Laden...

Abteilung | Leichtathletik

Aktuelles


Berichte

13./14.05.2017 - BM Blockmehrkampf: Erfolgreiche Titelverteidigungen

13./14.05.2017

Bei den Berliner Meisterschaften im Blockmehrkampf holten die Nachwuchs-Athleten des SC Berlin gleich fünf mal Edelmetall. Im heimischen Sportforum gelang es den grün-schwarzen in drei Wettbewerben die Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. 
 
Medaillen-Garanten waren dabei einmal mehr die Jungen der Altersklasse U16. Denn mit über 600 Punkten Vorsprung gewannen sie, wie im Vorjahr, sehr souverän die Mannschaftswertung mit 13.033 Punkten. Die höchste Punktzahl zum Teamergebnis steuerte Supawat Yotkantho (M15/Druck/Krabi) mit 2679 Punkten bei. In einem Wimpernschlagfinale im Speerwerfen konnte er den Block Sprint/Sprung mit gerade einmal 7 Punkten Vorsprung gewinnen. Nur 15 Punkte dahinter landete Teamkollege Vincent Langner (M15/Druck), der lange die Führung inne hatte, auf dem Bronzerang.
Deutlich souveräner zeichnete sich für Ole Kabitschke (M15/Druck/Krabi) vor dem abschließenden 2000m-Lauf die Führung im Block Lauf ab. 
Doch auch hier machte es die Konkurrenz mit einem schnellen 2000m-Resultat noch einmal spannend und forderte Ole alles ab. Mit einer Kraftleistung brachte er am Ende 32 Punkte Vorsprung und damit seinen ersten Berliner Meistetitel in einer Einzeldisziplin mit 2618 Punkten ins Ziel.
Eine weitere Bronzemedaille erkämpfte sich Shelton Quinze (M14/Krabi) im Block Sprint/Sprung mit 2539 Punkten. Dabei übersprang er mit 1,60m im Hochsprung einmal mehr seine eigene Körperhöhe. Mit 2455 Punkten erreichte Leon Rühe (M14/Krabi) im gleichen Wettbewerb einen guten 5. Platz, hatte aber für die Teamwertung gegen Fabian Ritter (M15/Krabi), der mit 2533 Punkten im Block Wurf ebenfalls 5. wurde und damit das Team komplettierte, knapp das Nachsehen.

Im Wettbewerb der Mädchen erreichte Nele Reisener (W15/Druck) im Block Sprint/Sprung mit 2370 Punkten den 6. Platz.

CD

06./07.05.2017 - BBM Team 2017: Silber für die Jungen U16 und Premiere der Startgemeinschaft mit dem Berliner TSC

06./07.05.2017

Einmal Edelmetall und eine Premiere gab es zu Beginn der Freiluftsaison beim Berlin-Brandenburgischen Team-Endkampf der Altersklassen U16 und U14.

Im heimischen Leichtathletikstadion des Sportforums erkämpften sich die Jungen U16 nach dem Titelgewinn im Vorjahr dieses Mal mit einer geschlossenen Teamleistung die Silbermedaille. Dabei gilt es gemeinsam in 10 verschiedenen Disziplinen möglichst viele Punkte zu sammeln. Im Dienste der Mannschaft griff dafür so mancher auch zu für ihn ungewohnten Wettkampfgeräten wie etwa dem Stab oder dem Diskus. Punkteträchtigste Disziplinen des SCB-Teams waren einmal mehr der Weitsprung und der Hürdensprint. Am Ende erreichte die Jungen 10.166 Punkte und mussten sich nur dem Team der LG Nord geschlagen geben. Schade war allerdings einmal mehr, dass nur wenige Vereine noch vollständige Mannschaften an den Start bringen und etwa auch den Stabhochsprung besetzen.

Während in der männlichen Jugend U16 ein Team ausschließlich aus Athleten des SC Berlin bestehendes Team am Start war, feierte man in der männlichen und weiblichen Jugend U14 die Premiere der seit diesem Jahr bestehenden Startgemeinschaft mit dem Berliner TSC. Im Sinne einer engen Partnerschaft fanden bereits seit mehreren Monaten gemeinsame Trainingseinheiten der Nachwuchsathleten beider Vereine statt. Auch die Zusammenarbeit des Trainerteams um Marianne Krabi, Michael Schulz und Johannes Staude klappt hervorragend. Und dank der Startgemeinschaft konnten nun sowohl im weiblichen als auch männlichen U14-Wettbewerb eine Mannschaft an den Start gebracht werden - was beiden Vereinen alleine kaum möglich gewesen wäre. Mit 5626 Punkten erreichten die Jungen am Sonntag einen guten 5. Platz. Auch die Mädchen erreichten als 6. mit 6107 Punkten gegen starke Konkurrenz die Siegerehrung. 

14.04.2017 - Sprinter und Springer grüßen aus Cottbus

14.04.2017

Kurz vor Ostern begann für die Trainingsgruppe der Sprinter und Springer die heiße Phase der Vorbereitung auf die kommende Sommersaison. Wie im vergangenen Jahr schlugen sie ihre Zelte gemeinsam mit den Trainern Christopher Druck und Marianne Krabi im Sportzentrum Cottbus auf. Bei besten Bedingungen standen an 7 Tagen insgesamt 12 Trainingseinheiten auf dem Programm, darunter zur Abwechslung auch Schwimmen oder Rock'n'Roll-Tanz. 

11.02.2017 - Berliner Meisterschaften Hallen-Mehrkampf: Jungen U16 verteidigen den Titel

11.02.2017

Die Berliner Meisterschaften im Hallen-Mehrkampf der Altersklassen U14 und U16 im heimischen Sportforum bildeten den Abschluss der Landesmeisterschaften unter dem Hallendach in diesem Jahr. Für die Mädchen und Jungen galt es in einem Vierkampf (60m, 60mHü, Weit, 800m) bzw. in einem Fünfkampf (60m, 60mHü, Weit, Kugel, 800m) am Samstag noch einmal Vielseitigkeit zu beweisen.

Mannschaftlich geschlossen taten dies die Jungen der Altersklasse U16 in ihrem Wettbewerb. In der  M15 lagen vor allem Julian Molkenthin (Krabi/Druck) und Supawat Yotkantho (Krabi/Druck) vor dem abschließenden 800m-Lauf in Reichweite einer Medaille -  gefolgt von Vincent Langner (Druck) und Ole Kabitschke (Krabi/Druck). Es galt die Konkurrenz in Schach zu halten bzw. den ein oder anderen Punkt aufzuholen um auf das Treppchen zu springen.
Bei 4 Athleten unter den Top 8 einigten sich die Jungen vor dem Lauf, ihre zahlenmäßige Überlegenheit zu nutzen und sich mit Hilfe einer Mannschaftstaktik gegenseitig zu einer möglichst schnellen Zeit zu ziehen. So sollten jeweils Julian, Vincent und Ole eine Runde lang die Führungsarbeit leisten und so das Tempo für das SCB-Quartett hoch halten. Nach den anfänglichen Startrangeleien und nachdem sich letztlich alle sortiert hatten, sollte diese Taktik aufgehen. Dank Vincent gelang es, die Lücke zum bisher Zweitplatzierten zu schließen und Ole sorgte für eine blitzschnelle dritte Runde. Damit war die Ausgangsposition für Julian geschaffen auf der letzten Runde noch einmal alle Kräfte zu bündeln um sich zur neuen Bestzeit von 02:22,54 min guten 2715 Punkten. Auch Vincent machte dank 02:25,80 min noch einmal Punkte gut und erreichte mit 2625 Punkten Platz 5. Supawat musste dem hohen Tempo hingegen in der letzten Runde etwas Tribut zollen und fiel mit 2589 Punkten auf den 6. Platz zurück, während Ole mit 2507 Punkten auf Platz 8 folgte.
Im jüngeren Jahrgang der M14 erreichten mit Jan-Mathis Aden und Shelton Quinze auch zwei Athleten eine Top-8-Platzierung und damit die Siegerehrung. Jan-Mathis machte, auch wenn es nicht ganz zur erhofften Medaille reichte, mit 2274 Punkten einen runden Wettkampf und bewies über 800m in 02:25,22 min einmal mehr seine kämperischen Qualitäten. Am Ende bedeuteten seine Leistungen Platz 6. Shelton konnte mit einer Zeit unter 10 Sekunden vor allem im Hürdensprint überzeugen, fiel nach dem 800m-Lauf aber etwas auf Platz 8 zurück.
Die mannschaftliche Geschlossenheit der SCBer war am Ende auch der Schlüssel dazu, dass Julian, Vincent, Supawat, Ole und Jan-Mathis noch einmal nach ganz oben auf das Siegertreppechen steigen durften indem sie mit über 1000 Punkten Vorsprung vor der LG Nord den Mannschaftstitel aus dem letzten Jahr erfolgreich verteidigten. Daran waren im Julian und Vincent neben den starken Athleten des 2001er Jahrganges bereits im letzten Jahr beteiligt. Traurig musste allerdings zur Kenntnis genommen werden, dass außer dem SC Berlin und der LG Nord kein anderer Berliner Verein mehr in der Lage war ausreichend Teilnehmer zu stellen um eine Mannschaftswertung in der männlichen Jugend U16 zustande zu bekommen.


Mit Mühe gelang das Trainerin Marianne Krabi bei den Jungen U14 indem sie alle ihre Jungen an den Start brachte. Mit 6218 Punkten erreichten Finn Voigt, Guy Oliver Peixoto Cordeiro, Lucio Lindhammer, Alexander Wohlgemuth undKai Kevin Breit den 6. Platz in der Mannschaftswertung. Zur Einzelsiegerehrung schaffte es in der M13 darüber hinaus Finn, der mit 1731 Punkten den 7. Platz im Vierkampf belegte. Verbessert er dabei seine Leistungen im Hürdensprint noch, ist er im nächsten Jahr ein Kandidat für eine Platzierung ganz vorn. Denn im Sprint gelang ihm in 8,32s die Bestzeit aller Teilnehmer und auch über 800m gehörte er zu den schnellsten.

Bei den jungen Damen reichte es für den SCB leider nicht um eine Mannschaft an den Start zu bringen. Dennoch waren einige Athletinnen in den Einzelwertungen am Start. In der weiblichen Jugend U14 verpasste Amira El Hansali (Staude/Krabi) trotz einer Energieleistung im abschließenden 800m Lauf (02:45,98 min) als 11. am Ende knapp den Sprung in die Top 8 und damit zur Siegerehrung.
Dies gelang dafür Nele Reisener (Druck) in der weiblichen Jugend U16. Nach einem ausgeglichenen Wettkampf, in dem sie sich vor allem über die 60m Hürden zu steigern wusste, zog sie sich über 800m noch auf gute 02:38,68 min und machte einige Punkte gut. In der Endabrechnung bedeuteten ihre 2405 Punkte den 6. Platz.

CD

22.01.2017 - BBHM Männer, Frauen & Jugend U18: Julian Schröder setzt Achtungszeichen

22.01.2017

Nachdem am vergangenen Wochenende die Athleten der Altersklassen U20 und U16 ihre Berlin-Brandenburgischen bzw. Berliner Hallenmeister ermittelten, galt es an diesem Wochenende für die Männer, Frauen und Jugendlichen U18.
Nach dem verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfall einiger Leistungsträger trat in der heimischen Halle im Berliner Sportforum ein kleines Team des SC Berlin an. Mit 5 Medaillen, einer ganzen Reihe von Endkampfplatzierungen und persönlichen Bestleistungen schlug sich dieses aber mehr als achtbar.

Julian Schröder läuft in die nationale Spitze / Zwei Vizemeisterschaften für Daniel Eibenstein

Ein erstes Achtungszeichen setzte am Samstagvormittag Julian Schröder (Druck) im 60m Hürdensprint der männlichen Jugend U18. Der Dritte der Deutschen U16-Meisterschaften des vergangenen Sommers stellte sich in der eigenen Halle erst zum zweiten Mal den neuen Hürdenhöhen und -abständen. Nach souveränem Vorlaufsieg in 8,41s konnte er im Endlauf seine erst zwei Wochen alte Bestzeit (8,35s) noch einmal deutlich steigern und sicherte sich in 8,24s den Titel des Berlin-Brandenburgischen Meisters. Mit seiner Zeit stieß Julian auch in die nationale Spitze der U18 vor und platzierte sich in den Top 6 der Deutschen Jahresbestenliste. Den Doppelsieg für den SC Berlin machte Daniel Eibenstein (Druck) perfekt, indem er Julian als Zweiter ins Ziel folgte. In 8,60s erwischte er nach einigen Fehlern im Finale dabei aber keinen runden Lauf und blieb hinter seiner Bestzeit aus dem Vorlauf (8,43s) zurück. Wenige Zeit später sicherte sich Daniel nach Silber im Hürdensprint auch noch Silber im Weitsprung der männlichen Jugend U18. Nach einem Satz auf 6,53m, die zugleich neue Bestweite bedeuteten, musste Daniel nur einem seiner Konkurrenten den Vortritt lassen. Achtbar schlug sich U16-Athlet Julian Molkenthin (Krabi/Druck), der mit 5,86m den 8. Platz im 20 Mann starken Feld der Jugend U18 erreichte.
Eine weitere Silbermedaille konnte Geherin Jasmin Schotte (Höhne) im 3000m-Bahngehen der U18 in 17:32,29min zur Bilanz hinzufügen.

Till Krebs glänzt im Hochsprung / Bestzeiten in den Sprintwettbewerben

Am Sonntag zeigten sich die SCB-Athleten vor allem in den Sprints und im Hochsprung der Jugend U18. Hier lief alles auf ein Duell zwischen Daniel Eibenstein und Till Krebs (Druck) um die Bronzemedaille hinaus. Dieses konnte am Ende souverän Till für sich entscheiden, indem er mit überquerten 1,76m eine neue Bestleistung aufstellte. Daniel musste sich dieses Mal mit 1,66m und dem vierten Platz zufrieden geben. 
Nach seiner furiosen Hürdenzeit strebte Julian Schröder unterdessen auch im 60m-Sprint eine neue Bestzeit an. Allerdings gelang ihm kein runder Vorlauf, sodass er in 7,49s hinter seinen Möglichkeiten zurück blieb und sich mit einem Platz im B-Finale zufrieden geben musste. Die erhoffte Steigerung gelang ihm dann nach einem Blitzstart dort. So überquerte er als Sieger seines Finales und Gesamtsiebenter in 7,39s das Ziel und blieb erstmals unter 7,40s. 
Über eine neues Bestzeit konnte sich auch Fabian Wagner (Druck) im 60m Wettbewerb der Männer freuen. Der einzige SCB-Starter bei den Männern erreichte dank 7,35s im Vorlauf das B-Finale und konnte sich dort auf 7,32s steigern.
Auf der längeren 200m-Sprintstrecke sollten es erneut Julian und Daniel sein die sich in Szene setzen konnten. Julian gewann in persönlicher Bestzeit (23,51s) seinen Lauf und platzierte sich in der Endabrechnung als guter Fünfter. Daniel, der an diesem Wochenende nahezu einen kleinen Mehrkampf absolvierte, gelang am Ende in 23,56s ebenfalls eine neue Bestzeit, die ihn auf den siebenten Platz brachte.

Damit erreichten Sportler/innen des SC Berlin in diesem Winter insgesamt 13 (2/6/5) Medaillen bei BHM und BBHM. Nach den schmerzhaften Ausfällen, etwa der starken Weitspringer Arvid Reddmann und Wilhelm Kurschus oder der Sprinter Laura Thomsen und Dario Stephan, fiel die Bilanz etwas schwächer aus als in der vergangenen Hallensaison. Dennoch konnten sich andere Athleten in Szene setzen und mit guten Leistungen präsentieren. So heißt es einerseits fit werden für den Sommer und andererseits den Schwung in das Freiluftjahr mitzunehmen.

CD

16.01.2017 - BHM U16 und BBHM U20: Die Hallensaison nimmt fahrt auf.

16.01.2017

Mit dem ersten von zwei Meisterschaftswochenenden hat die Hallensaison 2017 endgültig an Fahrt aufgenommen. Traditionell finden die Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften der Jugend U20 gemeinsam mit den Berliner Hallenmeisterschaften der Altersklasse U16 statt, bevor am Wochenende darauf die Männer, Frauen und Jugend U18 in Aktion treten.  Die Kulisse für den ersten Teil bildete an diesem Wochenende die Leichtathletikhalle am Potsdamer Luftschiffhafen. Dort gab es für die Athleten des SC Berlin insgesamt 7 Medaillen.

SCB-Jungen am stärksten in der männlichen Jugend U16 - 5 Medaillen

In der männlichen Jugend M15 wurde Julian Molkenthin (Krabi) gleich zweifacher Berliner Vizemeister. Am Samstag gelang ihm im Duell um den Titel im Hochsprung eine deutliche Steigerung auf 1,74m, die am Ende mit Silber belohnt wurde. Tagsdarauf flog er im Weitsprung auf 5,93m und bestätigte damit seine erst vor Wochenfrist aufgestellte Bestleistung von 6,07m nahezu. 
Dabei wurde Julians Weite erst im letzten Durchgang noch übertrumpft. Zuvor war ihm sein Vereinskollege Vincent Langner (M15/Druck), der sich auf 5,83m steigerte und damit Bronze holte, noch am bedrohlichsten nahe gekommen. Insgesamt dominierten die SCB-Jungen den Weitsprung regelrecht: 5 von 8 Finalteilnehmern kamen aus den eigenen Reihen (4. Ole Kabitschke /5,52m, 5. Supawat Yotkantho / 5,38m, 8. Moritz Schröder /5,05m). Auch das 60m-Finale wurde zur Hälfte von SCB'ern gestellt - ein Beleg für die starke Breite in der männlichen Jugend U16 - auch wenn dort Supawat als Vierter in Bestzeit (7,70s) eine Medaille knapp verpasste. Weitere dritte Plätze gab es dafür durch Vincent im Kugelstoßen (11,01m) und Ole, der im Hochsprung 1,62m überquerte.
Noch eine Bronzemedaille erkämpfte sich Shelton Quinze (Krabi) im 60m-Hürdensprint der Jungen M14 (10,15m). In der weiblichen Jugend U16 verpasste Nele Reisener (Druck) als Vierte über 60m einen Platz auf dem Siegertreppchen nur knapp, stellte aber in 8,34s eine persönliche Bestzeit auf. 
In der männlichen Jugend U20 stellte U18-Athlet Daniel Eibenstein im Weitsprung seine erst eine Woche alte Bestweite von 6,43m ein und wurde damit Fünfter.

Silber für die 4x200m-Staffel der Männer

Zwar werden die Meisterschaften der Männer und Frauen erst in einer Woche ausgetragen, doch tradeigentlich nur Fabian Wagner (Druck) der Männerklasse angehört, sprangen mit David Jahnke (Druck/U20), Julian Schröder (Druck/U18) und Djamal Bohm (Druck/U18) drei Athleten der Jugendklasse ein nachdem Arvid Reddmann und Christopher Sonntag kurzfristig passen mussten. Das neu zusammengesetzte Quartett machte seine Sache vor allem mit flüssigen Wechseln gut und wurde dafür in 01:34,10min mit dem zweiten Platz belohnt. Leider gelang es nicht, auch in den anderen Altersklassen Staffeln an den Start zu bringen. Generell macht sich der Ausfall einiger leistungsstarker Athleten wie etwa Wilhelm Kurschus, Dario Stephan oder Arvid Reddmann spürbar bemerkbar, sodass die Bilanz des SC Berlin in diesem Winter etwas schwächer ausfällt - was den guten Leistungen der im Wettkampf aktiven Athleten keineswegs einen Abbruch tut.

Erster Berliner Meistertitel durch Nina Dethloff

Den ersten und bisher in diesem Jahr einzigen Berliner Hallenmeistertitel sammelte unterdessen Nina Dethloff (W15/Höhne) im 3000m Bahngehen der weiblichen Jugend U16 in 16:52,06min. Der Titel wurde im Rahmen des Schlegel-Gedenksportfestes bereits eine Woche zuvor vergeben. Chancen auf eine gute Platzierung hat Nina auch in der älteren Altersklasse U18. Dort gehen auch Julian Schröder, Dritter der Deutschen Meisterschaften U16 im letzten Jahr, und Daniel Eibenstein im Hürdensprint bzw. Weitsprung mit Ambitionen an den Start.

CD

15.12.2016 - Leichtathletik: SC Berlin zum Talentezentrum berufen

15.12.2016

Im 4-Jahresrhythmus beruft der Berliner Leichtathletik-Verband Vereine aufgrund ihrer erfolgreichen Nachwuchsarbeit anhand verschiedener Kriterien wie den Erfolgen bei Landesmeisterschaften, der Anzahl der Kader u.a. zu Talentezentren. Für die Jahre 2017 bis 2020 erhielt nun unter anderem auch der SC Berlin eine Berufung zum Talentezentrum. Unter den berufenen Vereinen werden jährlich Fördergelder für die Jugendarbeit ausgeschüttet.
Die Leichtathleten des SC Berlin hatten im Jahr 2016 über 60 Medaillen bei Berliner und Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften gesammelt - darunter 19 Titel. Darüber hinaus werden in der Abteilung zur Zeit 19 Schüler und Schülerinnen des Schul- und Leistungssportzentrums Berlin (SLZB) betreut, darunter 10 Kadersportler. 

CD

30.11.2016 - 2016 - ein Rückblick auf das Sportjahr

30.11.2016

Die letzten Meisterschaften sind Geschichte, die offiziellen Jahresbestenlisten des Deutschen Leichtathletikverbandes geschrieben und die Hallensaison 2017 rückt großen Schrittes näher - Zeit ein Resümee des vergangenen Sportjahres 2016 zu ziehen. Dabei können die SCB-Leichtathleten auf ein Jahr zurückblicken, das eine ganze Reihe toller Erfolge sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene mit sich brachte.

Zwei Medaillen und weitere Top-Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften / 62 Podestplätze bei BM und BBM

Allen voran bleiben natürlich die Medaillengewinne bei den Deutschen Meisterschaften U16 im Sommer in Erinnerung. In Bremen ersprang sich Wilhelm Kurschus Silber im Weitsprung und Julian Schröder stürmte im 80m-Hürdensprint zur Bronzemedaille. Mit Eileen Lachmann als Sechste über 60m der weiblichen Jugend U20 unter dem Hallendach sowie Laura Thomsen als Achte über 100m in der U23 gelang zwei weiteren Athletinnen national der Sprung unter die Top 8.
Insgesamt schafften in diesem Jahr neun SCBer den Sprung zu Deutschen Meisterschaften, von der U16 bis zur U23.
Wilhelm Kurschus im Weitsprung und Daniel Eibenstein im 80m-Hürdensprint gewannen darüber hinaus bei den Norddeutschen Meisterschaften der M15 den Titel. Julian Schröder im 80m-Hürdensprint der M15 und Arvid Reddmann im Weitsprung der Männer gleich zwei mal, drinnen und draußen, wurden Norddeutsche Vizemeister.
Bei Berliner und Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften gab es 2016 insgesamt 62 Podestplätze für den SC Berlin - von der Jugend U14 bis hin zu den Erwachsenen - und damit fünf mehr als im Vorjahr. 19 mal schafften es die schwarz-grünen sogar nach ganz oben auf das Treppchen. Eifrigster Titelsammler war mit neun Titeln einmal mehr Wilhelm Kurschus. Dahinter gab es viele persönliche Erfolge und Bestleistungen. Stark war vor allem der Nachwuchs auch im Team: So gewannen die Jungen U16 sowohl die Team-BM als auch die Mannschaftswertungen in den Mehrkämpfen und holten Silber mit der Sprintstaffel.

Trotz dieser erfolgreichen Bilanz, gibt es natürlich dennoch weiterhin Reserven für die Zukunft. So gibt es vor allem in der Jugend U20 sowie im weiblichen U14 und U16 - Bereich Nachholbedarf.

SCBer 23 mal in den nationalen Bestenlisten - elf mal davon in den Top 10

In den nationalen Bestenlisten von der Jugend U16 bis hin zu den Männern konnten sich Athleten des SC Berlin 2016 insgesamt 23 mal platzieren.  Die Jahresbestenliste seiner Altersklasse M15 im Weitsprung führt Wilhelm Kurschus dabei sogar an. Mit 6,77m brachte der Deutsche Vizemesiter das beste Ergebnis des Jahres in die Sandgrube. Darüber hinaus konnte er sich im Blockmehrkampf Sprint/Sprung, Hochsprung und im Weitsprung in der älteren U18 ebenfalls in die Listen eintragen. Daniel Eibenstein erreichte das zweitbeste Ergebnis im Blockmehrkampf Lauf der M15 in Deutschland und sprintete die fünftschnellste Zeit über die 80m Hürden - dicht gefolgt vom zeitgleichen Julian Schröder, der als sechster ebenfalls die Deutschen Top 10 erreichte. Dort eintragen konnten sich ebenfalls die Geherinnen Nina Dethloff und Jasmin Schotte, die dabei nicht nur vordere Plätze in ihrer Altersklasse W14 sondern auch noch in der W15 und in der U18 erreichten.

Die Platzierungen in den Deutschen Jahresbestenlisten im Überblick:

NameAltersklassePlatzListeDisziplinLeistung
Wilhelm KurschusM151M15Weitsprung6,77m
  8M15Block S/S2996P
  12M15Hochsprung1,84m
  22MJU18Weitsprung6,77m
Daniel EibensteinM152M15Block Lauf2776P
  5M1580m Hürden10,85s
  23M15Weitsprung6,27m
Nina DethloffW144W143000m BG17:02,34min
  4W153000m BG17:02,34min
  8WJU183000m BG17:02,34min
Julian SchröderM156M1580m Hürden10,85s
Jasmin SchotteW146W143000m BG17:57,48min
  7W153000m BG17:57,48min
  11WJU183000m BG17:57,48min
Blockwettkampf Mannschaft (Kurschus, Eibenstein, Krebs, Yotkantho, Kabitschke)MJU1610M15Block Mannschaft13068P
4x100m-Staffel
Yotkantho, Schröder, Eibenstein, Kurschus
MJU1614M154x100m46,17s
Arvid ReddmannU2317U23Weit7,29m
  31MännerWeit7,29m
Eileen LachmannWJU1818WJU18100m12,08s
  38WJU20100m12,08
  44WJU18200m25,43s
Carolin LachmannWJU1828WJU18200m25,22s
  51WJU18100m12,30s

  
Ausblick 2017: 10 Landeskader und neue Startgemeinschaft

Im Sportjahr 2017 werden 10 Athleten des SC Berlin einem Landeskader angehören. Nach den Abgängen von Eileen und Carolin Lachmann sowie Antina Junge und dem Übergang des Jahrganges 2002 aus dem Alter des D1-Kaders werden dies 5 weniger sein als im Vorjahr. Neu den Sprung in den D-Kader schafften Nina Dethloff und Jasmin Schotte im Gehen sowie Daniel Eibenstein im Weitsprung. Neue SCB-D1-Kader sind Finn Voigt und Neuzugang Shelton Quinze.

NameVornameJahrgangAKTGKaderDG
       
StephanDario2000U18DruckDSprint
KurschusWilhelm2001U18DruckDWeit
SchröderJulian2001U18DruckDSprint
EibensteinDaniel2001U18DruckDSprung
DethloffNina2002U16HöhneDGehen
SchotteJasmin2002U16HöhneDGehen
AdenJan-Mathis2003U16KrabiD1-
QuinzeShelton2003U16KrabiD1-
RüheLeon2003U16KrabiD1-
VoigtFinn2004U14KrabiD1 

  
Große Fußstapfen hinterlassen die Jungen des Jahrgangs 2001 um die DM-Medaillengewinner Wilhelm Kurschus und Julian Schröder, die aus der U16 in die nächste Altersklasse U18 wechseln und sich dort erst bewähren müssen. Inwiefern die kommenden Jahrgänge in diese Fußstapfen hineinwachsen können, wird sich im nächsten Jahr zeigen.
In den Altersklassen U16 und U14 ist darüber hinaus zum nächsten Jahr eine vertiefte und perspektivische Zusammenarbeit mit einem anderen Berliner Verein geplant, die sich in Form einer Startgemeinschaft manifestieren wird.

CD

10.09.2016 - Sommerfest 2016: Leichtathleten lassen den Sommer sportlich ausklingen

10.09.2016

Traditionell lud die Leichtathletikabteilung des SC Berlin zum mittlerweile 4. Sommerfest ins Leichtathletikstadion des Sportforum Berlin. Der Spätsommer zeigte sich von seiner besten Seite und so folgten über 80 Sportler, Eltern und Freunde der Abteilung bei strahlendem Sonnenschein der Einladung.
Vor Ort gab es die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen, Gespräche mit dem Vorstand zu führen, Wettkampfleidung zu erwerben und ein Resümee des Sportjahres zu ziehen. Das Übungsleiterteam um Arvid, Nele und Fabienne  hielt ein Spiel-Sport-Programm bereit an dem sich alle Sportler von den kleinsten bis zu den älteren motiviert beteiligten. 
Dank der reichlich mitgebrachten Speisen und Getränke gab es auch wieder ein großes und abwechslungsreiches Buffet, sodass für das leibliche Wohl mehr als gesorgt war.
Den Höhepunkt des Festes bildete auch in diesem Jahr die große Sportlerehrung bei der die erfolgreichsten Athleten dieses Jahres ausgezeichnet und präsentiert wurden. Allen voran natürlich die Medaillengewinner der Deutschen U16-Meisterschaften Wilhelm Kurschus und Julian Schröder. Auf den Bildern des Jahres konnten Sommer- und Wintersaison noch einmal nachvollzogen werden und Erinnerungen wurden anhand der Bilder der vergangenen Jahre wach.

Wir freuen uns schon jetzt auf die 5. Auflage im Jahr 2017.

06/07.08.2016 - Leichtathletik: Kurschus und Schröder gewinnen Silber und Bronze bei den Deutschen U16-Meisterschaften

06/07.08.2016


Dass der Leichtathletik-Nachwuchs des SC Berlin einiges kann, das bewiesen die Athleten der Altersklasse U16 in diesem Jahr bereits mit tollen Leistungen und Erfolgen bei Berliner, Berlin-Brandenburgischen und Norddeutschen Meisterschaften. Die große Bewährungsprobe stand nun zum Abschluss einer langen Saison bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Bremen an. 
Zwar zeigte sich in der Sportanlage Obervieland, dass bei großen Meisterschaften eben nicht immer alles nach Plan läuft, doch die Ausbeute hätte mit zwei Medaillen bei zwei Einzelstarts kaum besser ausfallen können.



Wilhelm Kurschus wird Deutscher Vizemeister im Weitsprung

Für das erste Edelmetall bei Deutschen Meisterschaften für den SC Berlin seit zwei Jahren sorgte am Samstagnachmittag Wilhelm Kurschus (M15/Druck) im Weitsprung.Dabei war dies wahrlich kein leichtes Unterfangen, denn Wilhelm trat als Jahresbester an. Druck und Erwartungen waren dementsprechend hoch. So begann der Wettbewerb für Wilhelm bei leichtem Gegenwind mit Sprüngen auf 6,20m. Für den 6,77m-Springer sicher nicht der Beginn den er sich erhofft hatte, doch zunächst einmal der sichere Einzug ins Finale der besten Acht. Während einige der Mitfavoriten bereits nach dem Vorkampf die Segel streichen mussten, zeichnete sich für Wilhelm an diesem Tag ein Kampf mit sich selbst ab, wollte er noch in die Medaillenvergabe eingreifen. Mit 6,36m gelang dem Norddeutschen Meister erst im fünften Durchgang der Sprung auf Platz zwei - nur acht Zentimeter hinter der Weite des Führenden. Die erhoffte Steigerung im letzten Durchgang blieb dann aus, sodass Wilhelm am Ende seine DM-Premiere im Weitsprung auf Platz zwei beendete. Sicherlich hatte er sich angesichts seiner Vorleistungen eine bessere Weite erhofft, doch Meisterschaften haben eigene Gesetze. Und so war es am Ende nicht der Verlust der goldenen, sondern der Gewinn der silbernen und damit seiner allerersten Medaille bei Deutschen Meisterschaften. 

Julian Schröder überrascht mit Bronze

Im 80m-Hürdensprint der Jungen standen die Vorzeichen am Sonntag indes weniger auf Medaillengewinn. Mit Daniel Eibenstein, der sich wenige Tage vor den Meisterschaften in seiner Freizeit mehr als unglücklich verletzte, fehlte in Bremen der Norddeutsche Meister und auch der Jahresschnellste SCBer. So war es Julian Schröder (M15/Druck), der in Bremen zeigte, dass er auf den Punkt topfit, konzentriert und in der Lage ist sich zu steigern. Mit der achtbesten Meldezeit aller Teilnehmer angereist, war das Ziel des Norddeutschen und Berliner Vizemeisters eigentlich der Einzug ins Finale. 
Die Anspannung vor dem Vorlauf am Sonntagvormittag war dann bei Julian mehr als spürbar. Pünktlich zum Start gelang es ihm sich zu fokussieren und einen fehlerfreien, überzeugenden Lauf auf die Bahn zu bringen. In 10,94s verpasste er schon im Vorlauf seine Bestzeit nur um drei Hundertstelsekunden und zog als knapper Sieger und insgesamt Zweitschnellster direkt in den Endlauf der besten Acht ein. Dort zeichnete sich ein Wimpernschlagfinale ab, in welchem Julian bis zur Ziellinie kämpfte. Bange Minuten später war klar: Bronze in 10,85s - neuer persönlicher Bestzeit. Sein stärkster Lauf und das im Finale der Deutschen Meisterschaften zum Abschluss der Saison - ein besseres Timing hätte Julian nicht haben können. Julians Finallauf kann hier bewundert werden.

Staffel trotz starker Leistung knapp am Finale vorbei

Nach dem Ausfall von Daniel Eibenstein musste die 4x100m Sprintstaffel der Jungen stark ersatzgeschwächt in Bremen antreten. Da mit Weitspringer Wilhelm Kurschus, der zeitgleich um Medaillen sprang, auch der Zweitstärkste nicht eingesetzt werden konnte, galt es zu improvisieren. So rutschte Ersatzläufer Ole Kabitschke (M14/Krabi) zu Supawat Yotkantho (M14/Krabi), Julian Schröder und Vincent Langner (M14/Krabi) ins Team. Doch in dieser Konstellation konnten bis zum Vorlauf am Samstag keine Wechsel probiert oder gar trainiert werden. Und auch läuferisch war der Ausfall der beiden schnellsten Jungen kaum zu kompensieren und die Meldezeit von 46,17s erschien nahezu unerreichbar. Also ging es nach dem Motto "dabei sein ist alles" vor allem um das Sammeln von Erfahrungen für das junge Quartett. Eine Zeit unter 47,50s wäre schon ein kleiner Erfolg gewesen. 
Doch das Team wuchs im Vorlauf nahezu über sich hinaus. Nach einem nicht ganz optimalen ersten Wechsel folgten zwei fast perfekte. Und das, obwohl es sich um die nie zuvor trainierten handelte. Auch die läuferische Leistung stimmte, sodass am Ende 46,85s in der Ergebnisliste standen - eine Zeit, die anhand der Einzelbestleistungen der vier Läufer nahezu unmöglich schien. Am Ende fehlte auch nur eine Winzigkeit von neun Hundertstelsekunden zum Einzug in die Finalläufe. Alles in allem ein sehr überzeugender Auftritt des Nachwuchsquartetts.

Wie geht es weiter mit den Deutschen U16-Meisterschaften?

Mit den Meisterschaften in Bremen ging auch die dreijährige Testphase für Deutsche Meisterschaften U16 zunächst zu Ende. Die beiden ersten Auflagen fanden 2014 und 2015 in Köln statt und wurden wie auch diese Meisterschaft wissenschaftlich anhand von Befragungen begleitet. Wie es nun weiter geht wird sich in Zukunft zeigen. Wir hoffen, dass die DM U16 ab 2017 fester Bestandteil des Wettkampfkalenders werden, denn die Begeisterung war groß und für den ein oder anderen begann hier womöglich der Weg zu noch größeren Ehren...

23.07.2016 - DM U23: Laura Thomsen unter den Top 8

23.07.2016

Drei Jahre musste sie nach ihrem achten Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2013 warten, bis es wieder mit dem Einzug in ein großes Sprintfinale bei einer Deutschen Meisterschaft klappen sollte.
An diesem Wochenende nutzte Laura Thomsen (U23/Druck) die Gunst der Stunde und sprintete sich in Bochum-Wattenscheid in das 100m-Finale der Damen. Dieses hatte sie im letzten Jahr trotz Saisonbestzeit noch knapp verpasst. Im Lohrheidestadion war die Berlin-Brandenburgische Meisterin nach einem ausbaufähigen Vorlauf (12,19s) im Zwischenlauf zur Stelle als es darauf an kam. Nach furiosem Start blieb sie erneut unter 12 Sekunden und verbesserte ihre Saisonbestzeit auf 11,95s. Damit erkämpfte sich Laura als Achte aller Teilnehmerinnen den erhofften Finalplatz. Dass ihr dort dann kein optimaler Lauf gelang und sie in 12,13s hinter ihrer Halbfinalzeit zurück blieb, konnte die Freude über die Top-Acht-Platzierung als Abschluss einer erfolgreichen Saison bei Athletin und Trainer kaum trüben.
Am darauf folgenden Sonntag-Vormittag startete Laura auf der doppelten Sprintdistanz neben Olympiateilnehmerin Lisa Mayer. Mit mutigem Kurvenlauf eröffnete sie ihren 200m-Vorlauf, doch nach den drei Runden am Vortag, fehlte die Kraft für eine weitere Top-Zeit. Am Ende standen für Laura als Vierte ihres Vorlaufes 25,40s zu Buche.

Keinen guten Tag erwischte leider Weitspringer Arvid Reddmann (U23/Druck). Der Norddeutsche Vizemeister reiste mit seiner jüngst aufgestellten Bestweite von 7,29m im Rücken ins Lohrheidestadion. Nach gutem Einspringen verlor er im Wettkampf sprichwörtlich den Faden und haderte mit seinem Anlauf. Neben einem ungültigen, traf er bei seinen anderen beiden Versuchen das Brett bei weitem nicht. So wurden im weitesten Versuch 6,88m für Arvid vermessen. Besonders tragisch: 7,11m hätten bereits für die Teilnahme am Endkampf gereicht. Eine Weite die er zuletzt serienmäßig sprang und die auch bei jedem seiner Sprünge hätte vermessen werden können - hätte er nur das Brett einmal getroffen. 

An den kommenden beiden Wochenenden geht es für die SCBer mit den Deutschen Meisterschaften weiter. Zunächst für die Jugendlichen U18 in Mönchengladbach, dann für die U16 in Bremen.

17.07.2016 - Norddeutsche Meisterschaften U16 & U20: Kurschus dominiert den Weitsprung/ Eibenstein und Schröder mit Doppelsieg

17.07.2016

Nach den Erwachsenen und den unter 18-jährigen trugen an diesem Wochenende die Altersklassen U16 und U20 ihre Norddeutsche Meisterschaften aus. Mit von der Partie im Rostocker Leichtathletikstadion ein kleines aber schlagkräftiges Team des SC Berlin. Für die einen lieferten die "Norddeutschen"  3 Wochen vor den Deutschen U16-Meisterschaften den Rahmen für eine Generalprobe, für die anderen waren sie die letzte Chance doch noch auf den Zug zu den Deutschen Meisterschaften aufzuspringen.

Den Auftakt machte am Samstag Weitsprung-Ass Wilhelm Kurschus (M15/Druck) in seiner Paradedisziplin. Mit der besten Meldeleistung gehörte der 15-jährige zu den Favoriten um den Titel. Nachdem zuletzt in Göteborg die großen Weiten aber aus blieben, galt es für ihn konzentriert und fokussiert an den Start zu gehen, um mit einem guten Resultat noch einmal Selbstvertrauen zu tanken. Die Marschroute vor dem Wettkampf: Im ersten Versuch motivieren, als sei es der letzte um der Konkurrenz eine starke Weite vorzulegen. Gesagt, getan. Der Plan von Wilhelm und Trainer Christopher Druck ging auf. Mit einem Sprung auf 6,70m schaffte der Berliner Meister sofort klare Verhältnisse. Tatsächlich konnte kein Konkurrent Wilhelm noch gefährden, denn jeder der 5 gültigen Versuche hätte zum Sieg gereicht. Dabei lieferte Wilhelm weitere starke Versuche auf 6,64m sowie 6,71m und seine Siegerweite 6,72m ab. Eine stabile Serie also - und vor allem eine starke mentale Leistung. Nach dieser erfolgreichen Generalprobe gilt es für Wilhelm nun selbstbewusst aber fokussiert und aufmerksam zu den Deutschen Meisterschaften zu fahren. Denn in drei Wochen in Bremen beginnt ein neuer Wettkampf und alle Vorleistungen zählen dort nicht.

Gleiches Bild, andere Disziplin am Sonntag: Im 80m-Hürdensprint der M15 sollten auch Daniel Eibenstein und Julian Schröder (beide M15/Druck) noch einmal für die DJM U16 testen. Auch hier galt die gleiche Vorgabe des Trainers: sprichwörtlich den "Ball flach halten", fokussieren und auf die eigene Leistung konzentrieren. Auch Daniel und Julian meisterten diese Aufgabe souverän und erreichten als Vorlaufsieger in 11,02s und 11,06s das Finale in das sie nun als Favoriten gingen. Doch was bisher häufig nicht klappen wollte, gelang dieses Mal: Als Titelaspiranten und mit dem Willen zu gewinnen, gelang beiden an diesem Tag auch im Finale ein sauberer und vor allem guter Lauf, den Daniel am Ende knapp für sich entscheiden konnte. Mit 10,85s und 10,91 Sekunden pulverisierten beide Athleten dabei auch ihre persönlichen Bestzeiten und hielten dem Druck im Finale stand. So gab es am Sonntag im Rostocker Leichtathletikstadion einen Doppelsieg im Hürdensprint.

Weniger erfolgreich lief der Wettkampf für diejenigen die mit der großen Hoffnung angereist waren, kurzfristig noch die Qualifikation für Deutsche Meisterschaften zu erfüllen. Im 100m-Sprint der männlichen Jugend U20 erreichte U18-Athlet Dario Stephan (Druck) leider nicht gesund das Ziel und konnte die letzte Chance zum Erreichen der Norm von 11,30s nicht mehr nutzen. In der W15 versuchte Antina Junge (Höhne) sich noch einmal an der Norm für die DJM U16 über 800m. Zuletzt war sie dem Richtwert, der bei 02:21,00min steht, immer näher gekommen. Das gelang auch in Rostock. Doch in 02:21,60min steigerte sie zwar ihre Bestzeit, verpasste aber die DM-Norm um etwas mehr als eine halbe Sekunde.

09.07.2016 - Norddeutsche Meisterschaften der Männer, Frauen & U18: Arvid Reddmann glänzt erneut

09.07.2016

Eine Woche nach seinem überzeugenden Auftritt bei den Gothenborg Youth Games im schwedischen Göteborg überzeugte Weitspringer Arvid Reddmann (U23/Druck) bei den Norddeutschen Meisterschaften erneut. Nach seinem Sprung auf 7,29m, mit der er vor Wochenfrist im Last-Minute-Verfahren das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften U23 gebucht hatte, steigerte sich der 20-jährige am Samstag im Berliner Mommsenstadion nun auf starke 7,39m. In einem engen Wettberwerb belegte Arvid hinter Marcel Lienstädt (7,43m/LG Tönning-St.Peter) und vor Alexander Fuchs (7,35m/SCC Berlin) den zweiten Platz. Dabei lieferte Arvid den wohl insgesamt stärksten Wettkampf seiner bisherigen Laufbahn ab. Alle fünf gültigen Sprünge landete er jenseits der 7m-Marke, der kürzeste wurde noch mit 7,14m vermessen. Mit einem weiteren Versuch auf 7,28m bestätigte der Weitspringer sein hohes Niveau zudem noch einmal. 
Schon in der Hallensaison hatte Arvid pünktlich zu den Norddeutschen Hallenmeisterschaften mit einer Steigerung seiner Bestweite auf 7,18m auf sich aufmerksam gemacht und auch dort die Vizemeisterschaft gewonnen. Mit gewonnener Sicherheit und Selbstbewusstsein geht es nun zu den Deutschen Meisterschaften U23 in Bochum-Wattenscheid in knapp zwei Wochen.

Eine weitere Medaille ging auf das Konto von Nachwuchs-Sprinterin Eileen Lachmann (U18/Druck). Für sie sollten die Norddeutschen Meisterschaften über drei Runden, mit Vor-, Zwischen- und Endlauf, ebenso einen Probelauf für die anstehenden Deutschen Jugendmeisterschaften in 3 Wochen darstellen, wie für ihre Zwillingsschwester Carolin. Entsprechend standen Zeiten dieses Mal weniger im Vordergrund, als möglichst konstant gute Läufe abzuliefern - zumal Carolin und Eileen gleich mehrfach Gegenwind erwischten. Dennoch sprang, wie schon in der Hallensaison, im Finale die Bronzemedaille für Eileen in 12,30s bei 1,1m/s Gegenwind heraus. Carolin folgte in 12,50s auf Rang fünf. Nun heißt es für beide noch einmal drei Wochen konzentriert zu trainieren um bei den DJM in Mönchengladbach in Top-Form zu sein. So starteten dann auch weder Eileen noch Carolin an diesem Wochenende in weiteren Disziplinen, in denen sie ebenso eine gute Rolle hätten spielen können. 

Generell fiel das SCB-Team im Mommsenstadion aufgrund der anstehenden Meisterschaftswochen - vom 23.07. bis 07.08. finden an drei aufeinander folgenden Wochenenden die Deutschen Meisterschaften der U23, der Jugend U18/U20 sowie der Jugend U16 statt - dieses Mal recht klein aus, da auf viele Starts verzichtet wurde.
In den Sprints der männlichen Jugend U18 stellten sich David Jahnke und Djamal Bohm (beide U18/Druck) der Konkurrenz. Während für David bereits im Vorlauf Endstation war, erreichte Djamal den Zwischenlauf in dem er 11,65s lief. Über 1500m der weiblichen Jugend U18 feierte U16-Athletin Antina Junge (W15/Höhne) in 5:03,09min ihre Premiere über diese Strecke.

01.07.-03.07.2016 - Gothenborg Youth Games: Arvid Reddmann glänzt und bucht das DM-Ticket

01.07.-03.07.2016

In diesem Jahr nahmen zum ersten Mal Athleten des SC Berlin an den Världsungdomspelen (Gothenburg Youth Games) in Göteborg teil. Ein ganzes Team aus 12 Sportlern reiste mit unterschiedlichen Ambitionen in die westschwedische Großstadt um sich Konkurrenz aus aller Welt zu stellen. 
In der Ullevi-Arena, dem EM-Stadion von 2006, fielen die Leistungen der SCBer sehr unterschiedlich aus. Einigen machten die Bedingungen mit schwedischem (Gegen-)Wind und Regenschauern, anderen die eigenen Nerven angesichts eigener Erwartungen, der Größe des Wettkampfes, der fremden Sprache usw. einen Stich durch die Rechnung. Andere wiederum nutzten die Gunst der Stunde.





Kurschus wird Zweiter im Weitsprung - die großen Weiten und Höhen bleiben aber aus

Den Auftakt machten am Freitagmorgen die 15-jährigen Weitspringer, die aufgrund der großen Teilnehmerzahl zunächst in einer Qualifikation antreten mussten. Bei regnerischem Wetter konnten sich Till Krebs und Julian Schröder (beide M15/Druck) leider nicht steigern und schieden mit 5,49m bzw. 5,39m aus. Daniel Eibenstein und Wilhelm Kurschus (beide M15/Druck) reichte hingegen wie erhofft ein Sprung um die geforderten 5,80m zu übertreffen und sich für den Hauptwettkampf im Stadion zu qualifizieren. In der Ullevi-Arena belegte Wilhelm mit 6,34m dann einen guten zweiten Platz hinter dem überragenden Sieger Carl af Forselles (Hellas FK), der 6,81m sprang. Daniel belegte mit 6,00m aus dem ersten Durchgang Platz 8. Allerdings konnten beide den Rückenwind nicht ausnutzen und die erhofften großen Weiten blieben bei ihrem ersten Wettkampf vor internationaler Kulisse aus.
Bei den 16- und 17-jährigen näherten sich Djamal Bohm (U18/Druck) und David Jahnke (U18/Druck) mit 5,81m und 5,80m ihren Bestleistungen an, verpassten aber das Finale der besten Acht.
Im 80m-Hürden-Sprint wagte Emilia Bartoeck (W15/Druck) den sprichwörtlichen Sprung ins kalte Wasser, feierte sie doch ihre Wettkampfpremiere seit mehreren Monaten ausgerechnet in der großen Ullevi-Arena. Die Aufregung tat ihrer Leistung keinen Abbruch. In 12,70s verpasste sie ihre Bestleistung nur um wenige Hundertstel.
Am Samstagmorgen dann wollte es beim Springen wieder nicht ganz rund laufen: Im Hochsprung bekamen Wilhelm und Till bei den 15-jährigen ungewohnt früh Probleme und mussten bei 1,60m schon in die dritten Versuche, die beide am Ende meisterten. Während für Till dann nach 1,63m Schluss war, kämpfte sich Wilhelm in den Wettkampf und übersprang am Ende noch 1,72m - das bedeutete einen guten 6. Platz. Die großen Höhenflüge blieben aber auch hier aus.

Drei Finalteilnahmen in den Sprints 

Nicht im Hochsprung, sondern in den Sprints der 15-jährigen stellten sich Daniel und Julian der versammelten skandinavischen Konkurrenz. Dabei war die Strecke ungewohnt kurz, werden in Schweden doch in diesem Alter 80m und nicht 100m gesprintet. Die Vorläufe entwickelten sich zu einer wahren Windlotterie, die zwischen 5m/s Gegenwind und 1,2m/s Rückenwind bot. Leider erwischte Julian als Zweiter des dritten Laufes 3,5m/s Gegenwind und hatte so in 10,09s keine Chance in einen der beiden Endläufe zu sprinten. Ganz anders Daniel: Mit dem Glück des Tüchtigen nutzte er den Rückenwind in seinem Lauf und ergatterte in 9,64s sogar einen Platz im A-Finale, wo er später in 9,70s Neunter wurde. Emilia meisterte auch über diese Strecke ihre Aufgabe gut und wurde in 11,10s gute Dritte ihres Laufes.
Im Wettbewerb der 16-jährigen Jungen sah Dario Stephan (U18/Druck) im 100m-Vorlauf erneut unglücklich aus. Zwar gewann er seinen Vorlauf in 11,40s sehr souverän und qualifizierte sich damit für das Finale. Doch dabei verletzte er sich erneut und musste für das Finale passen. Bitter für den Nachwuchssprinter, hatte er doch gerade erst eine muskuläre Verletzung auskuriert, die ihn über mehrere Wochen ausgebremst hatte. Im 100m-Sprint der Frauen erreichte Laua Thomsen (U23/Druck) das B-Finale wo sie in 12,26s bei Gegenwind Zweite wurde, wenn auch etwas hinter ihren Möglichkeiten blieb. Bei den 16- und 17-jährigen blieben Djamal und David in den Vorläufen ebenso hinter ihren Möglichkeiten wie Christopher Sonntag und Fabian Wagner (U23 bzw. M/Druck) bei den Männern. Beide plagten allerdings im Vorfeld Verletzungssorgen, sodass schon ihr Start erfreulich war.

Initialzündung von Arvid Reddmann bringt den erhofften Ruck im ganzen Team

Es sollte am Samstag-Abend Weitspringer Arvid Reddmann (U23/Druck) sein, der für den nötigen Ruck im Team sorgte. Dem mehrfachen 7m-Springer fehlte in dieser Saison noch die Norm für die Deutschen Meisterschaften U23 in knapp 3 Wochen. In Göteborg sollte nun das Last Minute Ticket gelöst werden.
In die B-Gruppe gesetzt, konnten Arvid weder Zeitplanverzögerungen noch wechselnde Winde oder das große Starterfeld sonderlich aus der Ruhe bringen.
Mit 7,11m ohne Brett stieg er im ersten Durchgang vielversprechend in den Wettkampf ein und sicherte sich früh das Ticket für den Endkampf. Nach zwei schwächeren Sprüngen war dies Gold wert. Denn unter den Anfeuerungen der Teamkollegen, flog Arvid  im 4. Durchgang bei Gegenwind auf 7,29m - persönliche Bestweite und Norm für die Deutschen Meisterschaften - und sorgte für frenetischen Jubel im Team.
Lange lieferte sich Arvid dann ein Duell mit dem Schweden Andreas Carlsson (IK Ymer), der letztlich die B-Gruppe mit 7,53m gewann. Nach einem weiten ungültigen im vorletzten, bestätigte der 20-jährige im letzten Versuch mit 7,21m noch einmal seine Bestweite und kann nun mit den Deutschen Meisterschaften U23 in Bochum-Wattenscheid planen. Die Begeisterung über Arvids Leistung sorgte für neue Motivation im ganzen SCB-Team.

Entsprechend motiviert gingen die 15-jährigen Jungen in den abschließenden Hürdensprint und die anderen Teammitglieder in die 200m-Läufe.
Tatsächlich gelangen so noch einige neue Bestzeiten und gute Platzierungen: In der M15 mussten Daniel, Julian, Till und Wilhelm Flexibilität beweisen.
Denn in Schweden gelten andere Hürdenabstände für diese Altersklasse. So fehlten nicht nur Zentimeter im Anlauf und Abstand zwischen den Hürden, sondern es musste davon auch eine mehr gelaufen werden. Dennoch gelang es Till Krebs eine neue Bestzeit aufzustellen. Die 13,04s reichten aber ebenso nicht für den Finaleinzug wie die 11,96s von Wilhelm Kurschus, der besonders mit den engeren Abständen zu kämpfen hatte. Sehr fokussiert zeigte sich Julian, der als Vorlaufsieger in 11,24s ins Finale einzog. Das gelang auch Daniel Eibenstein als Zweiter seines Vorlaufes in 11,32s. Im Finale konnte Julian sich als Vierter noch einmal auf 11,20s steigern - eine gute Zeit angesichts der einen Hürde, die es mehr zu laufen galt. Keinen runden Lauf erwischte Daniel, der früh die erste Hürde touchierte und aus dem Tritt kam. Als Siebenter standen für ihn am Ende 11,55s zu Buche.
In den 200m-Wettbewerben taten sich aus SCB-Sicht vor allem David Jahnke (U18/Druck) und erneut Weitspringer Arvid Reddmann hervor. Letztgenannter stellte an Tag eins nach seiner großen Steigerung im Weitsprung bei Windstille seine persönliche Bestzeit in 22,70s ein. Für seine Verhältnisse noch flotter unterwegs war David bei den 16-jährigen Jungen. Nach einem engagierten Lauf wurde er mit einer Steigerung seiner Bestzeit um 2 Zehntel auf 24,19s belohnt.

Neben den Wettkämpfen im Stadion sollte natürlich auch das Rahmenprogramm nicht zu kurz kommen. So wurde der Sieg der deutschen Nationalmannschaft im EM-Halbfinale gemeinsam in der Hotellobby vor dem Bildschirm gefeiert und nach Ende der Wettkämpfe am Sonntag ging es  zum gemeinsamen Achterbahnfahren nach Liseberg, den großen Göteborger Freizeitpark.

Insgesamt waren die Världsungdomspelen für viele im Team eine großartige Gelegenheit erste Erfahrungen auf internationalem Boden und bei einem Wettkampf dieser Größenordnung zu sammeln. Kulisse, Sprache, große Teilnehmerfelder und das Wetter stellten sich dabei oft als nicht so einfach beherrschbar heraus und nicht alle der hochgesteckten eigenen Erwartungen konnten erfüllt werden - auch das eine lehrreiche Lektion, die auf dem weiteren Weg nur helfen kann. Vielleicht schon bei den anstehenden Deutschen Meisterschaften?
Eines steht fest: Es wird vermutlich nicht die letzte Reise nach Göteborg sein, denn so mancher hat noch eine Rechnung in der Ullevi-Arena offen.

12.06.2016 - BBM U20 und BM U16: Titel, Medaillen und Normen für die SCBer

12.06.2016

Auf die der Erwachsenen und Jugendlichen U18 folgen traditionell die Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Jugend U20 sowie die Berliner Meisterschaften der unter 16-jährigen. Im Berliner Jahn-Sportpark purzelte im Team der SCB-Athleten so manche Bestleistung. Als Lohn dafür gab es eine ganze Reihe von Titeln, Medaillen und Normerfüllungen zu feiern.

"Lachmann-Express" löst das zweite Ticket zu den Deutschen Jugendmeisterschaften

Der 100m-Sprint der weiblichen Jugend U20 war, wie schon in der Hallensaison, erneut in der Hand der nachrückenden U18-Damen. Nach ihrem Titelgewinn vor zwei Wochen in Potsdam bei dem sie sich auf starke 12,09s steigern konnte, setzte sich Eileen Lachmann (U18/Druck) mit dem Sieg in der nächst höheren Altersklasse endgültig die Nachwuchs-Sprintkrone in Berlin und Brandenburg auf. Dabei war der Druck an diesem Wochenende unwesentlich höher, galt es doch die Leistungssteigerung aus Potsdam zu bestätigen. In 12,17s gelang Eileen die zweit schnellste Zeit ihrer bisherigen Laufbahn. Dabei wurde sie von der stark aufkommenden Konkurrentin Vivien Hitzler (LAC Berlin) gefordert und musste sich den Sieg auf den letzten Metern erkämpfen. Zwillingsschwester Carolin (U18/Druck) erwischte am Samstag keinen optimalen Tag. Zunächst scheiterte die Berlin-Brandenburgische Vizemeisterin der U18 im Weitsprung schon im Vorkampf, dann blieb sie nach gutem Vorlauf (12,35s) im 100m-Finale als Vierte in 12,51s weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. 
So galt es am zweiten Tag der Meisterschaften auf der doppelten Distanz etwas gut zu machen. Und das gelang bravourös: In 25,35s steigerte Carolin ihre Saisonbestzeit als Drittplatzierte um 4 Zehntel und lief so schnell wie seit 1,5 Jahren nicht mehr. Dabei musste sie sich nur den 400m-Spezialistinnen Hendrikje Richter (SCC) und Nele Weßel (SV Preußen) geschlagen geben. Die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften (25,70s) unterbot sie dabei mehr als deutlich und darf in Mönchengladbach nun sowohl über 100m als auch über 200m an den Start gehen. Ganz genauso wie 100m-Doppelmeisterin Eileen, die sich dahinter Rang fünf erkämpfte und in 25,61s so schnell lief wie noch nie.

U16-Nachwuchs erkämpft insgesamt 12 Medaillen

In der Jugend U16 werden die Meisterehren Berlins und Brandenburgs in getrennten Wertungen vergeben. Hier war der SC Berlin mit einem großen Team sehr präsent und erfolgreich: Ganze 12 Medaillen, darunter zwei Titel, 8 Vizemeisterschaften und 2 bronzene Medaillen verbuchten die grün-schwarzen im Jahn-Sportpark und bestimmten vor allem bei den Jungen die Konkurrenz mit.

Doppelsiege im Weitsprung und Hürdensprint der M15 

Die ersten von 12 Medaillen gab es bereits am frühen Samstagvormittag aus dem Hochsprung-
Wettbewerb der M15 zu vermelden. Hier bestätigte Wilhelm Kurschus (M15/Druck) mit übersprungenen 1,83m seine große Leistungssteigerung aus der Vorwoche (1,84m) und gewann Silber. Dahinter steigerten sich Daniel Eibenstein (M15/Druck) und Till Krebs (M15/Druck) auf starke 1,74m und lieferten sich einen gruppeninternen Kampf um Platz drei und vier, den Daniel dank der geringeren Anzahl an Fehlversuchen für sich entschied. 
Im Weitsprung wurde Wilhelm später seiner Favoritenrolle gerecht. Auch wenn er mit seiner Siegesweite von 6,41m etwas haderte, verteidigte der Berliner Meister des Vorjahres und unter dem Hallendach souverän seinen Titel. Dahinter war es für Daniel Eibenstein und Trainer Christopher Druck sicher ein gutes Stück Arbeit. Nach vier Sprüngen, einmal mehr ohne Brett, fand sich der 6m-Springer mit 5,89m nur auf Platz vier wieder. Eine Anlaufkorrektur, die Daniel förmlich dazu zwang vom Brett zu springen, musste her. Und sie brachte den sprichwörtlichen Knoten zum Platzen: 6,27m - Platz zwei und damit SCB-Doppelsieg sowie Erfüllung der DJM-Norm und D-Kadernorm. Auf Platz 6 steigerte sich Julian Schröder (M15/Druck) auf 5,58m und hakte die geforderte Zusatznorm für die DJM U16 ab, nachdem er zuvor als Vierter über 100m in 11,80s exakt den für die in Bremen stattfindenden Meisterschaften geforderten Richtwert erfüllt hatte. 

Gleiches Spiel, andere Besetzung im 80m-Hürdensprint: 
Hier waren es dieses Mal Daniel und Julian die sich einen vereinsinternen Kampf um den Berliner Meistertitel lieferten. Nachdem Daniel im Vorlauf in 10,97s das erste Mal bei regulären Bedingungen die 11-Sekunden-Schallmauer unterbot, war er im Finale leicht favorisiert. Doch Julian bot seinem Trainingskollegen lange Zeit Paroli, bis er an der letzten Hürde ins Straucheln kam. So konnte Daniel in 11,09s sicher seinen ersten Titel im Hürdensprint erlaufen. Der Berliner Hallenmeister Julian folgte in 11,22s auf Rang zwei. Beide sind bereits für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Bremen qualifiziert.
Zwei weitere Vizemeisterschaften erreichten darüber hinaus Wilhelm mit 13,29m im Kugelstoßen sowie Till mit 36,41m im Speerwurf der M15.

Ritter und Kabitschke mit Bestleistungen aufs Podest

Noch zu jung für Deutsche Meisterschaften ist Ole Kabitschke (M14/Krabi). Das hielt ihn aber keineswegs davon ab sich seinerseits im Wettbewerb der M14 auf 12,78s zu steigern. Der verdiente Lohn für ihn am Ende der dritte Platz, zumal er als Fünfter im 800m-Lauf die Medaillen nur knapp verpasst hatte. Nachdem er den ersten Tag aufgrund seiner Jugendweihe verpasst hatte, machte sich Fabian Ritter (M14/Krabi) selbst ein sicherlich mehr als überraschendes Geschenk. Mit 5,24m konnte er im Weitsprung der M14 endlich sein Potenzial abrufen und bescherte sich damit verdient die Silbermedaille. Über 100m hatte es tagszuvor bei den 14-jährigen Jungen zwar keine Medaille gegeben, mit Supawat Yotkantho (Vierter/12,54s), Ole Kabitschke (Fünfter/12,80s) und Moritz Schröder (Siebenter/13,08s) schafften aber gleich drei Jungen der TG Krabi den Sprung ins Berliner Sprintfinale. Der aus einer Verletzungspause zurückgekehrte Vincent Langner (M14/Krabi) verpasste das Finale als Neunter nur knapp.

Antina Junge nähert sich der DJM-Norm

Leider weniger zahlreich vertreten war der SC Berlin bei den 14- und 15-jährigen Mädchen. Hier waren es mit Antina Junge (W15/Höhne) und Nele Reisener (W14/Staude) zwei Protagonistinnen die die Vereinsfarben vertraten. Über 800m erlief sich Antina am Samstag Platz zwei und damit die Silbermedaille. In 02:23,59min näherte sie sich dabei der Norm für die DJM U16 (02:21,00) weiter an. Vereinskollegin Nele Reisener fehlte in der W14 mehrfach das nötige Quäntchen Glück um sich einen Platz in den Top 3 zu sichern. Im 100m-Sprint wurde sie in 13,34s Fünfte, im Hochsprung mit übersprungenen 1,43m Vierte und im Weitsprung mit 4,79m Sechste.

Staffel bucht Ticket nach Bremen

Grund zur geschlossenen Freude gab es indes am Samstag-Abend bei den Jungen der U16. Hier kann nun ein Staffel-Quintett für die Deutschen Meisterschaften in Bremen planen. Die Grundlage dafür schafften im Jahn-Sportpark Supawat, Julian, Daniel und Wilhelm. Zwar blieb eine SCB-Staffel nach einigen Wechselproblemen bei den Berliner Team-Meisterschaften im April bereits unter dem Richtwert von 47,50s. Um aber ein wirklich schlagkräftiges Quartett nach Bremen zu schicken, hatte Trainer Christopher Druck 46,50s als interne Norm ausgegeben. An diesem Wochenende gelangen den schnellen Jungen nun aber flüssige Wechsel, sodass in 46,17s die Normerfüllung zur reinen Formsache wurde. Die Zeit reichte hinter dem Team des SCC zum zweiten Platz. Dabei gab es durchaus noch Luft nach oben, sodass es in Bremen mit etwas Feinschliff vielleicht noch deutlich schnelle gehen kann.

07506.2016 - Berliner Meisterschaften im Blockmehrkampf U16 und Vierkampf U14: Titel-Hattrick für die Jungen U16

07506.2016

Mit dem Heimvorteil im Rücken ging es am vergangenen Wochenende für die Athletinnen und Athleten der Altersklassen U16 und U14 in die Wettbewerbe um die Berliner Meistertitel im Blockmehrkampf bzw. im Vierkampf. Eine beeindruckende Titel- und Medaillensammlung konnten dabei vor allem die Jungen der U16 erringen.

Wilhelm Kurschus mit den nächsten 2 DJM-Normen
 
In einem hochklassigen Fernduell - beide Sportler waren in unterschiedlichen Riegen - setzte sich im Block Sprint/Sprung der M15 Wilhelm Kurschus (M15/Druck) gegen Kilian Flohr (SV Preußen) durch. Dabei begann Wilhelm seinen Mehrkampf mit zwei Bestleistungen, zugleich DJM-Normen: Zunächst unterbot er diese in 11,79s im 100m-Sprint und steigerte sich danach im Hochsprung gar auf starke 1,84m. So hoch kam außer ihm niemand. Nach soliden 11,81s im Hürdensprint machte es Wilhelm dann mit einem kleinen Tief im Speerwurf, wo er mit 33,50m mehrere Meter hinter seinen Möglichkeiten zurückblieb, noch einmal spannend. Zumal der ärgste Konkurrent um den Titel gerade dort seine Stärken hatte. Dank eines starken letzten Versuches im Weitsprung, bei dem er zum Abschluss seines Wettkampfes auf 6,70m segelte, gewann Wilhelm mit 2996 Punkten dann doch mit einigen Punkten Abstand den Berliner Meistertitel mit einer hochklassigen Punktzahl.

Daniel Eibenstein siegt überlegen
 
Ein weiterer Konkurrent um den Titel im Block Sprint/Sprung hätte auch aus den eigenen Reihen kommen können. Doch der in diesem Jahr stark verbesserte Daniel Eibenstein (M15/Druck) startete im Block Lauf und wurde dort seiner Favoritenstellung mehr als gerecht. Mit 2776 Punkten, einer starken Leistung im Block Lauf, und über 300 Punkten Vorsprung gewann Daniel hier den Berliner Meistertitel. Die Grundlage dafür bildeten vor allem weitere Steigerungen im 100m-Sprint (11,74s) und im 80m-Hürdensprint (11,00s) mit denen er erneut seine Normerfüllungen für die Deutschen U16-Meisterschaften im Sommer bestätigen konnte. Während er im Anschluss mit 5,62m im Weitsprung hinter seinem Leistungsvermögen zurück blieb, steuerte er mit soliden Leistungen im Ballwurf (60,00m) und 2000m-Lauf (06:50,90min) wichtige Punkte auch für die Mannschaft bei.

 
Ersatzgeschwächtes Team steigert sich und holt den Titel / Yokantho und Kabitschke mit Einzel-Medaillen
 
Diese musste nach den Ausfällen von Vincent Langner, Julian Molkenthin (M14/Krabi) und kurzfristig auch Julian Schröder (M15/Druck) sehr ersatzgeschwächt antreten. Doch neben den beiden Berliner Meistern sorgten vor allem die tollen Steigerungen der anderen Mannschaftsmitglieder dafür, dass das Team mit 13068 Punkten auch den Mannschaftstitel gewinnen konnte. Für ihre guten Leistungen wurden Supawat Yotkantho (M14/Krabi) und Ole Kabitschke (M14/Krabi) zudem auch in den Einzelwertungen mit einem Platz auf dem Siegertreppchen belohnt. Mit 4 Bestleistungen in 5 Disziplinen holte Ole im Block Lauf der 14-jährigen Jungen mit 2317 Punkten die Silbermedaille - nur 8 Punkte hinter dem Sieger und 9 Punkte vor dem Drittplatzierten. Die Grundlage dafür legte er vor allem mit 13,04s über 100m, 13,11s im Hürdensprint und 5,10m im Weitsprung, bevor ein couragierter 2000m-Lauf den zweiten Platz sicherte.
Am meisten für ihn selbst überraschend war vermutlich der dritte Platz von Supawat im Block Sprint/Sprung der M14. Der angehende Sportschüler, der erst seit kurzer Zeit im Training steht, steigerte sich im 100m-Lauf um 3 Zehntel auf 12,49s und lieferte mit 5,11m seinen ersten 5m-Sprung ab. Im Speerwurf steigerte er sich gar um über 10m auf 28,47m und konnte damit seine noch vorhandenen Reserven im Hochsprung (1,40m) und Hürdensprint (14,19s) gut ausgleichen. In der Summe brachten ihm seine Leistungen 2396 Punkte ein.
Auf 2583 Punkte kam Till Krebs (M15/Druck), der als Fünfter im Block Sprint/Sprung ebenfalls Berliner Meister mit der Mannschaft wurde. Besonders stark präsentierte er sich dabei im Hochsprung, in dem er sich deutlich auf starke 1,72m steigern konnte.

Weitere Top 8 Platzierungen für die Mädchen U16 sowie die Jungen U14

Auch im Blockmehrkampf der weiblichen Jugend U16 und im Vierkampf der Jungen U14 gab es weitere Top 8 Platzierungen. Im Block Lauf der Mädchen W14 erreichte Nina Dethloff (W14/Höhne) mit 2001 Punkten den 8. Platz.
Im Vierkampf der 13-jährigen Jungen wurde Leon Rühe (M13/Krabi) Sechster mit 1735 Punkten. Dabei konnte er vor allem mit 10,52s über 75m sowie 1,44m im Hochsprung überzeugen. Die Mannschaft der Jungen U14 erreichte in der Besetzung Leon Rühe, Jan-Mathis Aden, Rafael Oriscenko, Paul Gadegast und Wilhelm Günter einen guten 5. Platz.

29.05.2016 - Überzeugende Sprinterinnen bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Männer, Frauen und U18

29.05.2016

Bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Männer, Frauen und Jugendlichen U18 im Stadion am Potsdamer Luftschiffhafen waren es aus SCB-Sicht vor allem die schnellen Damen, die am Sonntag ein deutliches Ausrufezeichen setzen konnten.

Schnelle SCB-Damen dominieren die 100m-Sprints

Bereits im Vorlauf hatte Eileen Lachmann (U18/Druck) die 100m-Konkurrenz der weiblichen Jugend U18 im Griff und zog als Schnellste in 12,35s ins Finale ein. Doch auch die anderen Damen um Zwillingsschwester Carolin (U18/Druck), die 12,48s lief, boten gute Zeiten an und brachten sich in Lauerstellung. Doch das sollte nichts nutzen: Nach starkem Start trommelte Eileen 12,09s auf die Bahn und steigerte damit ihre Bestzeit aus dem Vorjahr (12,33s) um mehrere Zehntel. Nach der kleinen Leistungsexplosion im Winter, die einen sechsten Platz bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften über 60m brachte, scheint nun auch über die längere 100m-Distanz der Knoten sprichwörtlich geplatzt zu sein. Dank neuer Qualität gelingt es ihr nun, die Rennen auf den letzten Metern, einst ihr Schwachpunkt, zu entscheiden. Zwillingsschwester Carolin verpasste indes um eine Hundertstel nur denkbar knapp den dritten Rang und in 12,33s auch ihre eigene Bestzeit.
Auch der 100m-Wettbewerb der Frauen war in der Hand einer SCB-Athletin: Schon im Vorlauf steigerte Laura Thomsen (U23/Druck) in 12,00s ihre Saisonbestzeit mehr als deutlich und sprintete damit bereits jetzt so schnell wie im letzten Jahr bei den Deutschen Meisterschaften U23. Im Finale musste sie sich der erstarkten Christin Beier (Mahlower SV 1977) erwehren und blieb bei ihrem Titelgewinn in 11,98s zum ersten Mal seit mehreren Jahren wieder bei regulären Bedingungen unter der 12-Sekunden-Grenze. Vielleicht kann sie demnächst angesichts dieser steigenden Form sogar ihre Bestzeit, die seit 2012 bei 11,90s steht, angreifen.
Tagszuvor sicherte sich Laura in Saisonbestzeit von 25,28s über 200m die Bronzemedaille. Leider litten die 200m-Konkurrenzen am Samstag aufgrund des mehr als unglüklichen Zeitplanes in Potsdam teilweise unter der Abwesenheit schneller AthletInnen, die sich für die 100m am Sonntag schonten.

SCB in jedem 100m-Finale vertreten

Die SCB-Herren mussten die verletzungsbedingte Abwesenheit von U18-Sprinter Dario Stephan verkraften. Dennoch gelang es dank Djamal Bohm (U18/Druck) und Arvid Reddmann (U23/Druck) auch hier einen SCBer in jedes Finale zu bringen. In 11,60s wurde Djamal in der männlichen Jugend U18 am Ende Achter. Weitspringer Arvid gelang seit langem wieder einmal der Einzug in ein BBM-Sprintfinale. Dort wurde er in Saisonbestzeit von 11,29s guter Fünfter. Weniger glücklich war er vermutlich im Anschluss mit dem Auftritt in seiner Paradedisziplin. Dort fehlte am Ende eines langen Wettkampftages dann doch die nötige Frische und so musste er sich mit 6,77m und Platz 4 zufrieden geben.

Weitspringer mit Pech in Zentimeterkrimis


Zu wahren Zentimeterkrimis entwickelten sich bereits am Vortag die Weitsprung-Konkurrenzen der weiblichen und männlichen Jungend U18. In der männlichen Jugend waren mit Djamal Bohm und David Jahnke (beide U18/Druck) sowie den starken U16-Athleten Till Krebs, Daniel Eibenstein und Wilhelm Kurschus (alle U16/Druck) gleich 5 Teilnehmer des SC Berlin vertreten. Trotz Bestleistungen von 5,54m und 5,87m verpassten sowohl Till als auch David den Endkampf. Sprinter Djamal Bohm wusste bei seinem Ausflug zum Weitsprung mit 5,93m und drei starken Versuchen, zwei waren ungültig, zu überzeugen. Lediglich ein Zentimeter fehlte ihm zum Sprung unter die besten Acht. Diesen schafften die beiden Nachwuchshoffnungen Wilhelm und Daniel mit 6,32m und 6,08m hingegen souverän. Im fünften Durchgang flog Wilhelm dann auf starke 6,62m - genau einen Zentimeter hinter dem führenden Reinaldo Nogueira Soares Neto (SCC). Im letzten Durchgang ließ er unter dem rhythmischen Klatschen der Zuschauer einen weiteren starken Versuch folgen, blieb dabei aber vor dem Brett. Schade, denn selbst so wurde der Sprung auf 6,58m vermessen. Nach dem Silber unterm Hallendach also auch im Freien wieder Silber im U18-Wettbewerb für den Youngster. Daniel wurde mit neuer Bestleistung von 6,10m am Ende Zehnter.
Der Weitsprung der weiblichen Jugend U18 war unterdessen nicht minder spannend. Nachdem die Konkurrenz nur langsam an Fahrt aufnahm, übernahm Carolin Lachmann mit 5,41m die Führung. Diese gab die Berlin-Brandenburgische Hallenmeisterin der U18 in dieser Disziplin nach einer weiteren Steigerung auf 5,50m bis zum finalen Durchgang nicht mehr ab. Dort konterte Vivien Hitzler (LAC Berlin) mit einem Sprung auf 5,56m. Deja Vu - auch unter dem Hallendach lieferten sich die beiden bereits ein ähnliches Duell. Dieses Mal konnte Carolin sich im letzten Versuch aber nicht noch einmal steigern und landete auf dem zweiten Platz.

Fehlentscheidung bringt U18-Staffel um ihren Lauf

Ein bitteres Ende nahm der 4x100m-Staffelwettbewerb der männlichen Jugend U18 für das SCB-Quartett aus Daniel Eibenstein, Julian Schröder, Djamal Bohm und David Jahnke. Schon nach dem ersten Startversuch war das Rennen für die 4 Jungen beendet, da ihnen das Kampfgericht einen vermeintlichen Fehlstart anlastete - zur Verwunderung und zum Ärger der anwesenden Zuschauer. Denn weder diese noch Startläufer Daniel konnten einen Fehlstart erkennen. Auch die Videoaufnahmen des Laufes belegten im Anschluss deutlich, dass es sich um eine Fehlentscheidung gehandelt haben musste. Eine bittere und nicht mehr korrigierbare, die die Jungen um ihre verdiente Chance auf eine gute Platzierung und Zeit brachte!

15.05.2016 - Drei Siege bei verwehter erster Auflage des Berliner Pfingstsportfest "The Berlin Meeting"

15.05.2016

Regen, Hagel, Sturm und kühle Temperaturen - wahrlich kein Leichtathletikwetter. Bei der Premiere des neuen Berliner Pfingstsportfestes "The Berlin Meeting" gaben sich Athleten und Veranstalter im Stadion Lichterfelde dennoch größte Mühe gute Leistungen zu ermöglichen. Den Athleten des SC Berlin gelangen dabei drei Pfingstsportfestsiege und viele weitere vordere Platzierungen - doch der starke Wind machte viele tolle Leistungen, persönliche Rekorde und Normen zu nichte.

Sprinter hadern mit dem starken Wind

Für die 100m-Sprints am Samstag zeigte sich zur Freude aller die Sonne noch das ein oder andere Mal. Die kalten Temperaturen, bei Sprintern gar nicht beliebt, glich der Rückenwind aus, sodass es am Ende doch viele gute Leistungen aus Sicht der SCBer gab: Der 100m-Sprint der weiblichen Jugend U18 war fest in der Hand von Eileen und Carolin Lachmann (beide U18/Druck). Während Carolin vor Wochenfrist beim Debut in Spandau (12,39s) noch die Oberhand behielt, steigerte sich dieses Mal Eileen um 1,5 Zehntel und holte sich in 12,34s den Pfingstsportfestsieg und bliebt nur eine Hundertstel über ihrer Bestleistung aus dem Jahr 2015. Carolin folgte in 12,41s auf Platz zwei. Dabei blieben beide erneut unter der DJM-Norm (12,50s). Diese verpasste Carolin am Sonntag in 25,74s als Zweite über 200m nur äußerst knapp, während Eileen als Vierte in 25,96s erstmalig unter der 26 Sekunden-Marke blieb.
Während die Lachmann-Zwillinge stets Glück mit den Windbedingungen hatten, hatten andere SCB-Athleten Grund zum hadern. In der männlichen Jugend U18 steigerten sich Djamal Bohm und David Jahnke (beide U18/Druck) als Zweiter und Fünfter auf 11,45s bzw. 11,79s. Doch zu starker Rückenwind verhinderte das Eingehen der Leistungen in die Rekordbücher. Ähnlich ging es auch den Jungen der U16: Hier unterbot Julian Schröder (M15/Druck) als Zweiter in 11,69s die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften U16 (11,80s) und die D-Kadernorm (11,70s) und auch Daniel Eibenstein (M15/Druck) blieb in 11,71s unter erstgenannter. Weitsprung-Ass Wilhelm Kurschus (M15/Druck) bewies im gleichen Lauf als Fünfter in 11,88s Sprinterqualitäten. Wie hätte es anders sein sollen, auch hier war der Rückenwind zu stark, sodass keine der Leistungen in die Statistiken eingeht bzw. als Norm und Beistleistung zählt. Glück hatten einzig Daniel, der im Vorlauf in 11,79s seine zweite DJM-Norm knackte, und Fabian Wagner (M/Druck), der bei den Männern in 11,41s zur Bestzeit lief. Über 200m steigerte er sich als Dritter gar um mehr als eine halbe Sekunde auf 23,08s - bei zu starkem Rückenwind. Größter Pechvogel des Wochenendes war aber vermutlich Julian Schröder, der sich aufgrund zu starken Windes sowohl im 100m-Vorlauf, im 100m-Finale und dann auch noch im 80m-Hürdensprint nicht über Bestzeiten und Normen freuen konnte. Denn in 11,20s lief er am Sonntag als Zweiter auch im Hürdensprint in 11,20s exakt die D-Kadernorm und blieb klar unter der DJM-Norm, sodass die Enttäuschung am Ende groß war. Noch mehr Grund zum Ärgern hatte sicher  Daniel Eibenstein, der im gleichen Lauf mit 10,96s förmlich eine Leistungsexplosion vollzog und den SCB-Doppelsieg im Hürdensprint perfekt machte.
Aber auch wenn viele der guten Leistungen noch vom Winde verweht wurden, so wurde doch klar, die Form stimmt und es ist nur eine Frage der Zeit bis Bestzeiten und Normen auch bei regulären Bedingungen fallen.

Kurschus wieder mit weiten Sprüngen

Der dritte SCB-Sieg ging auf das Konto von Wilhelm Kurschus, der in seiner Parade-Disziplin bewies, dass der starke Saisonbeginn (6,77m) vor zwei Wochen keineswegs ein Ausrutscher war. Nachdem er zum Aufgalopp in 11,68s eine neue Bestzeit im Hürdensprint aufstellte, konnten ihn in der Folge weder die kühlen Temperaturen noch Regengüsse und Rückenwind aufhalten. Mit einem Satz auf 6,68m distanzierte er die Konkurrenz um mehr als einen Meter und zeigte damit, dass er in der Lage ist sein neu gewonnenes Leistungsvermögen beständig abzurufen. Die nächsten Wettkämpfe werden zeigen wie weit es für Wilhelm noch hinausgehen wird. Auf Rang drei stellte Teamkollege Till Krebs (M15/Druck) mit 5,52m eine neue persönliche Bestleistung auf.
Einen weiteren Podestplatz durfte auch Antina Junge (W15/Höhne) feiern, die über 800m in 02:25,64min auf Platz drei lief.

30.04.2016 - Meistertitel für das Team der Jungen U16 zum Auftakt der Freiluftsaison

30.04.2016

Für die Jungen der Altersklasse U16 stand am Samstag mit den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften im Team-Endkampf der Auftakt der Freiluftsaison an. Auch wenn dabei nicht alle persönlichen Ziele sofort erreicht wurden, hätte der Saisonstart im Stadion Rehberge kaum besser sein können. Denn mit 10.520 Punkten gewann das Team mit 150 Punkten Vorsprung vor der LG Nord den Meistertitel.
Überhaupt war es eine Premiere für den SC Berlin. Zum ersten Mal seit vielen Jahren stellte man wieder eine Mannschaft in diesem Wettbewerb, indem es insgesamt 10 Disziplinen (100m, 80m Hürden, 800m, 4x100m, Weitprung, Hochsprung, Stabhochsprung, Kugelstoßen, Diskuswurf, Speerwurf) als Team zu besetzen gilt. Eigens dafür wurde in den letzten drei Wochen noch Stabhochsprungtraining durchgeführt und Stäbe ins Stadion Rehberge transportiert - unser ausdrücklicher Dank gilt Familie Molkenthin für ihre Unterstützung!
Am Ende stand eine starke Mannschaftsleistung zu Buche, bei der sich jeder in den Dienst des Teams stellte - sei es beim ungewohnten Griff zu Stab und Diskus, als Teil der Staffeln, auf der wenig geliebten 800m-Distanz oder nach einem Strauchler über die Hürden.
Daneben nutzten einige Athleten ihren Saisoneinstieg auch gleich um neue Bestleistungen aufzustellen und sich für größere Aufgaben zu empfehlen. Wilhelm Kurschus (M15/Druck) brachte im Weitsprung mit einem Satz auf 6,77m das Publikum zu Staunen und hakte die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der U16 ab. Im letzten Jahr sprang deutschlandweit nur ein Athlet dieses Alters weiter. Auch im Hochsprung gab es mit übersprungenen 1,76m eine Ein-Mann-Flug-Show von Wilhelm. Die DM-Qualifikation im Weitsprung lag überraschend auch für Daniel Eibenstein (M15/Druck) in der Luft. Trotz riesen Steigerung auf 6,09m fehlten am Ende dann aber doch 11 Zentimeter - wobei Daniel bei keinem seiner Sprünge das Brett traf und viel verschenkte. Im folgenden 80m-Hürdensprint konnte er in 11,32s dann aber nicht nur die schnellste Zeit aller Teilnehmer verbuchen sondern zugleich die Norm für die Deutschen Meisterschaften (11,40s) unterbieten. Für Team-Kollege Julian Schröder (M15/Druck) lief es dagegen nicht wie erhofft. Der Berliner Hallenmeister strauchelte bereits an der zweiten Hürde und kam zum Stehen. Dennoch stellte er sich in den Dienst des Teams, setzte neu an und deutete angesichts von 11,55s sein großes Potenzial an.
Insgesamt gingen 6 der 10 Disziplinen nach Punkten an den SC Berlin. In ihrem ersten Einsatz im Stabhochsprung sicherten Fabian Ritter und Ole Kabitschke (beide M14/Krabi) mit übersprungenen 2,10m wichtige Punkte für die Mannschaft. Im Weitsprung konnten Wilhelm und Daniel über 200 Punkte Vorsprung erkämpfen. Auch die 5,45m von Till Krebs (M15/Druck) stellten hier die drittbeste Leistung aller Teilnehmer dar. Im Kugelstoßen sammelte Wilhelm mit 13,02m mit Abstand die meisten Punkte. Dank Julian und Daniel gingen auch die 80m Hürden an den SC Berlin, ebenso wie der Hochsprung.
Mit hart erkämpften neuen Bestzeiten im 800m-Lauf für Till (02:21,75) und Ole (02:28,33) konnte hier der Rückstand ebenso in Grenzen gehalten werden wie im Speerwurf, in dem Daniel mit 37,92m die zweitbeste Weite erreichte. Einzig im Diskuswurf musste ein etwas größerer Rückstand in Kauf genommen werden, sodass der Vorsprung vor der abschließenden Staffel auf unter 130 Punkte schmolz. Nun galt es unter allen Umständen möglichst beide Staffeln regelkonform ins Ziel zu bringen. Dabei schielten zumindest Julian Molkenthin (M14/Krabi), Julian Schröder, Daniel Eibenstein und Wilhelm Kurschus mit einem Auge auch auf die Zeit. Denn das ausgegebene Ziel soll in diesem Jahr die Teilnahme des Quartetts an den Deutschen Jugendmeisterschaften U16 sein. 46,50s hatte Trainer Christopher Druck dafür als intern geforderte Norm ausgegeben. Doch am Ende eines langen Wettkampftages gingen dann doch einige Kräfte aus, sodass der letzte Wechsel zwischen Daniel und Wilhelm nur gerettet werden konnte indem Wilhelm vor dem Ende der Wechselzone stehen blieb. Mit einem furiosen Endspurt überholte er die daraufhin in Führung liegende Staffel des LAC noch und sicherte dem SCB auch den Staffelsieg. Allerdings verpasste das Team in 46,72s den selbst gesetzten Richtwert noch knapp. Angesichts des letzten Wechsels, der viel Zeit kostete, ist aber klar, dass das Potenzial allemal ausreichen sollte um in einem der weiteren Rennen die Chance zu ergreifen.
Insgesamt ein gelungener Saisonstart für den männlichen SCB-Nachwuchs, der sowohl positive Überraschungen mit sich brachte, als auch das Potenzial in vielen Disziplinen für die kommenden Wettkämpfe zeigte.

02.04.2016 - Trainingslager in Cottbus 2016

02.04.2016

Osterzeit ist Trainingslagerzeit - so auch bei den Leichtathleten des SC Berlin. So ging es zur Vorbereitung auf die Freiluftsaison für insgesamt 32 Athleten aus drei Trainingsgruppen in diesem Jahr erstmalig in Cottbus. Mit dabei die Mädchen U14/U16 um Trainer Johannes Staude, die Jungen U14/U16 um Trainerin Marianne Krabi und die Leistungsgruppe Sprint/Sprung um die Kaderathleten Carolin & Eileen Lachmann, Dario Stephan, Djamal Bohm, Julian Schröder, Wilhelm Kurschus und Trainer Christopher Druck.
Im Cottbuser Sportzentrum mit Leichtathletikhalle und Stadion fand das SCB-Team perfekte Trainingsbedingungen vor. Die Unterbringung im Haus der Athleten war komfortabel und das Cottbuser Erzieher- und Mitarbeiterteam stets hilfsbereit. Insgesamt standen in den verschiendenen Gruppen mehr als 10 Trainingseinheiten auf dem Plan -für die Sprinter und Springer beispielsweise auch Aerobic und Gesellschaftstanz.
Daneben kam auch das Rahmenprogramm mit Schwimmbad- und Tierparkbesuch sowie Bowling nicht zu kurz.

25.02.2016 - Leichtathletik: Eileen Lachmann ist schnellste Berliner U18-Sprinterin über 60m seit 25 Jahren

25.02.2016

Bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften vor Wochenfrist in Dortmund hatte U18-Athletin Eileen Lachmann (Druck) über 60m überraschend das Finale erreicht und mit Platz 6 in der älteren Jugend U20 mehr als überzeugt.

Beim Blick in die ewige Berliner Hallenbestenliste stellte sich jetzt heraus, dass ihre 7,63s aus dem Halbfinale die schnellste Zeit einer Berliner U18-Sprinterin seit über 25 Jahren und damit in der Nach-Wende-Ära sind. Denn seit Januar 1990 war keine Berlinerin in diesem Alter mehr schneller.

21.02.2016 - Deutsche Jugendhallenmeisterschaften: Eileen Lachmann stürmt mit Bestzeit ins Finale, auf Platz 3 der Deutschen Jahresbestenliste und zum 6. Platz

21.02.2016

Großer Jubel in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle - U18-Sprinterin Eileen Lachmann (Druck) stürmt ins 60m-Finale und wird Sechste in der weiblichen Jugend U20.

Aber der Reihe nach: 7,72s war die persönliche Bestzeit, die Eileen in dieser Saison aufgestellt hatte. Als 16.-schnellste reiste sie damit zu den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften nach Dortmund, begleitet von Zwillingsschwester Carolin, die 7,75s mitbrachte, von Teamkollege Dario Stephan und Trainer Christopher Druck. In der Halle werden Deutsche Jugendmeisterschaften nur in der U20-Wertung ausgetragen und nicht wie draußen in U18 und U20 getrennt. So mussten die Lachmann-Zwillinge sich nicht nur mit der eigenen, sondern auch mit der zwei Jahre älteren Konkurrenz messen.

Nachdem sie sich im letzten Jahr qualifiziert hatten, aber aufgrund von Krankheit und Verletzung unglücklich passen mussten, wurde als realistisches Ziel für die erste DJHM-Teilnahme der Zwischenlauf ausgegeben. Und wenn alles perfekt läuft, vielleicht auch eine Zeit unter 7,70s und mit viel Glück ein Finalplatz.

In den Vorläufen am frühen Sonntag-Vormittag konnten sowohl Eileen als auch Carolin als Zweite in 7,74s bzw. 7,78s überzeugen und zogen ungefährdet in die Zwischenläufe ein. Da in den Vorläufen aber bereits 10 Konkurrentinnen unter 7,70s blieben musste dort eine Steigerung her, sofern eine Minimalchance auf das Finale bestehen sollte. Das war auch Carolin und Eileen klar. Entsprechend konzentriert und motiviert gingen sie die nächste Runde an.

Zunächst war es Carolin, die im zweiten von vier Zwischenläufen antrat. Dort erwischte sie keinen optimalen Start, konnte sich aber dank eines guten Laufes im Verhältnis zum Vorlauf in 7,76s noch einmal steigern. Ihre Saisonbestzeit verpasste sie nur um eine Hundertstelsekunde. Bevor Eileen im letzten der 4 Zwischenläufe in den Block ging stand bereits fest, eine Zeit von 7,67s oder schneller wird nötig sein um das Finale zu erreichen - für die Spinterin mit 7,72s-Bestleistung eine große Aufgabe.

Doch Eileen erwischte einen nahezu perfekten Start und übernahm gemeinsam mit Lisa grünert (LV Erzgebirge) die Führung. In einem großartigen Lauf platzte sprichwörtlich der Knoten und Eileen stürmte als Zweite hinter der Favoritin ins Ziel. Und das in 7,63s, einer kleinen Leistungsexplosion. Damit war die erhoffte Überraschung geschafft und der Finaleinzug sogar sicher erreicht. In einem denkwürdigen Finale - Siegerin Chantal Butzek (LC Paderborn) sprintete 7,27s und die Zweitplatzierte Keshia Kwadwo (TV Wattenscheid) verbesserte den Deutschen U18-Redkord auf 7,36s - blieb Eileen in 7,68s ein weiteres Mal unter 7,70s und wurde in ihrem ersten großen Finale tolle Sechste. Dabei war sie übrigens zweitbeste U18-Athletin. Schade eigentlich, dass es unter dem Hallendach keine eigene Meisterschaft in ihrer Altersklasse gibt! Eileens Zeit aus dem Zwischenlauf (7,63s) brachte sie außerdem auf Platz 3 der Deutschen U18-Jahresbestenliste - also auch ein Sprung in neue Sphären. So darf es gerne weiter gehen. Eileen und auch Carolin haben noch zwei weitere Jugendjahre vor sich.

14.02.2016 - Berliner Meisterschaften Hallenmehrkampf U14/U16: Wieder 6 Medaillen für den SCB-Nachwuchs

14.02.2016

Die Hallensaison des Jahres 2016 hat sich bezogen auf Berliner und Berlin-Brandenburgische Hallenmeisterschaften zu einer echten Erfolgsstory für die Leichtathleten des SC Berlin entwickelt. Insgesamt 36 Medaillen (2015: 22), darunter 10 Titel, konnten bei den verschiedenen Meisterschaftsauflagen gewonnen werden. 22 davon gingen allein auf das Konto der 14- und 15-jährigen Nachwuchsathleten - darunter auch 5, die am jüngsten sehr erfolgreichen Wettkampfwochenende gewonnen wurden.

Triple durch Kurschus, Eibenstein und Schröder / U16-Jungen dominieren den Wettkampf

Bei den Berliner Meisterschaften im Hallenmehrkampf galt es in den 5 Disziplinen 60m-Sprint, 60m-Hürdensprint, Weitsprung, Kugelstoßen und 800m-Lauf Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen. Dabei dominierten vor allem die Jungen der M15 ihren Wettbwerb. Und so fanden sich die gleichen Namen am oberen Ende der Ergebnisliste wieder, die auch schon den Einzelmeisterschaften vor einigen Wochen ihren Stempel aufdrückten. Als Berliner Meister im Kugelstoßen, im Weitsprung sowie Medaillengewinner im Hürdensprint, rückte sich Wilhelm Kurschus (M15/Druck) fast folgerichtig in die Favoritenrolle. Und dieser wurde er gerecht. Bereits nach der ersten Disziplin, dem Weitsprung, übernahm er die deutliche Führung und gab sie nicht mehr ab. 6,15m, 13,25m im Kugelstoßen, 7,83s im 60m-Sprint, 8,97s im Hürdensprint und 02:24,93min über die 800m bedeuteten am Ende 2893 Punkte und Platz 1 mit fast 150 Punkten Vorsprung. Am nächsten kam Wilhelm dabei noch Teamkollege Daniel Eibenstein (M15/Druck). Der dreifache Berliner Vizehallenmeister sicherte sich an diesem Sonntag mit 2759 Punkten eine weitere Vizemeisterschaft. Neben Bestweiten im Weitsprung (5,59m) und Kugelstoßen (9,92m) konnte Daniel vor allem mit einer weiteren Steigerung im Hürdensprint auf sehr starke 8,64s überzeugen. Schneller war nur der Berliner Meister in dieser Disziplin, Julian Schröder (M15/Druck) der als Gesamtdritter das Triple auf dem Siegertreppchen perfekt machte. 7,63s/60m, 8,62s/60Hü, 02:39,84min/800m, 5,41m/Weitsprung und 9,53m/Kugelstoßen führten in der Summe zu 2673 Punkten und zur Bronzemedaille mit ebenfalls komfortablem Vorsprung.

Auch die 14-jährigen Jungen konnten in der Breite überzeugen. Als Berliner Vizemeister konnte sich Julian Molkenthin (M14/Krabi) in Szene setzen. Mit einer Steigerung auf 5,61m im Weitsprung erreichte er die beste Weite aller Teilnehmer und sicherte mit einem beherzten 800m-Lauf den zweiten Platz mit 2496 Punkten ab. Trotz eines solchen reichte es für Vincent Langner (M14/Krabi) am Ende um die Winzigkeit von 2 Sekunden nicht mehr zum Gewinn der Bronzemedaille, die er sich beinahe noch gesichert hätte. Doch mit Platz 4 (2467 Punkte) in einem ausgeglichenen Wettkampf, in dem er die 60m einmal mehr unter 8 Sekunden zurücklegte, kann er allemal zufrieden sein. Das starke Ergebnis des Teams rundeten Fabian Ritter als guter 6. mit 2267 Punkten und Ole Kabitschke (beide M14/Krabi) als 8. mit 2199 Punkten ab.

Angesichts der Dominanz des männlichen SCB-Nachwuchses war es am Ende auch wenig verwunderlich, dass auch die Mannschaftswertung mit deutlichem Vorsprung von rund 700 Punkten gewonnen werden konnte.

In der weiblichen Jugend U16 war der SC Berlin nur mit einer einzigen Starterin in Person von Nele Reisener (W14/Staude) am Start. Diese vertrat die Vereinsfarben dafür aber umso würdiger und erkämpfte sich in einem tollen Wettkampf die Bronzemedaille. Nach guten Leistungen in den vorangegangenen Disziplinen beeindruckte die Neu-Sportschülerin mit einem beherzten, angriffslustigen und kontrollierten 800m-Lauf zum Abschluss. Am Ende standen für sie 2376 Punkte (8,42s/10,60s/4,73m/7,15m/02:37,76min) zu Buche.

Auch gute Resultate in der männlichen und weiblichen Jugend U14

Sehr erfreulich war am Sonntag, dass auch die Athleten und Athletinnen der Altersklasse U14 zeigten, dass mit ihnen in Zukunft zu rechnen sein wird.

In der M13 lieferten sich Leon Rühe (M13/Krabi), der nach längerer Verletzungspause in den Wettkampfzirkus zurückkehrte, und Neuzugang Jan-Mathis Aden (M13/Krabi) ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den dritten Platz. Vor dem abschließenden 800m-Lauf hatte Leon den Bronzeplatz inne, musste aber die Konkurrenz von hinten fürchten. Entsprechend couragiert ging er die abschließenden 800m an, wählte aber womöglich ein etwas zu schnelles Anfangstempo, welchem er Tribut zollen musste. Diese Chance nutzte Jan-Mathis, der sein Tempo kontinuierlich erhöhte und sich Stück für Stück mutig absetzte. Sein Mut wurde mit der drittschnellsten Zeit des Feldes (02:36,85min) und dem Sprung auf das Siegertreppchen (1778 Punkte) belohnt. Fast hätte er sogar noch den zweiten Platz erobert, von dem ihn nur noch die Winzigkeit von 3 Punkten trennten. Teamkollege Leon folgte mit 1758 Punkten auf Platz 4.

Bei den 12-jährigen Mädchen erreichte Kira Koch (W12/Staude) einen guten 5. Platz mit 1680 Punkten.

Damit neigt sich die Hallensaison für den SCB-Nachwuchs dem Ende entgegen. Die Berliner Meisterschaften im Hallenmehrkampf konnte er nocheinmal nutzen, um reichlich Motivation für den Sommer zu tanken.

07.02.2016 - Norddeutsche Hallenmeisterschaften: 2 SCBer in Hannover auf dem Treppchen

07.02.2016

Im Sportleistungszentrum Hannover trugen die Landesverbände von Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig Holstein ihre gemeinsamen Hallenmeisterschaften aus. Über 600 Sportler kämpften auf der blauen Hallenbahn um Norddeutsche Meisterehren.

Weitsprung-Silber mit lachendem und weinendem Auge

Ein kleines Team aus 6 Athleten und Athletinnen vertrat in Hannover erfolgreich den SC Berlin - allen voran Weitspringer Arvid Reddmann (U23/Druck). Der mehrfache Berlin-Brandenburgische Meister brachte dabei die Erfahrung einer ganzen Reihe von NDM-Teilnahmen mit ins Sportleistungszentrum. 2014 gab es es bereits die Bronzemedaille in der Jugend U20, damals hinter dem Sieger und Trainingskamerad Maximilian Wolfram. Doch nach einem starken Saisonbeginn mit Bestleistungen auf den Sprintstrecken, stand hinter seiner Form zuletzt ein Fragezeichen. Muskuläre Probleme hatten die Vorbereitung seit Januar behindert, der geplante Saisoneinstieg in der Paradedisziplin musste verschoben werden. Bei den Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften vor zwei Wochen in Potsdam gab es für den mehrfachen 7m-Springer Bronze mit 6,85m. Am Samstagmittag musste Arvid dann als Vorletzter des 9-Mann-Feldes antreten. Mit einer Eröffnung auf 6,99m konnte er sofort alle Zweifel ausräumen und die Führung übernehmen, bevor im zweiten Versuch die Überraschung folgte: Ohne das Brett zu treffen flog Arvid auf 7,18m, neue Bestweite, und verschenkte dabei sogar noch knapp 20cm. Leider sollte die Freude über den starken Versuch nicht lange währen, denn im dritten ungültigen Durchgang rutschte er unglücklich über das Brett und verletzte sich. So musste er den weiteren Wettkampf als Zuschauer verfolgen und mit ansehen, wie ihn Alexander Fuchs (SCC) im letzten Versuch noch um 5 Zentimeter vom ersten Platz verdrängte. Am Ende ein lachendes und ein weinendes Auge beim neuen Norddeutschen Vizemeister für den damit die Hallensaison ohnehin beendet ist.

Den Saisonabschluss bildeten die Meisterschaften auch für die U18-Sprinter Dario Stephan und Djamal Bohm (beide U18/Druck). Frisch in die neue Altersklasse aufgestiegen ging es im U20-Wettbewerb vor allem darum weitere wertvolle Meisterschaftserfahrung zu sammeln. Während für Djamal die Hoffnung auf eine Bestzeit nicht aufging und nach 7,55s im Vorlauf bereits Schluss war, gelang Dario in 7,24s der Einzug in die Zwischenläufe. Dort bestätigte er in 7,22s trotz eines schwachen Starts sein starkes Niveau dieser Hallensaison und verpasste seine Bestzeit nur um eine Hundertstel. Etwas tragisch: diese eine Hundertstel fehlte letztlich auch zum Finaleinzug, der das Ende der Saison noch abgerundet hätte

Im 60m-Wettbewerb der Männer setzte Fabian Wagner (M/Druck) seine guten Trainingsleistungen um und stellte zum Saisonende seine Bestzeit (7,36s) ein.

Norddeutsche Meisterschaften als Zwischenstation auf dem Weg zu den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften

Für die U18-Sprinterinnen Eileen und Carolin Lachmann stellten die Norddeutschen Hallenmeisterschaften "nur" eine Zwischenstation auf dem Weg zu den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften dar. Mit Vorlauf, Zwischenlauf und Finale konnten schon einmal Meisterschaftsabläufe geprobt werden. Vor allem Eileen gelang es sich über alle 3 Runden auf konstantem Niveau zu präsentieren. In 7,75s und 7,76s entschied sie Vor- und Zwischenlauf klar für sich. Im Finale folgten noch einmal 7,76s und damit der dritte Platz. Konstant schnelle Zeiten - für den Ausrutscher nach oben fehlte es der Berlin-Brandenburgischen U20-Meisterin vor allem im Finale noch an der nötigen Lockerheit. Zwillingsschwester Carolin, ihres Zeichens Berlin-Brandenburgische U18-Meisterin, erwischte dieses Mal keinen optimalen Tag. In 7,83s blieb sie im Finale als Sechste etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. Für beide gilt es nun auf eine störungsfreie Vorbereitung und eine erfolgreiche erste Teilnahme bei Deutschen Jugendhallenmeisterschaften zu hoffen.

24.01.2016 - BBHM U18 und Männer & Frauen: Starke SCB-Bilanz auch in Potsdam

24.01.2016

Am vergangenen Wochenende stand mit den Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften der Männer & Frauen, der Jugend U18 sowie im Bahngehen bereits das zweite Meisterschaftswochenende in Folge an. Wie schon eine Woche zuvor präsentierten sich die Athleten des SC Berlin erneut in starker Form.

Geherinnen mit goldenem Auftakt

Während die Sprinter und Springer erst am Sonntag in das Wettkampfgeschehen eingreifen sollten, sorgten am Samstagmorgen die Geherinnen der weiblichen Jugend U16 bereits für einen goldenen Auftakt. In 18:00,53min verbesserte sich Nina Dethloff (Staude/Höhne) um gut 24 Sekunden und holte, nun aufgerückt in die Altersklasse U16, ihren ersten Berliner Meistertitel. Als Dritte erkämpfte sich auch Jasmin Schotte (Staude/Höhne) in 18:15,59min eine Medaille. Zoe Schubert (Staude/Höhne) folgte auf Rang 4 (18:38,99min).

Nach seinem 4. Platz über 3000m vor einer Woche, erlief sich Jeremy Oldag (MJU18/Giese) über 1500m den 6. Platz.

Carolin Lachmann mit Doppelschlag binnen einer Stunde

Die Sprinter/innen der Jugend U18 bewiesen bereits im Rahmen der Meisterschaften der U20, dass sie eine Klasse für sich sind. Im Sportforum hatte sich vor Wochenfrist bereits Eileen Lachmann vor ihrer Schwester Carolin (beide U18/Druck) die U20-Sprintkrone aufgesetzt, während Dario Stephan (U18/Druck) in der männlichen Jugend den Sprung auf das Treppchen schaffte. In dieser Woche war es dann vor allem Carolin die sich in der Potsdamer Leichtathletikhalle in Szene setzen konnte: Dabei musste über 60m zunächst eine Schrecksekunde überstanden werden. Obwohl im Startblock eine ganze Reihe von Athletinnen zuckten, schoss der Starter nicht ab, sondern wartete und startete schließlich doch den Lauf. Carolin ließ sich nicht beirren und erwischte ihren gewohnten Blitzstart. Ihre Führung gab sie bis ins Ziel nicht ab und sicherte sich in 7,76s den U18-Sprinttitel. Weniger glücklich war hingegen Zwillingsschwester Eileen. Als eine der betroffenen Athletinnen verpasste sie den Start völlig und sah sich sofort mit mehreren Metern Rückstand konfrontiert. Dank einer überzeugenden Laufleistung holte sie Stück für Stück auf, erreichte aber Carolin und die Zweitplatzierte Vivien Hitzler (LAC) nicht mehr ganz und verpasste beide um nur eine bzw. vier Hundertstelsekunden.

Kaum im Ziel angekommen ging es für Carolin sofort im Weitsprung weiter. Doch auch hier musste erst eine Schrecksekunde überstanden werden: Nach dem Sprint war wenig Zeit zum Einspringen und der Anlaufrhythmus sollte nicht funktionierten. Mit drei Sprüngen weit vor dem Brett standen nach 3 Versuchen nur 5,07m zu Buche, sodass Carolin als Achte nur mit Glück das Finale erreichte. Dort sollte es bis zum letzten Versuch dauern bis endlich der Knoten platzte und Carolin das Brett traf. Mit einem Sprung auf 5,57m fing sie die bisher Führende noch ab und sicherte sich den zweiten Titel binnen einer Stunde. Über die Hallenrunde gab es anschließend in 26,13s noch einmal Bronze. Auf der ungeliebten 200m-Distanz päsentierte sich aber auch Eileen in 26,29s als 4. stark.

Silber und Bronze in der männlichen Jugend U18

Nach seiner überraschenden Bronzemedaille über 60m in der Jugend U20, war eine Medaille auch an diesem Wochenende für Dario Stephan (U18/Druck) das Ziel. Schon im Vorlauf stellte er seine persönliche Bestzeit ein, um diese im Finale noch einmal um eine Hundertstel auf 7,21s zu verbessern. Am ein Jahr älteren Sieger Yacouba Pfälzner (SCC/7,14s) führte allerdings kein Weg vorbei. Im Zieleinlauf um Platz 2 hatte Dario um einige Tausendstel gegen Friedrich Zernicke das Nachsehen, sicherte sich aber zeitgleich eine weitere Bronzemedaille. Im Weitsprung gab es für ihn neben einer Bestleistung (6,12m) Platz 6.

Einem anderen wäre dort fast das Double gelungen: U16-Meister Wilhelm Kurschus (M15/Druck) versuchte nach seiner jüngsten Steigerung auf 6,48m nun auch sein Glück in der Konkurrenz der älteren Jugend U18. Fast hätte es sogar mit einem weiteren Titel geklappt, übernahm er doch im zweiten Durchgang zunächst die Führung, die er mit 6,32m bis zum letzten behielt. Dort allerdings steigerte sich der Cottbusser Malte Pohl (LC Cottbus) auf 6,35m. Hochmotiviert versuchte Wilhelm noch zu kontern, sprang aber weit vor dem Brett ab und konnte sich nicht mehr steigern. Doch auch der 2. Platz war bereits ein tolles Ergebnis für den Nachwuchsathleten.

Persönliche Bestzeiten gab es zudem für Djamal Bohm (U18/Druck) als Vierter im B-Finale über 60m (7,41s) und David Jahnke (U18/Druck) über 200m (24,46s).

Reddmann wieder mit Bronze, Thomsen knapp an den Medaillen vorbei

Als sichere Medaillenbank erwies sich einmal mehr Weitspringer Arvid Reddmann (U23/Druck). Mit 6,85m gewann er, wie im Vorjahr, die Bronzemedaille in der Männerkonkurrenz. Nach kleineren Verletzungssorgen und Trainingsausfällen in den letzten zwei Wochen, sollte es zum Einstand aber noch nicht für die angestrebten 7m reichen.

Erstmals seit einigen Jahren blieben die SCBer bei den Frauen dieses Mal ohne Platz auf dem Treppchen. Dabei zeigte sich vor allem Laura Thomsen (U23/Druck) auf den Sprintstrecken in blendender Verfassung. In 7,73s kam sie knapp hinter den Medaillenrängen als 4. ins Ziel. Dennoch eine tolle Zeit für die Spinterin, die die 60m nur im Jahr 2012 in 7,72s schneller zurücklegte. In diesem, ihrem stärksten Jahr, lief sie im darauf folgenden Sommer die 100m in 11,90s. Auch ihre 200m-Bestzeit (24,80s) datiert aus diesem Jahr. Im Winter reichte es damals zu 25,22s. Eine ähnliche Zeit lief sie als ebenfalls 4. in 25,28s in diesem Jahr auch auf dieser Strecke - eine vielversprechende Ausgangslage für die Freiluftsaison.

Vorjahresbilanz deutlich übertroffen: 29 Medaillen für den SC Berlin

Insgesamt 29 mal konnten Athletinnen und Athleten des SC Berlin damit in dieser Hallensaison auf das Siegertreppchen steigen. Acht mal davon sogar nach ganz oben - namentlich durch Wilhelm Kurschus (M15/Weit,Kugel,Hoch), Julian Schröder (M15/60mHü), Eileen Lachmann (U20/60m), Carolin Lachmann (U18/60m,Weit) und Nina Dethloff (U16/Bahngehen). Im Vergleich zu den 22 Medaillen des Vorjahres, die damals schon eine deutliche Steigerung bedeuteten, ein erneutes Rekordergebnis. Doch auch dahinter gab es eine Vielzahl toller Platzierungen und persönlicher Erfolge. Das schlägt sich auch darin nieder, dass der SC Berlin nach Endkampfplatzierungen bei den diesjährigen Meisterschaften zu den vier erfolgreichsten Berliner Vereinen zählt und hinter dem SCC vor allem zu den Startgemeinschaften LAC und LG Nord aufschließen konnte. So darf es im Sommer und im nächsten Jahr gern weiter gehen!

Für einige Athleten stehen zudem die Saisonhöhepunkte noch an: Vor allem Carolin und Eileen Lachmann werden sich bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften mit der nationalen Konkurrenz messen wollen. Auf dem Weg dort hin stehen außerdem noch die Norddeutschen Hallenmeisterschaften an.

16./17.01.2016 - BBHM U20 & BHM U16: SCB-Athleten räumen im Sportforum ab

16./17.01.2016

Mit dem Heimvorteil im Rücken konnten die Athleten des SC Berlin am Wochenende bei den Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften der Jugendlichen U20 und den Berliner Hallenmeisterschaften der 14- & 15-jährigen im Sportforum mehr als überzeugen. Insgesamt 20 Medaillen - darunter 5 mal Gold, 6 mal Silber und 9 mal Bronze - gewannen die Nachwuchsathleten SCB und erreichten damit bereits jetzt, vor den noch ausstehenden Meisterschaften der Männer, Frauen und U18, die starke Bilanz aus dem Vorjahr (22 Medaillen) schon fast. Doch auch über die Medaillen hinaus, sorgten viele persönliche Bestleistungen und weitere gute Platzierungen für Begeisterung. Stark präsentierten sich die SCBer traditionell vor allem in den Sprints, wo sie in 5 von 6 Finals vertreten waren, sowie in den Sprungdisziplinen.

Zwei Mal Medaillen-Sweep in der M15 - Kurschus dreifacher Titelträger

14 von 20 Medaillen gingen an den zwei Wettkampftagen allein auf das Konto der männlichen Jugend U16. Bei den 14- und 15-jährigen Jungen ist der SC Berlin einer der leistungsstärksten Vereine Berlins. Das zeigte sich auch darin, dass bei den Jungen M15 gleich in zwei Disziplinen ein Medaillen-Hattrick gefeiert werden konnte: Im Hürdensprint setzte sich Julian Schröder (Druck), mit seiner Bestzeit von 8,47s derzeit einer der schnellsten Hürdensprinter seines Alters in Deutschland, in 8,71s durch. Auch ein Fehler an der letzten Hürde, der ihn ins Straucheln brachte, konnte seinen Sieg nicht verhindern. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Daniel Eibenstein und Wilhelm Kurschus (beide Druck) in 8,84s bzw. 9,06s. Im Hochsprung gelang angeführt von Wilhelm Kurschus, der am Ende in einer Ein-Mann-Show seine Bestleistung bis auf 1,72m schraubte, sogar ein Vierfacherfolg. Auch Daniel Eibenstein (1,65m) , Till Krebs (1,62m) und Julian Schröder (1,59m) stellten auf den Plätzen dahinter persönliche Bestleistungen auf. Während Wilhelm Kurschus im Kugelstoßen mit 13,36m und im Weitsprung mit 6,24m seinen zweiten und dritten Titel gewann, machte sich Daniel Eibenstein mit einem weiteren 2. Platz über 300m in 39,35s gewissermaßen zum Kronprinzen. Till Krebs sammelte mit 5,46m als Dritter im Weitsprung eine weitere Medaille, während der Berliner Meister im Hürdensprint, Julian Schröder, mit einer Steigerung auf starke 7,49s über 60mdiese nur um 1 Hundertstelsekunde verpasste.

Bei den 14-jährigen Jungen gewannen Julian Molkenthin und Vincent Langner (beide Krabi) jeweils zwei Medaillen. Mit 1,56m wurde Julian 2. im Hochsprung nachdem er tagszuvor bereits mit 5,15m 3. im Weitsprung werden konnte. Dort verpasste Vincent Langner als 4. mit 5,13m die Medaillenränge noch knapp, konnte sich aber über Bronze im Hochsprung mit 1,51m und im 60m-Sprint, wo er in 7,91s erstmals die 8-Sekundenmarke knackte, freuen. Fabian Ritter (Krabi) wurde 5. im Weitsprung (4,81m) und im Kugelstoßen (9,02m)

Die 14-jährigen Mädchen von Trainer Johannes Staude mussten einige krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. Dennoch konnte Nele Reisener im 60m-Sprint als 4. mit einer neuen Bestzeit in 8,41s glänzen. Im Weitsprung gelang ihr als Zweite mit 4,89m der Sprung auf das Siegertreppchen. Allerdings verletzte sie sich während des Wettkampfes unglücklich und konnte ins weitere Geschehen und auch in den Hochsprung am Folgetag nicht mehr eingreifen. Nina Dethloff (Staude) belegte mit 4,45m Rang 7 im Weitsprung.

Eileen Lachmann bezwingt ihre Schwester Carolin - Dario Stephan überraschend stark

In der männlichen und weiblichen Jugend U20 wurden die Meistertitel unter den Berliner und Brandenburger Athleten gemeinsam vergeben. Die Meisterschaften nutzten einige junge SCB-Talente, die eigentlich noch der Altersklasse U18 angehören, um sich gegen die ältere Konkurrenz zu messen und in Szene zu setzen.

Wie schon im Vorjahr war das Zwillings-Duo aus Carolin und Eileen Lachmann (beide U18/Druck) im 60m-Sprint der weiblichen Jugend U20 erneut das Maß der Dinge. Während sich im letzten Jahr allerdings Carolin den Titel sicherte, tauschte Eileen dieses Mal die Reihenfolge und schnappte in Bestzeit (7,72s) ihrer Schwester Carolin (7,75s) erstmals den Titel vor der Nase weg. Ihre Zeit bachte Eileen aktuell auf Platz zwei der deutschen Jahresbestenliste U18.

Die Chance zur Revanche bietet sich für Carolin allerdings schon in der kommenden Woche, wo der Sprint-Thron der U18 zu besetzen ist. Eine weitere Medaille erkämpfte sie sich zudem im Weitsprung der weiblichen Jugend U20. Dank einer Steigerung im richtigen Moment auf 5,58m im letzten Sprung sicherte sie sich hier die Bronzemedaille.

Für Verblüffung sorgte indes U18-Sprinter Dario Stephan (Druck). Dieser schraubte als Sieger im Vorlauf seine Bestzeit auf 7,22s. Damit erreichte er nicht nur die avisierte Finalteilnahme sondern erkämpfte sich dort überraschend die Bronzemedaille in 7,24s.

Am kommenden Wochenende geht die Medaillenjagd weiter. Dieses Mal bei den Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften der U18 und der Männer & Frauen in Potsdam. Einen Einsatz haben die Männer aber bereits hinter sich gebracht. In der in diesem Rahmen ausgetragenen Meisterschaft der 4x200m-Staffeln gab es zum Abschluss der Wettkampftage Bronze für Fabian Wagner, Christopher Sonntag, David Jahnke und Arvid Reddmann (alle Druck) in 01:32,70min. Dabei ging es im Rennen um Silber nach einem taktischen Fehler des SCB-Quartetts gegen den SCC II äußerst knapp zu. Schlussläufer Arvid Reddmann konnte den Rückstand aber nicht mehr ganz aufholen. Ehre gebürt vor allem U18-Athlet David Jahnke, der mit einem Hechtsprung zur Stabübergabe den letzten Wechsel und damit die Medaille rettete.

09./10.01.2016 - Lachmann-Schwestern, Schröder & Kurschus starten mit Top-Leistungen ins Wettkampfjahr 2016

09./10.01.2016

Beim Gerhard-Schlegel-Gedenksportfest starten Berlins und Brandenburgs Leichtathleten traditionell in das neue Wettkampfjahr. Da die Rudolf-Harbig-Halle zur Zeit nicht für den Sportbetrieb zur Verfügung steht, wich der veranstaltende Berliner Leichtathletik-Verband in diesem Jahr ins Sportforum aus.

Vor heimischer Kulisse konnte sich aus Sicht des SC Berlin vor allem ein Quartett mit Top-Leistungen in Szene setzen und für die Landesmeisterschaften an den kommenden zwei Wochenenden in Stellung bringen.

Eileen und Carolin Lachmann pfeilschnell über 60m

Am Samstag starteten die erwachsenen und jugendlichen Athleten ins Wettkampfjahr 2016. Den gewohnten Blitzstart erwischten Carolin und Eileen Lachmann (Druck) im Kurzsprint: Nach souveränen Vorlaufsiegen in 7,83s und 7,79s erlebten die beiden U18-Athletinnen dann ein Wimpernschlagfinale über 60m der weiblichen Jugend U20. Gleich vier Athletinnen liefen gemeinsam vom Start an dem Ziel entgegen. In 7,72s setzte sich Wiebke Griephan (LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz) zeitgleich vor der Potsdamerin Paula Hasse und Eileen, die in 7,73s eine neue Bestzeit aufstellte, durch. Carolin folge mit ihrer zweitschnellsten Zeit (7,75s) auf Platz vier. Beide konnten mit Zeiten aufwarten, die vermutlich zu den schnellsten in der U18 in Deutschland zählen werden und sich nachhaltig für die kommenden Meisterschaftsaufgaben empfehlen. Über 150m blieben sie im Anschluss in 18,93s (Carolin) und 18,97s (Eileen) unter der 19-Sekunden-Marke.

Auf dieser Strecke präsentierte sich Laura Thomsen (Druck) bei den Frauen als Dritte mit neuer Bestzeit in 18,59s besonders stark. Zuvor bewies sie, dass sie auch auf den für sie kurzen 60m als Zweite in 7,81s immer besser ins Rollen kommt. Bei den Männern stellte sich Christopher Sonntag (Druck) nach einjähriger verletzungsbedingter Abstinenz wieder der Konkurrenz. In 7,38s über 60m und 17,30s über die 150m blieb er zwar noch hinter seinen Möglichkeiten zurück, sammelte aber wieder wertvolle Wettkampfpraxis.

Den Endlauf in der männlichen Jugend U20 erreichte der 16-jährige Dario Stephan (U18/Druck) dank einer neuer Bestzeit im 60m-Vorlauf (7,26s). Als sechster bestätigte er im Finale seine gute Form in 7,29s erneut.

Julian Schröder mit Speed über die Hürden

Am zweiten Wettkampftag gehört die Bühne ganz den 14- & 15-jährigen Nachwuchsathleten. Diese mussten sich mit ihren Leistungen aber keineswegs hinter den großen verstecken.

Im 60m-Hürdensprint der Jungen M15 dominierte Julian Schröder (Druck) die Konkurrenz. Mit einer für diese Altersklasse herausragenden Zeit setzte er in 8,47s ein Glanzlicht. Nur 5 Athleten waren in Berlin in den letzten 8 Jahren schneller, keiner davon in den letzten 4. Auf Rang zwei folgte Teamkollege Daniel Eibenstein (Druck), der sich trotz eines Fehlers am Start in 8,80s um fast eine Sekunde steigerte und zeigte, dass auch mit ihm in dieser Disziplin zu rechnen ist. Über 150m musste sich Julian als Dritter in 17,92s den Erst- und Zweitplatzierten um eine Hundertstel knapp geschlagen geben. Daniel folgte in 18,36s auf Rang 4.

Im 60m-Sprint der M14 überzeugten Vincent Langner (Krabi) und Julian Molkenthin (Krabi) als als Erster und Zweiter des B-Finales in guten 8,02s und 8,08s. In der Konkurrenz der 14-jährigen Mädchen gewann Nele Reisener (Staude) in 8,55s ebenso das B-Finale. Im Vorlauf kam sie bereits auf 8,48s.

Wilhelm Kurschus setzt Ausrufezeichen im Weitsprung

In den technischen Disziplinen gab es zwei Tagessiege, die beide auf das Konto von Wilhelm Kurschus (M15/Druck) gingen. Herausragend war dabei sein Auftritt im Weitsprung der 15-jährigen Jungen, den er mit 6,48m überlegen gewann. Mit weiteren Spüngen auf 6,40m und 6,39m gelang ihm zudem eine eindrucksvolle Serie auf höchstem Niveau. Den zweiten Platz belegte Teamkollege Till Krebs (M15/Druck), der erstmalig auf 5,50m flog.

Seine zweite Bestleistung feierte Wilhelm im Anschluss im Kugelstoßen das er mit einem Konter im letzten Durchgang auf 13,35m gewinnen konnte.

Weitere Podestplätze im Weitsprung erkämpften sich auch Nele Reisener die mit 4,93m als Zweite in der W14 an der 5m-Marke kratzte und Julian Molkenthin, der sich als Dritter in der M14 auf 5,27m steigerte.

20.12.2015 - Run & Jump: Schnelle Sprints und weite Sprünge im Sportforum

20.12.2015

In jedem Winter bildet der Run & Jump den ersten Teil des Kadertestes für die Berliner Sprint- und Sprungkader. Doch auch für alle anderen Athleten stellt der Vierkampf, der sowohl Sprint- als auch Sprung-Zubringerleistungen in Form von 30m-fliegend Sprint, 60m, 3er Hop und 10er Sprunglauf testet, eine gute Standortbestimmung und einen Vergleich zur Form des Vorjahres dar. Je nach Platzierung in den einzelnen Teil-Disziplinen werden Punkte verteilt und so die Sieger ermittelt. Da, anders als bei traditionellen Sprint-Cups oder Mehrkämpfen, keine der Leistung entsprechenden Punkte nach Mehrkampftabelle verteilt werden, ist dabei auch ein wenig Glück in Bezug auf die Konkurrenz notwendig.

Nur wenig davon benötigte Julian Schröder (M15/Druck) der in der männlichen Jugend U16 zu überzeugen wusste und die Gesamtwertung gewann. In 7,58s blieb er als zweitschnellster nur knapp über seiner jüngst aufgestellten 60m-Bestleistung (7,56s) und erreichte mit deutlicher Steigerung auch über 30m fliegend die zweitschnellste Zeit (3,13s). Im 3er Hop führte er dank 8,37m das Klassement an, sodass auch der fünfte Platz im Sprunglauf (29,50m) keine Gefahr mehr für den Gesamtsieg darstellen konnte. Teamkollege Daniel Eibenstein (M15/Druck) stellte in allen 4 Disziplinen Bestleistungen auf und verpasste als Vierter das Treppchen nur sehr knapp. Neben 3,28s im fliegenden Sprint, 7,71 über 60m und 7,83m im 3er Hop, überzeugte er vor allem im 10er Sprunglauf mit der zweitbesten Weite (30,80m) und überholte mehrere Konkurrenten. Übertroffen wurde er nur von Wilhelm Kurschus (M15/Druck), der mit 31,20m die Tagesbestweite in der männlichen Jugend U16 aufstellte - ebenso wie weitengleich mit Julian im 3er Hop (8,37m). In Kombination mit 3,30s fliegend und 8,00s im 60m Sprint, reichte dies zu Platz 5. Till Krebs (M15/Druck) belegte mit 3 Bestleistungen und ebenfalls überzeugendem Sprunglauf (29,50m) Rang 15.

Fast schon ein Abo auf einen Podestplatz beim Run & Jump hat mittlerweile Weitspringer Arvid Reddmann (U23/Druck). Dank seiner ausgeglichen guten Sprint- und Sprungleistungen kommt ihm diese Wettkampfform besonders entgegen. Dieses Jahr reichte es dank 2,97s, 7,25s, 9,05m und 35,30m zu Platz drei. Nach zwei anstrengenden Trainingswochen verpasste er seine vor Wochenfrist in Neubrandenburg aufgestellten Sprint-Bestzeiten (2,95s/7,18s) nur knapp. Neuzugang Fabian Wagner (M/Druck) stellte seine Bestzeit über 30m fliegend (3,04s) ein und platzierte sich auf Rang 9. Auf dem gleichen Platz landete in der männlichen Jugend U18 David Jahnke (Druck), der sich vor allem in den Sprints (3,19s/7,69s) steigern konnte. Der Berliner Schülermeister über 60m unterm Hallendach Djamal Bohm (Druck), gerade in die männliche Jugend U18 aufgesteigen, steigerte sich über 30m fliegend auf 3,10s, blieb aber sonst hinter seinen Möglichkeiten. Dario Stephan (U18/Druck), 100m-Meister der U16, musste nach einer Verletzung den Wettkampf leider abbrechen.

Erneut stark in den Sprints präsentierte sich Carolin Lachmann (Druck) in der weiblichen Jugend U18. Eine Woche nach ihrem Saisoneinstieg als Zweite des Sprint Cups in Neubrandenburg stellte sie ihre neue Bestzeit über 30m fliegend (3,35s) erneut ein und blieb nach den 7,83s der letzten Woche dieses Mal über 60m in 7,78s bereits unter der 7,80s-Marke. Damit kommt die Berlin-Brandenburgische 60m-Doppelmeisterin der letzten Hallensaison (U18/U20) schon zu diesem frühen Zeitpunkt ihrer starken Vorjahreszeit (7,71s) immer näher. Ein Faux Pas im 3er Hop, bei dem sie nach ungültigem ersten Versuch weit hinter ihren Möglichkeiten zurück blieb, kostetet Carolin am Ende einen Platz unter den Top 3. Schade war außerdem, dass diejenige die ihr über 60m am ehesten hätte Paroli bieten können fehlte: Carolins Schwester Eileen, Cup Siegerin in Neubrandenburg -vor ihrer Schwester- musste krankheitsbedingt kurzfristig passen.

Im Wettbewerb der Frauen stellte Laura Thomsen als Schnellste über 60m in 7,86s eine neue Saisonbestzeit auf. Auf die Sprungübungen verzichtete sie im Anschluss.

12.12.2015 - SCB-Leichtathleten bei "Berlin hat Talent"

12.12.2015

Im Rahmen des Projektes "Berlin hat Talent", einer Initiative des Landessportbundes Berlin, wurden die motorischen Fähigkeiten von Berliner Kindern der dritten Klassen getestet. Die talentiertesten von ihnen werden daraufhin zu Talentiaden eingeladen. Der Einladung zur Talentiade für Kinder des Bezirkes Lichtenberg folgten rund 130 von ihnen. Unsere Abteilung vertrat dort in diesem Jahr die Sportart Leichtathletik.

Unter Anleitung des Trainerteams um Marianne Krabi, Johannes Staude und Botvid Reddmann, konnten die Teilnehmer zu einem Jump & Reach - Test sowie zum Hindernissprint, einzeln und gegeneinander, antreten. Außerdem bewisen die Kinder ihr Vorwissen rund um die Sportart im gemeinsamen Gespräch.

Das Interesse und die Begeisterung der Kinder waren groß und vielleicht finden die ein oder anderen ihren Weg in unsere Sportart.

12.12.2015 - Leichtathleten in Cup-Stimmung

12.12.2015

Dezember-Zeit ist Testzeit für viele Leichtathleten. So stehen in der Vor-Saison jede Menge Wettkämpfe mit Testcharakter auf dem Programm. In Form von Cup-Wertungen können dabei Zubringerleistungen unter Wettkampfbedingungen ermittelt und in einzelnen Disziplinen schon einmal die aufsteigende Form unter Beweis gestellt werden.

Beim Sprint- und Hürdencup in der heimischen Halle im Sportforum am 06.12. standen die 60m-Sprints und -Hürdensprints im Mittelpunkt, die jeweils zweimal gelaufen wurden. Je nach Platzierung wurden in beiden Läufen Punkte gesammelt und addiert. Im 60m-Hürdensprint gelang Emilia Bartoeck (W15/Druck) dank 9,69s & 9,64s ein zweiter Platz in der Gesamtwertung der W15. Ebenfalls zur Siegerehrung schaffte es Nele Reisener (W14/Staude) als Dritte in der 60m-Wertung der W14 und stellte dabei in 8,47s eine neue Bestzeit auf. Die mit Abstand schnellste Zeit aller Hürdensprinter der M15 lief zwar Julian Schröder (M15/Druck) in starken 8,63s. In der Cup-Wertung hatte er allerdings nach einem Sturz im ersten Lauf keine Chance. Umso höher ist seine Steigerung im zweiten Lauf um fast 1,5 Sekunden einzuschätzen. In 10,09 erlief sich auch Till Krebs (M15/Druck) eine neue Bestzeit und den fünften Platz über die 60m Hürden.

Andere Athleten testeten in den Rahmenwettbewerben noch erfolgreicher ihre Frühform: Carolin Lachmann (U18/Druck) meldete nach längerer Pause in dieser Disziplin wieder Ambitionen im Weitsprung an, den sie mit 5,47m klar gewann. In der männlichen Jugend tat es ihr Dario Stephan (U18/Druck) mit 6,01m gleich, gefolgt von Trainingspartner David Jahnke (U18/Druck) mit 5,76m. Bei den 12-jährigen Mädchen gelang außerdem Kira Koch (W12/Staude) mit 3,95m der dritte Platz in dieser Disziplin.

Sprint-Cups traditioneller Art, wie sie einst in drei Auflagen im Sportforum, in der Harbighalle und am Potsdamer Luftschiffhafen stattfanden, sucht man in Berlin & Brandenburg allerdings mittlerweile vergebens. Fündig wurden einige Athleten der TG Druck schließlich bei den Mecklenburger Nachbarn in Neubrandenburg. Im großen Hallenkomplex des Jahnsportforums galt es seine Sprintfähigkeiten im 30m-fliegend-Sprint sowie über 30m und 60m aus dem Block vielseitig unter Beweis zu stellen. Besonders erfolgreich taten dies einmal mehr Eileen und Carolin Lachmann (U18/Druck) die sich gegen die starke Konkurrenz aus Neubrandenburg, Rostock und Co. durchsetzen konnten. Wie so häufig schenkten sie sich dabei gegenseitig nichts und begannen den Wettbewerb zeitgleich mit einer 30m-fliegend-Bestzeit in 3,35s. Die Führung übernahmen beide dann aber erst nach einem starken 30m-Sprint bei dem Eileen in 4,49s knapp vor Carolin (4,51s) die Nase vorn hatte und zudem die beste 30m-Zeit aller weiblichen Cup-Teilnehmerinnen auf die Bahn zauberte. Ähnlich knapp war der Zieleinlauf über 60m, den abermals Eileen in 7,82s knapp vor Wibeke Griephan (LAV Ribnitz-Dammgarten/Sanitz) und Carolin (beide 7,83s) für sich entschied. Dank des guten Einstandes konnten sowohl Eileen als auch Carolin die Pflichtaufgabe der Normerfüllung für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften (7,95s) bereits locker erfüllen.

Einen tollen Tag erwischte auch Weitspringer Arvid Reddmann (M/Druck) bei dem sprichwörtlich der Knoten platzte: Bei allen 4 Starts des Tages stellte er neue persönliche Bestzeiten auf. 2,95s, 4,29s und 7,18s bedeuteten in der Cup-Wertung der Männer ebenso Rang zwei wie die 22,70s über 200m. Die lang ersehnte Bestzeit über 60m gelang Arvid dabei gleich um fast eine Zehntel (bisher 7,26s). Solide Einsteige erwischten Laura Thomsen als Siegerin bei den Frauen (3,30s, 4,71s, 7,90s) und Fabian Wagner als Vierter in der Männer-Wertung (3,05s, 4,40s, 7,39s). Letzterer wurde in 23,72s zudem Dritter über 200m.

In der Konkurrenz der 15-jährigen Jungen stellte Djamal Bohm in 3,13s eine neue Bestzeit im fliegenden Sprint auf und absolvierte in 23,90s auch seinen ersten Start auf der 200m-Distanz.

Am kommenden Wochenende geht das Testen beim Run & Jump, bei dem ein Vierkampf aus Sprints und Sprüngen auf dem Programm steht, im heimischen Sportforum weiter.

04.12.2015 - Sporthalle Darßer Str. wird Flüchtlingsunterkunft

04.12.2015

Am gestrigen Donnerstag wurde der SC Berlin darüber informiert, dass die Sporthalle in der Darßer Straße ab kommendem Montag (07.12.2015) als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird.

Die Sporthalle steht damit allen Vereinen nicht mehr für das Training zur Verfügung.

Dies trifft den Trainingsbetrieb der Kindergruppen unserer Abteilung sowohl montags (U10/U12) als auch mittwochs (U14/U16).

Mindestens in der kommenden Woche müssen die genannten Trainingstermine leider entfallen.

Wir sind mit Hochdruck bemüht in der für alle Vereine sehr angespannten Hallensituation Alternativen zu finden. Weitere Informationen erhalten Sie zeitnah über unsere Trainer & Übungsleiter.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

28.11.2015 - Die Hallensaison hat begonnen: Hallensportfest in Senftenberg

28.11.2015

Auch in diesem Jahr bildete das Hallensportfest im brandenburgischen Senftenberg den Rahmen für einen ersten Test unter Wettkampfbedingungen für einige Athleten unserer Abteilung.

Schon im letzten Jahr hatte die TG Druck das Hallensportfest genutzt um aus dem Training heraus die Form zu überprüfen und sich außerdem Starts in Disziplinen zu widmen, die sonst in der Saison eher die Ausnahme bilden. In diesem Jahr nutzen zudem die Jungen der TG Krabi den Traditionswettkampf als erste Standortbestimmung.

Grün-Schwarz-Weiß in der M13 geschlossen vorn

Im 60m-Sprint der 13-jährigen bestimmten sie dabei das Niveau und belegten nach den Vorläufen sowie im Finale geschlossen die ersten vier Plätze. Es siegte Julian Molkenthin in 8,04s vor Vincent Langner in 8,10s und Moritz Schröder in 8,16s. Ole Kabitschke (U14/ Krabi) folgte in 8,25s. Für alle bedeuteten diese Leistungen persönliche Bestzeiten. Auch im Weitsprung bestimmten grün, schwarz und weiß die Konkurrenz: Vincent Langner gelang mit 5,15m als einzigem der Sprung über die 5-Meter-Marke. Julian Molkenthin (4,97m) und Moritz Schröder (4,93m) verfehlten diese auf den Plätzen zwei und drei aber nur knapp. Im jüngeren Jahrgang der M12 erreichte Jan-Mathis Aden (noch Kissingen SV) als Vierter in 8,63s das Ziel. Mit 4,25m belegte er den gleichen Rang auch im Weitsprung.

Schnelle Sprints im Zeitplan-Chaos

Nicht ganz einfach war für die älteren Athleten der Start in den 60m-Finals. Nachdem der Veranstalter zunächst hinter seinem Zeitplan zurückblieb, wurden die Finals plötzlich 20 Minuten zu früh gestartet. So waren die Athleten nicht nur nicht rechtzeitig erwärmt sondern kannten teilweise noch nicht einmal ihre Vorlaufergebnisse und damit die Endlaufbesetzung. Das Beste aus der Situation machte Emilia Bartoeck (W14/Druck) die in 8,40s Zweite wurde und ihre in den Vorläufen aufgestellte Bestzeit (8,37s) nochmals bestätigen konnte. Eine deutliche Steigerung seines Hausrekordes um über eine halbe Sekunde gelang indes Julian Schröder (M14/Druck/noch SV Preußen): War er zuvor noch nie unter der 8-Sekunden-Marke geblieben, konnte er bereits im Vorlauf in 7,65s überzeugen. Im Endlauf wurde er noch schneller und gewann in guten 7,56s. In der M15 musste sich der Berliner 100m-Meister Dario Stephan (M15/Druck) in 7,39s nur einem brandenburgischen Konkurrenten geschlagen. Im Vorlauf war er in 7,32s sogar noch deutlich schneller und deutlich unter seiner bisherigen Bestzeit von 7,49s geblieben. Djamal Bohm (M15/Druck) stieg in 7,52s in die Saison ein.

Außer Konkurrenz testete auch Weitspringer Arvid Reddmann (U23/Druck) seine Form über 60m gegen die männliche Jugend U20. In 7,27s verfehlte er zu diesem frühen Zeitpunkt seine Bestzeit nur um eine Hundertstel und brachte die schnellste Zeit des Tages auf die Bahn. Darüber hinaus standen eine ganze Reihe von Starts im Hochsprung und Kugelstoßen auf dem Programm. Hier steigerte sich Arvid beispielsweise auf 1,75m, während Till Krebs (M14/Druck) mit 1,53m zum ersten Mal über die 1,50m floppte.

28.11.2015 - Kadersportler 2016

28.11.2015

Zur Saison 2016 konnten erfreulicherweise weitere SportlerInnen des SC Berlin den Sprung in einen Kader des Berliner Leichtathletik-Verbandes schaffen:

Neben Carolin und Eileen Lachmann (U18/Druck) sowie Djamal Bohm (U18/Druck), die aufgrund ihrer Leistungen im D-Kader Sprint verbleiben, wurden Dario Stephan (U18/Druck/Sprint), Wilhelm Kurschus (U16/Druck/Sprung) sowie Antina Junge (U16/Höhne/Lauf) in den D-Kader aufgenommen.

Damit hat sich die Zahl der D-Kaderathleten des SC Berlin im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

Hinzu kommen 8 jüngere AthletInnen die dem D1-Kader angehören: Nina Dethloff (U16/Höhne/Staude), Jasmin Schotte (U16/Höhne/Staude), Zoe Wenzel (U16/Staude), Nele Reisener (U16/Staude), Ole Kabitschke (U16/Krabi), Julian Molkenthin (U16/Krabi), Leon Rühe (U14/Krabi) sowie Jan-Mathis Aden (U14/Krabi).

Damit gehören im kommenden Jahr insgesamt 14 SporlerInnen unserer Abteilung einem Berliner Landeskader an. Darüber hinaus besuchen derzeit 20 Leichtathleten des SC Berlin das Schul- und Leistungssportzentrum – Tendenz steigend.

20.09.2015 - Sommerfest 2015: Stelldichein der Leichtathletik-Familie

20.09.2015

Getreu dem neuen Motto unseres Vereins "Wir - die Sportfamilie" kam am Sonntag die Leichtathletik-Familie des SC Berlin im Sportforum zusammen. Etwa 80 langjährige Mitglieder, Athletinnen und Athleten, Trainer und Übungsleiter, Eltern und Freunde der Abteilung waren der Einladung zur mittlerweile dritten Auflage des Sommerfestes gefolgt. Im Rahmen der diesjährigen Übungsleiterausbildung des Berliner Leichtathletikverbandes, die zeitgleich auf dem Platz stattfand, sorgten verschiedene Kinderleichtathletik-Stationen für ausreichend Bewegung bei den Sportlern. Während Freunde, Eltern und Trainer bei Speis und Trank zusammensaßen.

Höhepunkt war auch in diesem Jahr die Sportlerehrung bei der einige Athleten für ihre tollen Leistungen auf "großer Bühne" unter dem Beifall der Anwesenden ausgezeichnet wurden. Der Vorstand der Abteilung und die Trainer nutzten die Gelegenheit auch um unserer langjährigen Trainerin Antonia Reichardt für ihr großes Engagement zu danken und sie offiziell in ihren neuen Lebensabschnitt zu verabschieden.

Damit bot das Sommerfest wieder einen tollen Ausklang des Sportjahres. Der Vorstand der Abteilung dankt allen Gästen recht herzlich für die vielen mitgebrachten Speisen und allen Helfern für ihren Einsatz. Unser Dank gilt auch Hr. Dr. Heinicke, der mit seinen angehenden Übungsleitern für die sportliche Unterhaltung unserer Athleten sorgte.

Auf ein Wiedersehen mit der Leichtathletik-Familie im Jahr 2016!

19.09.2015 - Berliner Meisterschaften Langstaffeln: Titel für die Jungen-Staffel U16

19.09.2015

Es war bereits die 35. Medaille und der insgesamt 10. Titel bei Berliner und Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften für Athleten des SC Berlin: Bei den Berliner Meisterschaften der Langstaffeln bewiesen die SCBer einmal mehr, dass sie vor allem im Team stark sind. Dabei konnte die 3x1000m-Staffel der Jungen U16 auf ganzer Linie überzeugen. In der Besetzung Jeremy Oldag (Giese/Krabi), Till Krebs und Wilhelm Kurschus (beide Druck/Krabi) gewann das Trio in 09:09,67min den Titel mit über 4 Sekunden Vorsprung. Für alle ein schöner Abschluss dieser Freiluftsaison.

Auch im 3x800m-Wettbewerb der Mädchen U14 war ein Team des SC Berlin vertreten. In 08:38,59min belegten Zoe Wenzel, Nina Dethloff und Jasmin Schotte den 8. Platz.

12./13.09.2015 - BM Block U14: Drei mal drei

12./13.09.2015

Drei mal drei hieß es am Ende der am Wochenende im Stadion Wuhletal ausgetragenen Berliner Meisterschaften im Blockmehrkampf der U14 für das SCB-Team. Bereits am Samstag konnte Zoe Wenzel als Dritte im Block Wurf der W13 eine Medaille erkämpfen. Die Athletin von Trainer Johannes Staude erzielte dabei 2064 Punkte. Den Sprung zur Siegerehrung schaffte auch Nina Dethloff als Achte im Block Lauf (1984Pkt.).

Am Sonntag konnten dann Ole Kabitschke und Fabian Ritter (U14/Krabi) ihre ersten Einzelmedaillen bei einer Berliner Meisterschaft entgegen nehmen. Entsprechend groß fiel die Freude aus. Ole erreichte mit 2234 Pkt. den dritten Platz im Block Lauf der M13, Fabian belegte mit 2117 Pkt. den gleichen Platz im Block Wurf.

06.09.2015 - DM Blockwettkämpfe Jugend U16: Kurschus und Eibenstein in den Top 10

06.09.2015

Es sollte der erste Auftritt bei einer Deutschen Meisterschaft werden und er endete für beide Nachwuchsathleten mit einem Platz unter den 10 Besten Deutschlands: Im Lübecker Stadion am Buniamshof erkämpften sich Wilhelm Kurschus (M14/Krabi) und Daniel Eibenstein (M14/Krabi) im Block Sprint bzw. im Block Lauf am Sonntag die Plätze 7 und 10.

Insgeheim hatte man vielleicht auf eine noch bessere Platzierung hoffen können. Dass diesbezüglich nicht alle Hoffnungen aufgingen, lag aber in erster Linie an der in Lübeck stark auftrumpfenden Konkurrenz, die sich teilweise deutlich steigerte. Denn sowohl Wilhelm als auch Daniel konnten mit ihren Leistungen überzeugen und zufrieden sein: Schon in der ersten Disziplin konnte Wilhelm in 12,09s mit einer Bestzeit über die 80m Hürden gut in den Wettkampf starten. Im Anschluss stellte er erneut seine Hochsprung-Bestleistung von 1,60m ein, fiel aber auf den 13. Rang und damit aus den Top 10. Auch die neue 100m-Bestzeit von 12,34s brachte ihm keine Verbesserung im Klassement, doch mit dem Speerwurf und vor allem Weitsprung sollten seine stärkeren Disziplinen noch folgen. Mit 39,45m im Speerwurf blieb Wilhelm zwar etwas hinter seiner Bestweite zurück, steigerte sich aber im Vergleich zu seinen bisherigen Mehrkämpfen und schob sich damit auf Platz 8 nach vorn. Im Weitsprung gelang ihm zum Abschluss mit 6,11m die zweitbeste Weite im Feld, nur zwei Zentimeter hinter dem weitesten Springer. In der Endabrechnung bedeuteten diese Leistungen 2803 Punkte und damit eine neue persönliche Bestleistung sowie Platz 7 für den Berliner Meister.

Auch für Daniel begann der Wettkampf mit 12,30s über die 80m Hürden, 57m im Ballwurf sowie 12,62s über 100m gleich mit drei persönlichen Bestleistungen. Nach drei Disziplinen lag er damit auf Rang 6, zwischenzeitlich sogar auf Platz 3. Mit 5,29m gelang ihm eine gute Leistung im Weitsprung, doch auch die Konkurrenz wusste hier zu überzeugen, sodass sich Daniel vor dem abschließenden 2000m-Lauf auf Platz 8 wiederfand. Da das Feld sehr dicht beieinander lag, Platz 3 und 8 trennten nur 22 Punkte, versprach dieser ein spannendes Rennen. In 06:49,22 konnte Daniel nicht ganz an seine Vorleistungen auf dieser Strecke anknüpfen und damit nicht den erhofften Angriff nach vorne starten. Mit 2563 Punkten stellte er dennoch eine persönliche Bestleistung im Blockmehrkampf auf und landete etwas unglücklich auf Rang 10. Denn nur 16 Punkte trennten ihm vom 8. Platz und damit von der Siegerehrung.

Dennoch konnte er, ebenso wie Wilhelm, mit einer Bestleistung zum Saisonhöhepunkt glänzen und sich damit im richtigen Moment steigern.

Wir gratulieren Daniel und Wilhelm sowie ihrer Trainerin Marianne Krabi zu den gezeigten Leistungen.

08.08.2015 - DJM U16 in Köln: Sprinter zahlen Lehrgeld

08.08.2015

Bei ihrer Premiere bei Nationalen Titelkämpfen erfüllten sich für Djamal Bohm und Dario Stephan (beide U16/Druck) nicht alle Wünsche. Die beiden Sprint-Nachwuchshoffnungen stellten sich bei den Deutschen Jugendmeisterschaften U16 in Köln am Samstag der Konkurrenz über 100m. In den Vorläufen mussten der Berliner Meister und Vizemeister "auf großer Bühne" allerdings Lehrgeld bezahlen. Ungewohnte Aufregung machte sich breit und in 11,63s (Djamal) und 11,68s (Dario) konnten beide nicht ganz an ihre starken Vorleistungen anknüpfen. Während Djamal trotzdem knapp den Sprung in das angepeilte B-Finale schaffte, waren es am Ende nur Tausendstel die Dario den Einzug in die Finalrunde kosteten.

Mit Ärger im Bauch und wieder gefundener Gelassenheit lief Djamal im B-Finale auf Rang 3 und machte als insgesamt Elfter noch eine ganze Reihe Plätze gut. Für den 16. der Meldeliste ein sehr versöhnliches Resultat, zumal er in 11,56s lediglich eine Hundertstel über seiner Bestzeit blieb. Da konnte am Ende auch das "rosa Cappy" als Teil einer Wette zwischen Athleten und Trainer noch zum Einsatz kommen. Am wertvollsten waren aber vermutlich die gesammelten Erfahrungen. Und davon konnten eine ganze Menge mitgenommen werden.

01.08.2015 - Deutsche Jugendmeisterschaften U18: Lachmann-Express schafft Sprung in die nächste Runde

01.08.2015

Es waren die ersten "großen" Deutschen Jugendmeisterschaften für Carolin und Eileen Lachmann (U18/Druck) am Samstag im Jenaer Ernst-Abbe-Sportfeld. Erfahrungen hatten die beiden Sprinterinnen im letzten Jahr bei der Premiere der "kleinen" Jugend-DM der U16 sammeln können, als es Carolin in die Top 16 schaffte. Nach dem Wechsel in die nun zwei Jahrgänge umfassende Altersklasse U18 waren Konkurrenz und Teilnehmerfeld groß. So fanden sich die Berlin-Brandenburgischen Vizemeisterinnen über 100m im Mittelfeld der Meldeliste wieder. Als Ziel gaben Athletinnen und Trainer den Einzug in die Zwischenrunde aus, eine realistische aber keinesfalls leichte Aufgabe. Zumal Aufregung und Anspannung beim Saisonhöhepunkt normalerweise größer sind als sonst.

Gleich in den ersten beiden von 6 Vorläufen galt es für Carolin und Eileen in den Bereich ihrer Bestzeiten zu laufen, wollten sie die nächste Runde erreichen.

Dank zweier Blitz-Starts gelang es den beiden in 12,35s bzw. 12,36s bis auf 3 Hundertstel an ihre Bestzeiten heranzulaufen. Im Anschluss folgten bange Minuten bis klar war, dass dies reichen sollte um noch einmal antreten zu dürfen. Aufkommender Gegenwind machte es in den Zwischenläufen leider unmöglich noch einmal an die Bestzeiten heranzulaufen oder sie zu unterbieten. So verabschiedeten sich Carolin und Eileen beide in 12,55s, einer für die Bedingungen ansprechenden Zeit. Gewonnen haben sie dabei die Erkenntnis, dass es auch auf der großen Bühne mit einer guten Leistung klappt - und dass es noch etwas zu tun gibt um zur Spitze aufzuschließen.

Am kommenden Samstag heißt es für die Jungen der U16 sich bei ihrem ersten nationalen Auftritt in Köln in Szene zu setzen.

11./12.07.2015 - BBM U20 und BM U16: SCBer trumpfen bei Cottbuser Premiere auf

11./12.07.2015

Nach einiger Kritik an der letzten Auflage in Potsdam, fanden die Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Jugendlichen U20 und die Berliner Meisterschaften der Jugendlichen U16 in diesem Jahr in Cottbus statt. Abgesehen von einigen organisatorischen Kleinigkeiten machten die Cottbuser einen guten Job und das große Leichtathletikstadion im Sportzentrum bildete einen angemessenen Rahmen für die Veranstaltung. Dieser animierte die angereisten SCBer gleich zu einer ganzen Reihe toller Leistungen und Platzierungen.

Jungen der M14 räumen ab: Kurschus und Eibenstein mit Titeln

Bei den Jungen der M14 sammelte Wilhelm Kurschus (M14/Krabi) gleich zwei Titel ein. Dabei wurde er zunächst seiner Favoritenrolle im Speerwurf gerecht und gewann den Wettbewerb mit 37,73m, bevor er tags darauf heftigem Gegenwind trotzend mit 5,86m auch Berliner Meister im Weitsprung wurde. Teamkollege Daniel Eibenstein (M14/Krabi) komplettierte den aus Sicht des SCB erfolgreichen Speerwurf überraschend als Vizemeister mit 35,75m. Till Krebs (M14/Krabi) verpasste als Vierter mit 31,56m und als Fünfter mit 5,14m das Podest in beiden Disziplinen nur denkbar knapp. Im Hochsprung gelang Daniel zudem mit 1,51m der Sprung an die Spitze und zum Berliner Meistertitel.

In den Sprints mit und ohne Hürden erreichten Wilhelm Kurschus und Julian Schröder (M14/Krabi/SV Preußen) beide Finalläufe. Im 80m-Hürdensprint stieß Julian mit seinem Knie in beiden Runden mehrfach gegen die Hürden, ließ sich aber nicht davon abhalten im Finale zu einer neuen Bestzeit (12,04s) und zum zweiten Platz zu stürmen. Wilhelm folgte in 12,17s direkt dahinter. Im 100m-Finale drehten sie als Siebenter (Wilhelm/12,49s) und Achter (Julian/12,59s) die Reihenfolge um. Zum Abschluss der Veranstaltung hieß es über 800m noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, zumal der Wind am Sonntagnachmittag immer stärker aufkam. In 2:21,03min belegte Wilhelm hier den vierten Platz, Till kam auf Platz sechs (2:24,58min) und Leon Wieters (M14/Krabi) wurde in 2:34,80min Achter. Sowohl Wilhelm als auch Daniel steht im Blockmehrkampf Anfang September die erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft bevor. Dafür zeigten sie sich bereits jetzt gewappnet.

Erneuter Sprint-Coup durch Stephan und Bohm

Im 100m-Sprint der M15 ging Dario Stephan (M15/Druck) als Jahresschnellster favorisiert in das Rennen um die Berliner Meisterschaft. Die größte Konkurrenz hatte der seit nicht einmal einem Jahr trainierende Athlet vor allem von Joussef Mahra (SCC) und aus dem eigenen Lager von Djamal Bohm (M15/Druck), der schon in der Halle vor ihm zum Sprinttitel lief, zu befürchten. Und wie schon unter dem Hallendach zogen beide SCBer am Ende des Rennens an der Konkurrenz vorbei und feierten im Ziel ihren Doppelsieg. Dieses mal allerdings Dario vor Djamal. In 11,37s und 11,43s konnten sie sich dabei, windunterstützt, über Top-Zeiten freuen. Bei den Norddeutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende und bei den Deutschen Meisterschaften Anfang August in Köln würden wohl beide gern ihre Leistungen bei regulären Bedingungen bestätigen.

Vielleicht war es die ausgelassene Freude unter der die Konzentration danach im Weitsprung etwas litt. Zwar stellte Djamal mit 5,69m seine Bestleistung ein und Dario gewann mit 5,91m die Bronzemedaille. Beide haderten aber mit ihren Anläufen und konnten die günstigen Rückenwindbedingungen nicht für weitere Steigerungen nutzen.

Im 3000m-Lauf bewies Jeremy Oldag (M15/Krabi/Giese) mit seinem schnellen Angang Courage und wurde mit einer neuen Bestzeit (09:53,29min) belohnt, verpasster aber als undankbarer Vierter die Medaillenränge knapp.

Staffel überraschend stark

Überraschend schnell präsentierten sich die Jungen der M14 und M15 auch gemeinsam in der 4x100m Staffel. Nachdem im Jahnsportpark vor zwei Wochen die Wechsel noch ausbaufähig waren, zauberte das Quartett um Dario Stephan, Djamal Bohm, Daniel Eibenstein und Wilhelm Kurschus schnelle Übergaben auf die Bahn und wuchs auch läuferisch über sich hinaus. In 45,66s steigerte sich die Staffel um mehr als 1,5 Sekunden und lieferte dem ausgeglichen stark besetzten Team des SCC einen ebenbürtigen Kampf um den Titel. Am Ende musste man sich nur knapp geschlagen geben, konnte sich aber mit Silber sowie einer Zeit trösten, die national vermutlich zu den schnellsten des Jahres zählen wird.

Die Jüngste zeigt der Konkurrenz die Fersen

In der weiblichen Jugend U16 war der SC Berlin in diesem Jahr in der W15 leider nicht vertreten. Umso mehr machten dafür die Damen der W14 auf sich aufmerksam. Im Hürdensprint gewann Emilia Bartoeck (W14/Staude) die erhoffte Medaille. In guten 12,65s sprintete die Berliner Hallenmeisterin dieses mal zum Vizemeistertitel. Eine weitere Endkampfplatzierung gelang ihr mit 21,58m als Sechste im Speerwurf, auch wenn sie sich mit ihrer Weite nicht zufrieden zeigte.

Antina Junge (W14/Staude/Höhne) steigerte ihre Bestzeit in einem beherzten Rennen über 800m mehr als deutlich auf 02:22,14min. Diese Zeit bedeutete nicht nur den zweiten Platz sondern zugleich die Erfüllung der D-Kadernorm sowie der Laufnorm zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Blockmehrkampf. Antina kann damit doch noch für Lübeck planen.

Die vielleicht größte Überraschung gelang der Jüngsten im SCB-Team. Nele Reisener (W13/Staude), eigentlich Athletin der Altersklasse U14, war von Trainer Johannes Staude über 100m gemeldet worden und sollte aufgrund ihrer guten Saisonleistungen die Chance erhalten sich mit der älteren Konkurrenz zu messen. Und das tat sie, trotz Aufregung, bei ihrer ersten großen Meisterschaft sehr erfolgreich. Mit 13,41s im Vorlauf zog sie mit gerade einmal 2 Hundertsteln Rückstand auf die Drittschnellste in das Finale ein. Dort drehte sie noch einmal auf und kämpfte sich bis zur Ziellinie auf den dritten Platz in windunterstützten 13,22s. Ein toller Erfolg für die noch junge Athletin der TG Staude.

Lachmann-Express im Soll

In der weiblichen Jugend U20 stellte sich der „Lachmann-Express“, aus dem Vorbereitungstraining für die Deutschen Jugendmeisterschaften heraus, wieder einmal der 2-3 Jahre älteren Konkurrenz im Kampf um die Sprint-Krone Berlins und Brandenburgs. Sowohl Eileen als auch Carolin (U18/Druck) lösten ihre Aufgabe im Vorlauf als Siegerinnen souverän. Eileen stellte in 12,33s sogar ihre Bestzeit ein. Im Finale dann ein ungewohntes Bild: Sonst Eileens Stärke, erwischte sie keinen guten Start und geriet früh in Rückstand. Zwar kämpfte sie sich bis zur Ziellinie immer näher an die Führende Denise Bunnenberg (Mellensee) heran, musste sich aber in 12,38s knapp geschlagen geben. Carolin folgte in 12,44s auf dem dritten Platz womit das interne Duell der Zwillingsschwestern seit längerer Zeit erstmalig wieder zugunsten Eileens entschieden wurde. Knapp 2,5 Wochen vor den DJM sind damit beide im Soll.

Mit positiven Überraschungen und persönlichen Erfolgsgeschichten brachte Cottbus eine sehr erfolgreiche Bilanz für den SC Berlin hervor. Insgesamt 14 Medaillen (4-6-4) fügten die Athletinnen und Athleten den bisherigen 7 (1-3-3) der Meisterschaften der Männer, Frauen und U18 hinzu, sodass in diesem Sommer insgesamt 21 Medaillen bei Berliner und Berlin-Brandenburgischen Einzelmeisterschaften gewonnen werden konnten. Der SC Berlin präsentierte sich nach Punkten als fünfterfolgreichster Berliner Verein, in der männlichen Jugend U16 gar als zweitstärkster hinter dem SCC.

Einzige Wermutstropfen bleiben, dass die erfolgreichen Jahrgänge der männlichen Jugend U20 entwachsen sind und in diesem Jahr dort kein Teilnehmer des SCB an den Start ging sowie die in manchen Disziplinen der U16 erschreckend kleinen Teilnehmerfelder.

27./28.06.2015 - Silber, eine DM-Norm und drei Einzelsiege Jahnsportpark

27./28.06.2015

Premiere im Jahnsportpark: Erstmals wurde am Wochenende das kleine Stadion Schauplatz des Nationalen Sportfestes und der Berliner Meisterschaften der Sprintstaffeln der Altersklasse U14.

Ein Staffel-Quintett vertrat dort am Samstag die Farben des SC Berlin. Als Vorlaufschnellste zogen Moritz Schröder, Ole Kabitschke, Fabian Ritter und Julian Molkenthin (alle U14/Krab) in 38,87s souverän in das Finale ein. Dort wurde noch einmal gewechselt und Leon Rühe kam nun als Startläufer zu seinem Einsatz. Dieses Mal klappten die Wechsel nicht ganz reibungslos, in 39,01 musste das Quartett aber nur dem OSC den Vortritt lassen und sprintete zur Silbermedaille. Leider keine Staffel an den Start bringen konnten die Mädchen der weiblichen Jugend U14. Dafür setzten sie sich in den Einzelwettberweben in Szene. Nele Reisener (W13/Staude) wurde in guten 10,22s ebenso Zweite im 75m-Sprint wie mit 1,47m im Hochsprung. Zoe Wenzel (W13/Staude) wurde mit 1,30m Fünfte. Im Weitsprung kamen beide auf die Plätze Sieben und Acht.

Während die jüngeren Athleten zumeist im Team um Meistertitel sprinteten, stellte das Nationale Sportfest für die älteren Athleten der Altersklasse U16 eine letzte Standortbestimmung vor den anstehenden Berliner, Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften dar. Durch Siege gestärkt können Emilia Bartoeck, Wilhelm Kurschus und Dario Stephan zu den Landesmeisterschaften nach Cottbus reisen. Die Berliner Hallenmeisterin im 60m-Hürdensprint Emilia Bartoeck (W14/Staude) lief über 80m-Hürden zur Form des Winters auf und steigerte sich auf 12,59s. Im Kugelstoßen der M14 hatte die Konkurrenz gegen die 11,93m von Wilhelm Kurschus (Krabi), der außerdem Dritter im Hürdensprint (12,25s) und Fünfter im Diskuswurf (26,02m) wurde, das Nachsehen. Im 100m-Sprint der M15 distanzierte Dario Stephan (Druck) in 11,56s dien Zweitplatzierten gleich um 3,5 Zehntelsekunden. Die größte Konkurrenz hätte er vermutlich aus dem eigenen Lager durch Djamal Bohm (M15/Druck) zu erwarten gehabt. Dieser verzichtete jedoch nach seinem Vorlaufsieg in 11,73s auf das Finale um sich auf den Weitsprung zu konzentrieren. Nach einer Verletzungspause fehlte noch die Zusatznorm um bei den Deutschen Meisterschaften über 100m starten zu dürfen. Mit seinem ersten Versuch auf 5,69m überbot er die geforderten 5,50m klar und buchte damit endgültig sein Ticket nach Köln. Ebenfalls über die 5-Meter-Marke sprang Till Krebs (Krabi) in der M14 als Siebenter mit 5,16m.

Erstmals gemeinsam trat ein Quartett aus Dario Stephan, Djamal Bohm, Wilhelm Kurschus und Till Krebs über 4x100m der MJU16 an und landete in 47,37s auf Platz 2. Die noch improvisierten Wechsel ließen allerdings viel Luft nach oben übrig, sodass es in Cottbus in zwei Wochen durchaus deutlich schneller gehen sollte.

Antina Junge (16:59,04min), Zoe Schubert (19:30,34min), Nina Dethloff (11:39,73min) und Jasmin Schotte (12:25,35min) testeten im 3000m bzw. 2000m Bahngehen der W14 & W13.

25.06.2015 - Abendsportfest: Nächste DM-Norm für die SCBer

25.06.2015

Endlich freundliches Leichtathletikwetter, doch Probleme mit der Zeitmessanlage, Verspätungen und Gegenwind machten es den Aktiven beim OSC Abendsportfest am Donnerstag-Abend dennoch nicht leicht ihre Erwartungen zu erfüllen. Für Djamal Bohm (U16/Druck) hieß das möglichst im ersten Lauf die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften U16 im 100m Sprint, die bei 11,80s steht, abzuhaken. Nach seiner langen Verletzungspause stand allerdings noch ein kleines Fragezeichen hinter seiner aktuellen Leistungsfähigkeit. Doch bei Windstille sprintete er in 11,73s ins Ziel und erfüllte damit souverän die Norm. Allerdings muss er noch die Zusatznorm in einer anderen Disziplin erfüllen, damit einem Start in Köln nichts mehr im Wege steht.

Djamal ist bereits der Zehnte Athlet aus den Reihen des SC Berlin, der in dieser Saison die Norm zur Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft erfüllt hat. Zwei weitere haben in den Blockmehrkämpfen die Qualifikation nur knapp verpasst und noch die Chance auf den Zug nach Lübeck aufzuspringen.

Damit wäre der SC Berlin in diesem Jahr mit 10-12 Athleten bei sechs Deutschen Meisterschaften (Deutsche Hochschulmeisterschaften, DM U23, DM U20/U18, DM U16 Einzel, DM U16 Blockmehrkampf, DM Mehrkampf M/F) präsent - in dieser Breite ein toller Erfolg für die Abteilung, ihre Athleten und Trainer.

Sein Ticket nach Köln (DJM U16) bereits sicher hat Dario Stephan (U16/Druck) im 100m-Sprint. Das bestätigte er auch am Donnerstagabend bei Gegenwind in 11,67s. Im Weitsprung gelang ihm mit 6,03m direkt im Anschluss sein erster 6m-Sprung. Auch hier sind es bis zur Norm für Köln (6,20m) nur noch 17 Zentimeter. Trainingskamerad Arvid Reddmann (U23/Druck) zeigte im Vergleich zu den Norddeutschen Meisterschaften in Göttingen wieder deutlich stabilere Versuche und flog auf 6,91m. Zwei noch deutlich weitere Versuche waren nur knapp ungültig. David Jahnke (U18/Druck) stellte sowohl über 100m (12,25s) als auch im Weitsprung (5,53m) persönliche Bestleistungen auf.

Einen schwarzen Tag erwischte dagegen Laura Thomsen (U23/Druck) über 100m der Frauen. Hier musste sie sich in für sie indiskutablen 12,40s mit Rang 2 zufrieden geben. Im Anschluss fand sie aber über 200m wieder zu normaler Stäke zurück und lief dem restlichen Feld weit davon. Bei leichtem Gegenwind blieb die Uhr in für die Verhältnisse zufriedenstellenden 25,32s stehen.

20./21.06.2015 - NDM in Göttingen ohne große Überraschungen

20./21.06.2015

Bei den Norddeutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Göttingen blieben aus Sicht der SCBer die großen Überraschungen aus. Seinen Anteil daran hatte vermutlich auch das mit 13 Grad Sprint- und Sprung - unfreundliche Wetter.

Im 100m-Sprint der Frauen zog Laura Thomsen (U23/Druck) als Siegerin ihres Vor- und Zwischenlaufes in 12,09s bzw. 12,16s souverän in den Endlauf ein. In einem Wimpernschlagfinale um den 3. Platz musste sie sich bei Windstille in 12,05s nur knapp Svea Kittner (Werder Bremen/12,03s) geschlagen geben. Den Titel machten unterdessen Sandra Dinkeldein (Werder Bremen/11,84s) und Jana Loock (LG Weserbergland/11,88s) unter sich aus. Auf der doppelten Distanz erwischte Laura am Sonntag einen eher verhaltenen Start, zog aber in 25,55s als Achte knapp in den Endlauf ein. Dort gelang ihr auf der ungünstigen Bahn 1 ein couragierter Lauf und eine Steigerung auf 25,36s.

Weitspringer Arvid Reddmann (U23/Druck) stellte sich zum Aufgalopp ebenfalls über 100m. In 11,28s ließ er im Vorlauf einen Großteil der Konkurrenz hinter sich und zog in den Zwischenlauf ein. Dort war in 11,29s aber erwartetermaßen Schluss für ihn. In seiner Paradedisziplin blieb er tagsdarauf aber hinter den eigenen Erwartungen zurück. Zwar sprang er konstant über 6,60m, traf allerdings bei all seinen Sprüngen nur einmal das Brett und verschenkte so eine deutlich bessere Weite und Platzierung. Am Ende musste er sich mit 6,66m und Platz 7 zufrieden geben.

Der Weitsprung der Frauen wurde auf zwei Anlagen parallel ausgetragen. Marianne Krabi (F/Druck) sprang mit 5,50m bis auf einen Zentimeter an ihre Jahresbestleistung heran und schaffte es als einzige Springerin ihrer Anlage in den Endkampf, indem sie Platz 8 belegte.

13./14.06.2015 - BM Block U16 und Vierkampf U14: Erfolgreiches Heimspiel für den SCB-Nachwuchs

13./14.06.2015

Die Berliner Meisterschaften im Blockmehrkampf der Jugend U16 und im Vierkampf der Jugend U14 waren für die Athletinnen und Athleten des SC Berlin gewissermaßen ein Heimspiel, fanden sie doch in gewohnter Umgebung im Sportforum statt. Und die Bilanz für den SCB-Nachwuchs kann sich sehen lassen: Ein Titel, 5 Medaillen und eine DM-Quali.

Eindrucksvoll seiner Favoritenstellung gerecht wurde Wilhelm Kurschus (M14/Krabi) im Block Sprint/Sprung. Im Vergleich zu Anfang Mai steigerte er sich noch einmal um über 100 Punkte und holte mit großem Abstand den Meistertitel. Die meisten Punkte sammelte er dabei im Weitsprung ein, der sich immer mehr zu einer Paradedisziplin entwickelt. Mit 6,22m sprang Wilhelm seiner Konkurrenz um mehr als einen Meter davon! Für die Deutschen Meisterschaften hatte er sich bereits im Mai qualifizieren können.

Zwei 2. Plätze konnten sich Antina Junge (W14/Staude/Höhne) und Daniel Eibenstein (M14/Krabi) mit 2332 bzw. 2536 Pkt. im Block Lauf sichern. Hier ist zur Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen neben der Punktzahl außerdem eine Zusatznorm über 2000m gefordert. Während Antina dazu noch ein Stück fehlte, konnte Daniel diese in 06:37,89 dieses mal sicher unterbieten, nachdem er im Mai noch knapp gescheitert war. Mit seiner Mehrkampfleistung wäre er ohnehin Anwärter für eine gute Platzierung in Lübeck Anfang September.

In der älteren Konkurrenz der M15 verpasste Jeremy Oldag (Krabi/Giese) überraschend als 4. nur um wenige Punkte die Qualifikation. Die Laufnorm hakte er nach einem engagierten 2000m-Lauf aber bereits ab und wird noch einmal einen Angriff auf die geforderte Punktzahl starten können.

Nachdem es im Vierkampf der männlichen Jugend U14 trotz guter Ergebnisse mit einer Medaille im Einzelwettbewerb noch nicht so recht klappen wollte, führte eine geschlossene Mannschaftsleistung letztlich zur Vizemeisterschaft für das Team aus Julian Molkenthin, Ole Kabitschke, Fabian Ritter, Kai Wieters und Leon Rühe (alle U14/Krabi).

Eine bronzene Medaille fügte Emilia Bartoeck (W14/Staude) der Bilanz des SCB-Teams im Block Sprint/Sprung hinzu. Die Berliner Hallenmeisterin im Hürdensprint sammelte dabei 2417 Punkte.

Weitere vordere Platzierungen gelangen Till Krebs (4. Block Lauf M14), Julian Molkenthin (5. Vierkampf M13), Leon Rühe (5. Vierkampf M12), Julian Schröder (6. Block S/S M14), Nele Reisener (6. Vierkampf W13) und Kai Wieters (7. Vierkampf M12).

13./14.06.2015 - DM U23 in Wetzlar: Thomsen mit Bestzeit, Staffel unter Wert

13./14.06.2015

Das beschauliche Wetzlar in Hessen war in diesem Jahr Schauplatz der Deutschen Meisterschaften U23. Seit vielen Jahren konnte auch der SC Berlin zu dieser Auflage wieder eine Mannschaft an den Start schicken. Mit Laura Thomsen (U23/Druck) und Claudia Bode (U23/Buggel) waren es zwei Sprinterinnen die sich die Möglichkeit der Teilnahme im Vorfeld erlaufen hatten. Gemeinsam mit den Youngstern Carolin und Eileen Lachmann (U18/Druck) sowie Franziska Hönzke (U23/Druck) hatten sie sich zudem im 4x100m-Quartett qualifiziert.

Für die SCB'erinnen hielten sich in Wetzlar Licht und Schatten die Waage. Gut in Szene setzen konnte sich einmal mehr Laura Thomsen. In 12,00s lief sie, genau im richtigen Moment, die schnellste Zeit des Jahres und steigerte sich um eine Zehntel. Im vergangenen Jahr wäre man damit noch klar bis in den Endlauf vorgedrungen. Doch in diesem Jahr war das Niveau im Frauensprint derart hoch, in den Zwischenläufen fielen sogar zwei WM-Normen, dass schon 11,98s notwendig waren um in das Halbfinale einzuziehen. Als 17. fehlten Laura dazu gerade einmal 2 Hundertstel, was ihrer Leistung aber keinen Abbruch tat. Für Claudia Bode blieb die erhoffte Steigerung hingegen aus. Als 7. ihres Vorlaufes benötigte sie 12,35s.

Dabei hatte sie zuvor im Staffelvorlauf hingegen mit ihrer läuferischen Leistung überzeugen können - so wie eigentlich das gesamte Quartett. Allerdings leistete sich das Team aus Claudia Bode, Laura Thomsen, Carolin Lachmann und Eileen Lachmann noch zu viele Unsicherheiten und Fehler bei den Wechseln. So fiel die Staffel nach anfänglicher Führung im Vorlauf nach den Wechseln bis auf Platz 3 zurück. In 48,33s blieb das im Schnitt jüngste Staffelteam der Meisterschaft leider weit unter seinen Möglichkeiten und verpasste den Endlauf deutlich. Dennoch konnten wichtige Erfahrungen für die Zukunft und die Erkenntnis läuferisch mit den besten Teams mithalten zu können mit nach Hause genommen werden.

Am Ende des Wettkampfwochenendes wurde auf dem Rückweg noch ein kurzer Zwischenstopp in Eisenach eingelegt und ein letzter "Lauf" hoch zur Wartburg absolviert.

10.06.2015 - Wir haben Zuwachs!

10.06.2015

Aufmerksame Beobachter werden in den letzten Wochen einige neue Gesichter beim Training unserer Kindergruppen entdeckt haben. Denn wir können gleich eine ganze Reihe neuer Übungsleiter in unseren Reihen begrüßen. Mit nun insgesamt 10 Trainern und Übungsleitern haben wir die beste Betreuungssituation seit vielen Jahren erreicht. Allemal Anlass unser (neues) Team einmal ausführlich vorzustellen:

Anne Geyer und Isabelle Hollatz sind quasi „Eigengewächse“ unseres Vereines. In vielen Jahren Training haben sie beim SC Berlin alle Altersklassen durchlaufen und dabei das Training verschiedener Trainer und Übungsleiter am eigenen Leibe erfahren. Trainer Johannes Staude stehen beide noch als Helferinnen in der weiblichen Jugend U14 und U16 zur Seite. Hauptsächlich haben sie aber die Leitung der Kindergruppen U10 und U12 übernommen. In diesen Gruppen hatten sie bereits seit 2014 als Helferinnen mitgewirkt und gelernt. Nun sind Anne und Isabelle Ansprechpartner für Kinder und Eltern. Beide haben ihre neue Aufgabe engagiert begonnen und sind dabei stets wissbegierig geblieben. So hat Isabelle bereits ihre Übungsleiter D Lizenz erworben und eine der ersten Amtshandlungen für beide war der Besuch einer Fortbildung zu spielerischem Ausdauertraining beim Landessportbund.

Für das Training der Kinder U12 und U10 stehen Anne und Isabelle zwei weitere Übungsleiter zu Seite: Judith Beyer und Tom Bodtke. Judith war selbst aktive Leichtathletin, weiß also wovon sie spricht. Die Kinder der Altersklasse U10 liegen ihr besonders am Herzen und so trainiert sie gemeinsam mit Isabelle Hollatz diese Trainingsgruppe. Tom ist der männliche Part im Team unserer Kindergruppen. Als Basketballer bringt er frischen Wind in das Training und wird vor allem von den Jungen als Bezugsperson und Vorbild aufgenommen. Gemeinsam mit Anne Geyer ist er für die Trainingsgruppe U12 verantwortlich.

Mit Botvid Reddmann steht ein weiterer Übungsleiter für die Altersklassen U14 und U16 bereit, der auf viele Jahre (Leistungs-)Training in der Leichtathletik zurückblicken kann. Als Talent fiel er seinem späteren Trainer Christopher Druck in der Grundschule auf. Nach ersten Jahren in Köpenick folgte er Ende 2009 seinem Trainer zum SC Berlin. AlsAbiturient des Schul- und Leistungssportzentrums kennt er sich am Standort gut aus. In seiner aktiven Zeit sammelte Botvid Medaillen bei Berliner Meisterschaften und trainierte für den Mehrkampf, bevor er zum Hürdensprinter wurde. In dieser Disziplin nahm er an Deutschen Jugendmeisterschaften teil und wurde Dritter der Norddeutschen Meisterschaften. Größter Erfolg war vermutlich der 5. Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften U18 mit der 4x100m Sprintstaffel. Doch egal ob Hürdensprint, Diskuswurf oder Stabhochsprung - Botvid kann nun seine Erfahrungen aus dem Mehrkampftraining weitergeben.

Mit Sebastian Lietz steht noch ein weiterer Helfer zur Verfügung. Er soll in den nächsten Wochen und Monaten vor allem von Marianne Krabi und Johannes Staude lernen und um später einmal eine Freizeitgruppe zu übernehmen.

Schon länger in unserer Abteilung aktiv sind Marianne Krabi, Christopher Druck und Johannes Staude.

Der frühere Zehnkämpfer und Sport-Schüler des Coubertin-Gymnasiums trainierte schon in seiner aktiven Zeit unter Bernd Scheermesser viele Jahre beim SC Berlin und wurde 2011, für den Zehlendorfer TSV startend, Dritter der Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Junioren. 2013 kehrte der angehende Lehrer als Übungsleiter zum SC Berlin zurück und unterstützte zunächst Katja Pobanz bevor er dann ihre Gruppe übernahm. Seitdem ist er verantwortlich für die weibliche Jugend U14 und U16. Er engagierte sich in der Talentsichtung und konnte jüngst mit seinen Sportlerinnen dank kontinuierlicher Arbeit erste Erfolge bei Landesmeisterschaften feiern.

Die angehende Sportlehrerin Marianne Krabi ist seit 2007 als Trainerin aktiv und führte seitdem bereits verschiedene Trainingsgruppen. Als Sportlerin ist sie seit 2008 beim SC Berlin beheimatet und sammelte diverse Medaillen bei Landesmeisterschaften im Weitsprung und Sprint sowie in den letzten Jahren im Hürdensprint. Ab 2009 unterstützte sie zudem Christopher Druck bei der Betreuung seiner Athleten bevor sie 2012 wieder eine eigene Gruppe beim SC Berlin übernahm. Marianne verfügt über ein abgeschlossenes Sportstudium, über die Trainer B Lizenz Sprung und hat langjährige Erfahrung in der Sichtung von Talenten. In den letzten Jahren führte sie vor allem die Jungen der U14 und U16 kontinuierlich in die Berliner Spitze. Jüngst wurde sie für ihre Tätigkeit mit der silbernen Ehrennadel des Berliner Leichtathletikverbandes ausgezeichnet. Mittlerweile wechseln vermehrt Sportler anderer Vereine in die starke Trainingsgruppe.

Die Sprinter und Springer werden ab der Jugend von Christopher Druck betreut. Seit mittlerweile einem Jahrzehnt entwickelt der angehende Sportlehrer Talente langfristig und führte seitdem verschiedene Trainingsgruppen im Jugend- und Erwachsenen- sowie zuvor im Schülerbereich. Viele seiner Athleten sichtete er dabei selbst einst in der Grundschule. Seit 2009 ist er als Trainer beim SC Berlin, der zuvor bereits seine eigene sportliche Heimat geworden war. In den letzten 5 Jahren erreichten die Sprinter und Springer diverse Titel bei Landesmeisterschaften und Norddeutschen Meisterschaften. Seitdem sind sie auch regelmäßig bei Deutschen Jugendmeisterschaften vertreten und erreichten dort Top-8-Platzierungen. Bisheriger Höhepunkt war 2014 die erste Medaille bei Deutschen Jugendmeisterschaften für den SC Berlin seit vielen Jahren. Zur Zeit gehören einige der größten Sprinttalente Berlins zu seiner Trainingsgruppe. Als Kinder- und Jugendwart ist er außerdem im Vorstand der Abteilung aktiv und koordiniert unter anderem das Trainingsangebot.

Die gute Seele der Abteilung ist Bernd Mädler. Der Wurftrainer ist seit Gründung des SC Berlin bereits als Trainer im Verein aktiv und führt seit vielen Jahren als Abteilungsleiter die Geschicke der Abteilung. Als Trainer fentwickelte er vor allem HammerwerferInnen bis in die Weltspitze und blickt auf jahrzehntelange Erfahrung zurück. Diese gibt er nach wie vor gern an junge Athleten weiter mit denen er in der Abteilung das Wurftraining durchführt.

06.06.2015 - Leichtathleten erfolgreich beim 4. VitalLaufFest der HOWOGE

06.06.2015

Traditionell vertreten die Leichtathleten, neben Sportlern einiger anderer Abteilungen, die Farben des SC Berlin beim VitalLaufFest der HOWOGE. Auch in diesem Jahr waren wieder Athleten verschiedener Altersklassen und Trainingsguppen in Buch vertreten. Besonders erfolgreich präsentierten sich die Mädchen und Jungen der Trainingsgruppen Staude und Krabi, die im 5km-Lauf sowohl die Wertung der Männer als auch Frauen unter 21 für sich entschieden: In der Wertung W U21 siegte Antina Junge (W14) in 24:29min. Das gute Resultat komplettierte Jasmin Schotte (W13) als Dritte in 26:05min. Auch in der Gesamtwertung der Frauen konnten sich die jungen Damen als Dritte und Fünfte glänzend platzieren.

In der Wertung M U21 tat Wilhelm Günther (M12) es den Damen gleich und konnte sich in 24:40min ebenso über einen Sieg freuen.

30./31.05.2015 - Berlin-Brandenburgische Meisterschaften: SCBer sieben mal auf dem Podest

30./31.05.2015

Bestes Sprintwetter sorgte bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Männer, Frauen und Jugendlichen U18 im Stadion Lichterfelde am Wochenende für eine ganze Reihe guter Ergebnisse. Die Sprinter und Springer des SC Berlin konnten dabei insgesamt 7 Medaillen erkämpfen.

Thomsen über 100m unter 12 Sekunden

Angeführt wurden sie von Laura Thomsen (F/Druck) die in den Sprintwettbewerben der Frauen gleich einen kompletten Medaillensatz einsammeln konnte. Im 100m-Finale der Frauen blieb sie als Dritte in 11,95s sogar unter der 12-Sekunden-Marke. Dies gelang ihr zuvor nur einmal im Jahr 2012. Allerdings wehte der Wind mit 2,2m/s, erlaubt sind 2,0m/s, einen Hauch zu stark. Dennoch – das Ziel die magische 12-Sekunden-Grenze erneut zurückzulegen scheint in greifbarer Nähe. Claudia Bode (F/Buggel) kam in 12,23s auf Rang 6. Im Anschluss ließ Laura einen Start-Ziel-Sieg über 200m in 25,04s folgen. Für eine Zeit unter 25 Sekunden fehlte dabei die Konkurrenz auf den letzten Metern.

Staffel unter ihren Möglichkeiten

Das straffe Eintagesprogramm der U23-Sprinterin fand seinen Abschluss mit Staffelsilber über 4x100m der Frauen. Allerdings blieb das Quartett aus Claudia Bode, Laura Thomsen, Franziska Hönzke (F/Druck) und Eileen Lachmann (U18/Druck) klar unter seinen Möglichkeiten. Nachdem in Zeven vor Wochenfrist trotz eines Patzers 47,94s das Potenzial der Staffel aufblitzen ließen, reichte es an diesem Samstag nur zu 48,73s und Platz zwei hinter dem SC Potsdam (48,61s). Zu viele Fehler erlaubten sich die Damen, die gemeinsam für die Deutschen Juniorenmeisterschaften qualifiziert sind, im Stadion Lichterfelde. In 2 Wochen in Wetzlar allerdings, bedarf es einer klaren Steigerung.

Eine weitere Medaille steuerte Marianne Krabi (F/Druck) über 100m Hürden der Frauen hinzu. In Saisonbestzeit von 15,58s lief sie als Dritte ins Ziel nachdem sie Tags zuvor im Weitsprung mit 5,51m als Vierte die Medaillenränge noch knapp verpasst hatte.

Reddmann über 7m aber ohne Norm

In den Männerwettbewerben machte sich bemerkbar, dass einige der erfolgreichen U20-Athleten des letzten Jahres nicht mehr aktiv sind. So gewann Arvid Reddmann mit Silber im Weitsprung die einzige Medaille bei den Männern und erwies sich einmal mehr als eine Bank wenn es um Medaillen geht. Mit 7,10m gelang ihm dabei eine standesgemäße Weite, die nur von einem Konkurrenten um die Winzigkeit von 2 Zentimetern übertroffen wurde. Leider wollte die Norm für die Deutschen Juniorenmeisterschaften (7,15m) allerdings erneut nicht fallen.

Lachmann-Express knapp geschlagen

Im 100m-Finale der weiblichen Jugend U18 erlebten die Zuschauer ein ganzes Festival an Bestzeiten. Mitten drin auch Carolin und Eileen Lachmann (beide U18/Druck). Bereits in den Vorläufen konnten beide als Siegerinnen überzeugen - Carolin bei zu starkem Rückenwind in 12,28s und Eileen in regulären 12,38s, die bereits eine neue persönliche Bestzeit bedeuteten. Für das Finale zeichnete sich ein enger Kampf um den Titel ab. Lange Zeit führte Eileen das Feld an, musste kurz vor dem Ziel aber Vivien Hitzler (LAC Berlin) und Zwillingsschwester Carolin noch vorbeiziehen lassen. Nach dem Titel über 60m in der Halle dieses Mal also Silber und Bronze für den Lachmann-Express. Keines Falls ein Grund zur Betrübtheit denn in 12,32s und 12,33s konnten sich beide über eine gewaltige Steigerung ihrer Bestzeiten (bisher 12,45s und 12,49s) freuen und stießen damit in neue Leistungsregionen vor. Auf der halben Stadionrunde lief es für Carolin in 25,92s als Vierte im Anschluss nicht ganz wie erhofft. Ein zu verhaltener Kurvenlauf kostete sie womöglich einen Platz unter den ersten Drei und die DJM-Norm (25,70s).

Youngster Stephan achtbarer Siebenter

Obwohl eigentlich kein SCB-Athlet der männlichen Jugend U18 am Start war, gab es dennoch eine Finalteilnahme im 100m-Sprint zu feiern: U16-Athlet Dario Stephan (Druck) bewies im über 30 Mann starken Feld gegen die ein und zwei Jahre älteren Gegner seine Klasse und zog als Vorlauf-Zweiter in das A-Finale der besten Sieben ein. Dabei pulverisierte er seine Bestzeit, die bisher bei 11,70s stand, in 11,50s förmlich. So schnell war seit 4 Jahren kein 15-jähriger Berliner mehr. Fast müßig zu erwähnen, dass er damit ganze 3 Zehntel unter der Norm für die Deutschen U16-Meisterschaften blieb. Das Finale sollte nun nur noch eine Zugabe für ihn darstellen. Zwar verschlief er den Start dieses Mal ein wenig, bestätigte aber in 11,63s seine gute Leistung aus dem Vorlauf.

23./24.05.2015 - 34. Pfingstsportfest in Zeven: Sprinterinnen sammeln Podestplätze

23./24.05.2015

Seit mittlerweile 3 Jahren versammeln sich die jugendlichen und erwachsenen Spinter und Springer des SC Berlin am Pfingstwochenende in Zeven. Das teilnehmerstärkste Sportfest Norddeutschlands lockt mit einer schnellen Bahn, auf der in beide Richtungen gesprintet werden kann, Prämien in ausgewählten Wettbewerben und der Möglichkeit sich nationaler Konkurrenz zu stellen. Einige Athleten gaben in diesem Jahr ihre Premiere in Zeven, andere sind bereits Pfingstsportfet - erfahren.

Allen voran Laura Thomsen (U23/Druck) die in den letzten drei Wochen kontinuierlich ihre Saisonbestzeiten steigern konnte. Dieser Trend hielt auch in Zeven an: Nach verhaltenem Start im Vorlauf (12,26s) steigerte sie sich im 100m-Finale der Frauen auf 12,10s und ersprintete damit Platz 2. Schneller war sie bisher nur in der Saison 2012. Vereinskollegin Claudia Bode (U23/Buggel) kam in 12,38s auf Platz 6. Tagsdarauf konnten beide auch über 200m überzeugen. Nach soliden Vorlaufleistungen am Sonntagmorgen (25,54/Thomsen & 26,09/Bode) steigerte sich Thomsen im Endlauf gar um eine knappe halbe Sekunde und kratzte in 25,06s als Dritte an der 25-Sekunden-Marke. Claudia Bode lief in 25,84s eine neue Bestzeit und erreichte wie auf der halben Distanz den sechsten Platz.

In der weiblichen Jugend U18 gelang Eileen Lachmann (U18/Druck) als Siegerin des B-Finales über 100m in 12,45s nicht nur eine deutliche Steigerung ihrer Bestzeit, sondern auch die Normerfüllung für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Ärgerlich allerdings: Nachdem im ersten Vorlauf mit den schnellstgemeldeten Athletinnen die Zeitmessung ausfiel, wurden diese automatisch in den A-Endlauf gesetzt. Unproblematisch, hätte man die Endläufe als Zeitendläufe gewertet. Dem war aber nicht so und so belegten die Athletinnen mit den schnellsten Meldezeiten auch automatisch die Plätze 1 bis 6. Eileen hingegen erreichte zwar die viertbeste Leistung aller Teilnehmerinnen, konnte aber zu keiner Zeit mit ihrer Leistung das Ergebnis beeinflussen und verpasste so auch die Siegerehrung. Der Veranstalter sah den Fehler zwar ein, allerdings bewog ihn das keineswegs zu einer Korrektur. Unfair, unverständlich und einer solchen Veranstaltung nicht angemessen.

Am Sonntag feierte Eileen dennoch eine gelungene Premiere über 200m. Auf ihrer (nun ehemaligen) "Angststrecke" erreichte sie als Vorlaufsiegerin in 26,08s das Ziel. Angesichts der 4 zuvor absolvierten Läufe an diesem Wochenende verzichtete sie auf das Finale. Daran teil nahm hingegen ZWillingsschwester Carolin Lachmann (U18/Druck). Im Vorlauf war sie in 26,02s zwar einen Wimpernschlag schneller als ihre Schwester und qualifizierte sich für das A-Finale, haderte aber dennoch mit ihrer Leistung. Im Finale konnte sie sich noch einmal steigern und wurde in Saisonbestzeit von 25,88s Vierte. Dabei verpasste sie die erhoffte Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften (25,70s) erneut knapp. Die Quali für Jena hat sie aber über 100m bereits gepackt.

Bevor es Ende Juli für Carolin als auch Eileen nach Jena geht, können beide zudem mit einer weiteren Deutschen Meisterschaft planen: Im 4x100m Staffelwettbewerb der Frauen empfahlen sie sich gemeinsam mit Laura Thomsen und Claudia Bode für die Deutschen Juniorenmeisterschaften. In 47,94s reichte es trotz eines verpatzten Wechsels in Zeven zu Platz zwei und zu einer Steigerung der Saisonbestleistung um eine halbe Sekunde. Die Norm von 49,00s war zu Saisonbeginn Anfang Mai abgehakt worden, doch nun zeigte die Staffel zum ersten Mal in Bestbesetzung laufend ihr wahres Potenzial, das am besten Mitte Juni in Wetzlar abgerufen werden sollte.

Youngster Dario Stephan (U16/Druck) nutzte das Pfingstsportfest zum Sammeln wertvoller Erfahrung auf großer Bühne und machte seine Sache gut. In der Altersklasse U18 erreichte er gegen die 1-2 Jahre ältere Konkurrenz den C-Endlauf und wurde in 11,86s dort Vierter. Im Weitsprung wackelte seine Bestleistung (5,90m) gewaltig. Doch seine weitesten Sprünge brachte er nicht gültig auf das Brett und wurde mit 5,85m Siebenter.

Im Weitsprung der Männer tastete sich Arvid Reddmann (U23/Druck) nach muskulären Problemen in den letzten zwei Wochen erst vorsichtig zurück in den Wettkampf. Mit 6,67m erreichte er den 3. Platz, blieb aber noch deutlich unter seinen Möglichkeiten. Am kommenden Wochenende soll es bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften dann wieder in Richtung der 7m gehen.

14.05.2015 - Leichtathletik: Deutsche Hochschulmeisterschaften - Thomsen auf Platz fünf

14.05.2015

Rund 500 Studenten kämpften am Donnerstag in Münster um die Titel bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften. Gut in Szene setzen konnte sich dort Laura Thomsen (U23/Druck) auf den Kurzsprintdistanzen. Über 100m qualifizierte sie sich nach 12,20s zunächst für den A-Endlauf der besten 6 um im Anschluss in 12,13s ihre Saisonbestzeit deutlich zu verbessern und Platz 5 zu ersprinten. Dabei ging es im Finale eng zu: Nur vier Hunderstel trennten sie vom dritten und nur eine wiederum vom sechsten Platz.

Über die halbe Stadionrunde belegte sie in ebenfalls guten 25,11s später Platz 11.

10.05.2015 - Leichtathletik: Kurschus, Stephan und Lachmann knacken DM-Normen

10.05.2015

Während die Freiluftsaison für die Leichtathleten in den letzten zwei Wochen erst langsam begonnen hat, konnten schon an diesem Wochenende mehrere SCB-Athleten die Norm für Deutsche Meisterschaften erreichen.

Kurschus erreicht Mehrkampf-Quali, Eibenstein im Pech

Für die Jungen der Altersklasse M14 steht in diesem Jahr mit den Titelkämpfen im Blockmehrkampf der erste Vergleich auf nationaler Ebene an. Die zur Teilnahme geforderten Hürden des Deutschen Leichtathletikverbandes sind hoch. Trotzdem sollten sie für Wilhelm Kurschus (M14/Krabi) kein großes Hindernis darstellen. So hakte er beim Mehrkampfmeeting im Sportforum an diesem Samstag mit 2672 Punkten den geforderten Nachweis im Block Sprint/Sprung (2600 Punkte) ab. Dabei ließ er, neben guten Leistungen im 100m-Sprint (12,59s) und Hochsprung (1,60m), vor allem im Weitsprung mit 5,51m noch Punkte liegen. Denn in dieser Disziplin gehört er seit Ende April zum Kreis der 6m-Springer und damit zu den besten seine Alters in Deutschland.

Trainingskollege Daniel Eibenstein (M14/Krabi) überbot im Block Lauf ebenfalls die geforderte Norm (2275 Punkte) mit 2509 Punkten mehr als deutlich. Das wäre im vergangenen Jahr die achtbeste Leistung eines 14-jährigen in Deutschland gewesen. Allerdings gelten im Block Lauf besondere Regeln: ISo wird eine Zusatznorm im 2000m-Lauf gefordert, die nur die wenigsten Sportler erreichen. Diese verpasste Daniel in 06:40,55min gerade einmal um die Winzigkeit von 55 Hundertsteln. Für ihn heißt es nun, die entsprechende Zeit bei Gelegenheit noch nachzuliefern. Schafft er dies, so kann er sich im September in Köln gute Chancen auf eine vordere Platzierung ausrechnen.

Lachmann mit schnellen 100m, Stephan erfüllt auch Zusatznorm

12 Grad und kühler Wind am Sonntag – alles andere als angenehm für Sprinter und Springer waren die Bedingungen beim Jugendsportfest im Stadion Lichterfelde. Dorthin waren einige Athleten eigens gefahren um ihrerseits die Qualifikation für ihre Deutschen Meisterschaften perfekt zu machen.

Beinahe mit Punktlandung erledigte Carolin Lachmann (U18/Druck) ihre Aufgabe im 100m-Sprint. Die Berlin-Brandenburgische Hallenmeisterin der U18 und der U20 über 60m überquerte nach 12,49s die Ziellinie und blieb damit unter der geforderten Zeit von 12,50s. Direkt dahinter folge Zwillingsschwester Eileen Lachmann (U18/Druck), die in 12,57s ihre Bestzeit aus der Vorwoche bestätigte, aber auf die Normerfüllung noch warten muss.

Bei ihrem ersten 200m-Start in der Saison verpasste Carolin im Anschluss in 25,90s die Norm auf dieser Strecke nur um zwei Zehntel und deutete an, dass auch hier die Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften Anfang August realistisch ist.

Ebenfalls die 100m-Norm (11,80s) unterboten hatte Dario Stephan (M15/Druck) bereits bei seiner Premiere über diese Strecke vergangene Woche in 11,70s. Um eine frühzeitige Spezialisierung junger Athleten zu vermeiden, müssen diese zur Qualifikation zu den Deutschen U16-Meisterschaften zudem eine Zusatznorm in einer anderen Disziplin nachweisen. Im Weitsprung steht sie bei 5,50m. Eindrucksvoll überbot Dario diese bei seinem ersten Weitsprung-Wettkampf mit mehreren Sprüngen auf 5,90m. Damit hat er das Ticket nach Köln bereits sicher.

Bereits 7 SCBer mit DM-Quali

Auch einige andere SCBer haben ihr Ticket schon in der Tasche: Laura Thomsen (U23/Druck) meldete sich bereits letzte Woche in 12,19s eindrucksvoll über 100m zurück und Claudia Bode (U23/Buggel) hatte die Norm für die DM U23 bereits im letzten Jahr erreicht. Gemeinsam mit Franziska Hönzke (U23/Druck) sowie Carolin und Eileen Lachmann gelang außerdem die Qualifikation in der 4x100m-Staffel.

25.04.-03.05.2015 - Saisonbeginn (akt.): Kurschus und Reddmann mit weiten Sätzen / Thomsen, Stephan und Sprintstaffel unterbieten DM-Norm / Mannschaftsbronze für die Jungen U14

25.04.-03.05.2015

Die Zeit Ende April und Anfang Mai nutzen Athleten traditionell für erste Standortbestimmungen zu Saisonbeginn. So verwundert es auch kaum, dass hier eine Bahneröffnung der anderen folgt. Die Athleten und Athletinnen der Altersklasse U14 und U16 der Trainingsgruppen Staude und Krabi nutzten am vergangenen Wochenende verschiedene Wettkämpfe für genau diese Standortbestimmung. Während die einen am Samstag beim Frühjahrsschülersportfest des LAC Berlin im Stadion Wuhletal zu einzelnen Disziplinen antraten, absolvierten die anderen beim Max-Mirsch-Gedenksportfest im Zehlendorfer Ernst-Reuter-Stadion am Sonntag einen Vierkampf.

Bartoeck mit Premiere über 80m Hürden

Nach Wuhletal fuhr Trainer Johannes Staude mit einer kleinen Mannschaft bestehend aus vier Mädchen der Altersklasse U16. Besonders erwähnenswert ist sicher die gelungene Premiere der Berliner Hallenmeisterin im Hürdensprint, Emilia Bartoeck, über die nun gelaufene 80m-Distanz. In 12,73s musste sie sich zum Auftakt nur knapp einer Athletin des älteren Jahrganges geschlagen geben. Auch wenn zum großen Ziel Kadernorm noch ein paar Zehntel fehlten, ein vielversprechender Beginn. Im 100m-Sprint erreichte Nele Berger den Endlauf und kam auf Platz 7.

Kurschus gelingt Punktlandung auf 6,00m

Anders als die Mädchen hatten die Jungen am Sonntag nach Zehlendorf eine etwas längere Anreise. Allerdings hat sich der Weg gelohnt: In allen Vierkampf-Wertungen in denen Trainerin Marianne Krabi Athleten am Start hatte gelang der Sprung auf das Treppchen, zweimal sogar nach ganz oben.

Bei den Jungen der M14 siegte einmal mehr Wilhelm Kurschus mit 2110 Pkt. Mit der Punktlandung auf eine neue persönliche Bestleistung von 6,00m im Weitsprung lieferte er zugleich ein herausragendes Einzelresultat auf nationalem Niveau. Mit Daniel Eibenstein (1870 Pkt.), Julian Schröder (1857 Pkt.) und Till Krebs (1700 Pkt.) folgten die Trainingskameraden auf den Plätzen 2 bis 4. Leon Wieters erreichte Platz 6 (1542 Pkt.).

In der jüngeren Altersklasse gewann Julian Molkenthin den Vierkampf der Jungen M13 mit 1715 Pkt. Überzeugen konnte er vor allem in 10,34s über 75m und mit 1,48m im Hochsprung. Ole Kabitschke folgte mit 1612 Pkt. auf Rang 5.

Dafür dass auch in der dritten Wertung SCB-Grün auf dem Treppchen zu finden war, sorgte Leon Rühe, der mit 1606 Pkt. den zweiten Platz bei den Jungen M12 belegte.

Reddmann fliegt auf 7,13m

Mit 4 Teilnahmen bei Deutschen Jugendmeisterschaften und einer bei Deutschen Schülermeisterschaften ist Arvid Reddmann (U23/Druck) mittlerweile erfahren wenn es um nationale Titelkämpfe geht. Nachdem er in diesem Jahr der Jugendklasse entwachsen ist, ist die erste Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der U23 das Ziel. Dafür sind 7,15m gefordert - das sind 6 Zentimeter mehr als seine Bestleistung aus dem Jahr 2013. 6,80m hätten es gern zum Saisonstart beim Lilly-Henoch-Sportfest am 01.05. sein dürfen, wäre es nach Arvid gegangen. Erfreulicherweise sollte der Wunsch nicht erfüllt werden, denn im ersten Versuch flog der Berlin-Brandenburgische Jugenmeister 2014 auf dem Hubertussportplatz bereits auf 7,13m - nur 2 Zentimeter fehlten also zur Norm. Leider fiel die in den weiteren Versuchen nicht mehr, ein weiter 6. Versuch war um Haaresbreite ungültig. Dennoch war es ein Auftakt nach Maß.

Thomsen führt Staffel zur Norm

Der gelang auch Dario Stephan (M15/Druck,) der nicht nur seinen ersten 100m-Sprint bestritt sondern sich auch im einem Lauf mit den schnellsten Männern wiederfand tagsdarauf beim Qualisportfest in Hakenfelde. Von der schnellen Konkurrenz ließ er sich auf 11,70s ziehen. Norm für die DJM U16 klar unterboten und D-Kadernorm erfüllt, lautete das Fazit schon nach einem Lauf. Nun fehlt allein die zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften geforderte Zusatznorm in einer anderen Disziplin zum vollständigen Glück.

Um Normerfüllungen musste sich Laura Thomsen (U23/Druck) keine Sorgen mehr machen. Für die Qualifikation zu den DM U23, 12,30s sind gefordert, zählt die Normerfüllung aus dem Vorjahr. Nichtsdestotrotz trommelte sie in 12,19s einen klasse Auftakt auf die Spandauer Bahn und setzte sich klar gegen die starke vereinsinterne Konkurrenz durch. Diese folgte mit Claudia Bode (U23/Buggel), die ebenfalls durch ihre Vorjahresleistung für die DM U23 qualifiziert ist, in 12,38s und Youngster Eileen Lachmann (U18/Druck), die in 12,57s eine Bestzeit zum Saisoneinstieg markierte. Ihre Schwester Carolin Lachmann (U18/Druck), mehrfache Berlin-Brandenburgische Hallenmeisterin über 60m, musste in einem anderen Lauf an den Start und zog vorn einsam in 12,66s ihre Bahnen. Wird sie mehr gefordert, sollte auch eine noch schnellere Zeit kein Problem sein.

Großes gemeinsames Ziel der SCB-Sprinterinnen in diesem Jahr ist die erfolgreiche Teilnahme an den DM U23 in der Sprintstaffel. 49,00s fordert der Deutsche Leichtathletikverband zur Qualifikation. Eigentlich kein Problem, doch Staffeln haben bekanntlich eigene Gesetze und entsprechend hoch war die Anspannung bei einigen. Unbegründet wie sich zeigte, denn in 48,49s brachte das Quartett Bode, E. Lachmann, Thomsen und Hönzke den Stab ohne Schwierigkeiten ins Ziel. Nachdem die Formalitäten damit erfüllt sind, soll es in den nächsten Läufen dann möglichst noch schneller gehen.

Auch die Weitspringer traten nach ihrem Einsteig am Freitag noch einmal an um üner 100m zu testen: In guten 11,26s gewann Arvid Reddmann (U23/Druck) seinen Lauf souverän ebenso wie David Jahnke (U18/Druck) seinen in Bestzeit von 12,30s.

Jungen U14 gewinnen Bronze

Mit den Team DJM brachte das erste Mai-Wochenende zugleich die ersten Berliner Meisterschaften mit SCB-Beteiligung in dieser Freiluftsaison hervor. In der männlichen Jugend U14 erkämpfte sich das Team von Trainerin Marianne Krabi am Ende einen tollen 3. Platz. Dabei wurden auch viele persönliche Bestleistungen erreicht. Als besonders eifrige Punktesammler taten sich Julian Molkenthin, der in drei Einzeldisziplinen (10,37s/60mHü;1,44m/Hoch;4,72m/Weit) antrat und Ole Kabitschke (10,42s/75m; 10,62s/60Hü) hervor. Besonders erfreulich war allerdings der große Teamgeist der Mannschaft: Auch über 800m, im Ballwurf und in der Staffel wurde um jeden Zentimeter und um jede Zehntelsekunde gemeinsam gekämpft. So gewann die zweite Staffel mit Moritz Rutkiewitz, Henry Hack, Wilhelm Günter & Fabian Ritter über 4x75m ihren Lauf und sicherte den Gewinn der Bronzemedaille, da die erste Staffel nach einem Wechselfehler disqualifiziert wurde. Zum erfolgreichen Team gehörten: Wilhelm Günter, Henry Hack, Ole Kabitschke, Julian Molkenthin, Fabian Ritter, Leon Rühe, Moritz Rutkiewitz, Moritz Schröder, Julius Stöter & Kai Wieters.

22.04.2015 - Änderung der Trainingszeiten U10 und U12

22.04.2015

Liebe Eltern,

ab Montag, den 27.04. ändern sich für die Trainingsgruppen U10 und U12 die Trainingszeiten:
U10U12
Montag 16:30-18:00Montag 16:30-18:00
Freitag 16:30-18:00Freitag 16:30-18:00
Das Training der Gruppen wird dabei allerdings nicht zusammengelegt. Vielmehr gestattet die neue Übungsleitersituation, mit Anne Geyer und Isabelle Hollatz konnten zwei engagierte Übungsleiter fest für unser Team gewonnen werden, das Training parallel stattfinden zu lassen und die Trainingszeit der Altersklasse U10 so auf 1,5h zu erhöhen.

Ab der Woche vom 18.05. verschiebt sich zudem das Training von Freitag auf Donnerstag:
U10U12
Montag 16:30-18:00Montag 16:30-18:00
Donnerstag 16:30-18:00Donnerstag 16:30-18:00
Unsere Übungsleiterinnen können an diesem Tag ihre schulischen Verpflichtungen und ihr ehrenamtliches Engagement in unserer Abteilung besser miteinander vereinbaren. Daher hoffen wir auf Ihr Verständnis für diese notwendige Änderung. Anne und Isabelle freuen sich auf rege Trainingsbeteiligung auch am Donnerstag.

12.04.2015 - SCB-Leichtathleten im Trainingslager

12.04.2015

Insgesamt 30 Sportlerinnen und Sportler der Trainingsgruppen Staude, Krabi und Druck nutzten die zweite Woche der Osterferien für ein gemeinsames Trainingslager. In der geschichtsträchtigen Senftenberger Niederlausitzhalle, seit den 50er Jahren traditionell Schauplatz der DDR-Hallenmeisterschaften, bereiteten sich Athleten der Altersklassen U14, U16, U18 und U23 auf die kommende Saison vor. Begleitet wurden sie von den drei Trainern Johannes Staude, Marianne Krabi und Christopher Druck.

Auf dem Programm standen, neben Kraft-, Ausdauer- , Schnelligkeits- und Techniktraining auch gemeinsames Staffel- sowie Aquatraining im Senftenberger Erlebnisbad. Daneben wurden der trainingsfreie Nachmittag für eine Schnitzeljagd durch die Umgebung genutzt und die Abende häufig am Kicker- oder Billardtisch verbracht. Dort wurden auch die Trainer das ein oder andere mal herausgefordert.

Unser Dank gilt besonders dem freundlichen, engagierten Team vom TSV Senftenberg um Adelheid Sonnabend, das uns mit Rundum-Verpflegung versorgte und stets unterstützte. Im nächsten Jahr wird es bestimmt ein Wiedersehen mit der Niederlausitzhalle geben.

21.03.2015 - Preußen-Cup: Drei mal Fünf zum Abschluss

21.03.2015

Der Schülercup des SV Preußen für die Altersklassen U12 und U14 markierte einmal mehr den Abschluss der Hallensaison. Aufgrund der Bauarbeiten im Sportforum, erneut in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle.

Für unsere Mannschaften reichte es bei dieser Auflage nicht zu einem Podestplatz unter den ersten drei. Dafür gelangen unseren jungen Athletinnen und Athleten aber in der Breite viele gute Leistungen und gleich in drei Wettbewerben ein fünfter Platz.

Bei den dieses mal von Anne Geyer und Isabelle Hollatz betreuten Mädchen U12 gab es vor allem im Weitsprung viele Punkte durch Skadi Flatow (3,90m) und Khira Lilli Pobanz (3,86m/ beide TG Reichardt). Auch in der Staffel konnten die Mädchen überzeugen und durften sich zu Recht über die Teilnahme an der Siegerehrung freuen.

Als eifrigste Punktesammlerinnen bei den älteren Mädchen der Altersklasse U14 erwiesen sich Nele Reisener und Zoe Wenzel als Drittplatzierte im 60m Sprint (8,61s) und im Kugelstoßen (7,37m). Mit 34 Punkten sammelte die Mannschaft von Trainer Johannes Staude exakt so viele Zähler wie beim letzten Cup im November und sortierte sich erneut auf Platz 5 ein.

Bei den Jungen U14 gab es gleich drei dritte Plätze in den Einzeldisziplinen: Julian Molkenthin konnte hier im Weitsprung (4,68m) und im 60m Hürdensprint (10,29s) überzeugen. Ole Kabitschke erreichte im 60m Sprint (8,66s) den dritten Rang. Ein Sturz verhinderte für ihn zuvor eine gute Leistung im Hürdensprint. So erreichten die Jungen von Marianne Krabi nach dem überraschenden dritten Platz im November dieses mal Platz fünf.

22.02.2015 - U16/U14: Kompletter Medaillensatz bei den Berliner Hallenmehrkampfmeisterschaften

22.02.2015

Bei den an diesem Sonntag in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle ausgetragenen Berliner Hallenmehrkampfmeisterschaften galt es, sich in einem Vier- bzw. Fünfkampf als vielseitigster Athlet zu beweisen. So standen für die Jungen und Mädchen der Altersklasse U14 60m und 60m-Hürden Sprints sowie Weitsprung und 800m auf dem Programm. Bei den älteren Athletinnen und Athleten der U16 wurde dieser Vierkampf noch um das Kugelstoßen ergänzt.

Unsere SCBer konnten sich dabei nicht nur über eine Vielzahl neuer persönlicher Bestleistungen und guter Platzierungen sondern auch über einen kompletten Medaillensatz freuen:

In der männlichen Jugend U14 zeichnete sich vor dem abschließenden 800m-Lauf der M13 ein enger Kampf um die Bronzemedaille ab. Mittendrin Julian Molkenthin (TG Krabi), der nach 8,60s über 60m, 10,76s über 60m Hürden und guten 4,62m im Weitsprung auf Platz 3 in der Zwischenwertung lag. Ebenfalls in den Top 8 war Ole Kabitschke (TG Krabi) nach 8,66s, 10,67s und 4,00m auf Rang 7. Erst der abschließende 800m-Lauf sollte die Entscheidung bringen. Julian und Ole kämpften und kamen Seite an Seite zeitgleich nach 02:42,04min ins Ziel. Da Julian einige schnelle 800m-Läufer ziehen lassen musste, war aber zunächst nicht klar, ob es für die erhoffte Medaille gereicht hatte. Am Ende konnte er sich dank des knappen Vorsprungs von 7 Punkten über den dritten Platz ausgiebig freuen. Ole konnte seinen 7. Platz halten und damit ebenfalls ein gutes Resultat erreichen. In der M12 kam Leon Rühe (TG Krabi) auf den sechsten Rang. Nach 8,88s über 60m, 12,19s über 60m Hürden und 4,25m im Weitsprung fielen die abschließenden 800m noch recht schwer. Dort überzeugte allerdings Kai Wieters (TG Krabi), der in starken 02:34,57min die schnellste Zeit aller Jungen dieser Altersklasse lief und sich vom 10. noch auf den 7. Platz nach vorn katapultierte.

Etwas klarer verteilt waren die Kräfteverhältnisse bei den Jungen der M14. Der dreifache Berliner Hallenmeister Wilhelm Kurschus (TG Krabi) leistete sich keine Schwächen sondern überzeugte von der ersten Disziplin an mit persönlichen Bestleistungen. Mit 5,75m und 9,43s wusste er sich vor allem im Weitsprung und im Hürdensprint abermals zu steigern. 8,20s über 60m und 11,11m im Kugelstoßen brachten ihm vor dem abschließenden 800m-Lauf bereits die sichere Führung ein. Diese hielt ihn aber keineswegs davon ab, auch die 800m motiviert und mutig anzugehen, sodass für ihn in 02:23,45 dann auch hier eine der besten Leistungen der Konkurrenz zu Buche stand. Lohn für die durchweg starken Ergebnisse in allen Disziplinen war der Berliner Meistertitel, mit über 200 Punkten Vorsprung. Erfreulicherweise folgte auf Platz 2 Daniel Eibenstein (TG Krabi), der damit einen Doppelsieg perfekt machte. Für ihn sprachen vor dem abschließenden Lauf bereits Bestleistungen über 60m (8,29s) und im Hürdensprint (9,76s). Im Weitsprung blieb er mit 5,20m nur etwas hinter seiner Bestweite zurück. Dennoch hatte er auf Platz 3 liegend etwa 100 Punkte Rückstand auf den Silberrang. Auf die Frage, ob er die 100 Punkte noch aufholen könne, gab es nur eine klare Antwort: Natürlich schafft er das! Gesagt, getan. In 02:19,27 lief er die zweitschnellste Zeit aller Teilnehmer, machte aus 100 Punkten Rückstand 40 Punkte Vorsprung und sicherte sich nach Bronze im letzten Jahr nun den Vizemeistertitel. Das gute Ergebnis komplettierten der noch für den SV Preußen startende Julian Schröder auf Rang 4 und Till Krebs (beide TG Krabi), der einen beherzten 800m-Lauf ablieferte, auf Rang 11. Leon Wieters (TG Krabi) steigerte sich über 800m auf 02:34,31min und landete auf Platz 25.

Die Mädchen um Trainer Johannes Staude mussten leider einige verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. Die frisch gekürte Berliner Meisterin im Hürdensprint der W14 Emilia Bartoeck musste schon im Vorfeld absagen und Nina Dethloff verletzte sich, nach einem guten Auftritt im Weitsprung, beim abschließenden 800m-Lauf. Wir wünschen beiden eine schnelle Genesung!

Abseits davon gelang es Zoe Wenzel in der W13 als 16. auf sich aufmerksam zu machen. Ihre Einzelleistungen: 9,04s (60m), 12,35s (60m Hürden), 4,19m (Weit) und 02:56,45min (800m). Einen sehr beherzten Auftritt über 800m lieferte Jasmin Schotte ab, die, die Konkurrentinnen vor sich stets im Visir habend, einen kämpferischen Endpsurt hinlegte und sich deutlich auf 02:49,52min verbesserte. Damit überholte sie nicht nur in ihrem Lauf sondern auch in der Gesamtwertung noch eine Vielzahl anderer Athletinnen und wurde letztlich 19.

31.01.2015 - Leichtathletik: Carolin Lachmann wird Norddeutsche Vizemeisterin in der Halle

31.01.2015

Auf Berliner und Brandenburger Ebene war sie im 60m-Sprint in den letzten Wochen bereits das Maß der Dinge. Nun gewann U18-Athletin Carolin Lachmann (Trainer: C.Druck) am Samstag in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften die Silbermedaille. Dabei setzte sich die noch 15-jährige Nachwuchsathletin gegen die bis zu drei Jahre ältere Konkurrenz aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg Vorpommern, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig Holstein in der weiblichen Jugend U20 durch. Von ihren 47 Gegnerinnen musste sie lediglich Tracey Schulz aus Neubrandenburg den Vortritt lassen. Nach solidem Vorlaufsieg in 7,89s steigerte sich die Berlin-Brandenburgische Hallenmeisterin der U18 und U20 im Halbfinale auf 7,75s und stürmte im Finale nach 7,74s als Zweite ins Ziel. Damit kam sie erneut bis auf drei Hundertstel an ihre erst vor zwei Wochen aufgestellte Bestleistung heran. War sie im letzten Winter in 7,99s noch das erste mal unter der 8-Sekunden-Marke geblieben, ist ihre Steigerung in diesem Winter bereits mehr als beachtlich und der Anschluss an die nationale Spitze in der weiblichen Jugend U18 hergestellt. Begleitet wurde Carolin im Finale von ihrer Schwester Eileen, die in 7,92s Platz Sieben belegte. Nachdem sie vor Wochenfrist die Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften der U18 krankheitsbedingt verpasste, versucht die Vizemeisterin der U20 nun den Anschluss an die Konkurrentinnen wiederherzustellen. Auch sie war in 7,74s in diesem Winter schon pfeilschnell unterwegs und wird gemeinsam mit ihrer Schwester in zwei Wochen an ihren ersten Deutschen Jugendmeisterschaften unter dem Hallendach teilnehmen. Dort werden sich beide erneut der älteren Konkurrenz der weiblichen Jugend U20 stellen.

Nachdem sich das Fehlen des Norddeutschen Jugendhallenmeisters 2014 im Weitsprung, Maximilian Wolfram und des DJM-Dritten im Hürdensprint, Felix Jahn, noch bemerkbar machte, konnte Arvid Reddmann (Trainer: C. Druck) im Weitsprung der Männer einen Achtungserfolg verbuchen. Der Drittplatzierte der Norddeutschen Hallenmeisterschaften U20 des vergangenen Jahres ist der Jugendklasse entwachsen. Nun belegte er in seiner ersten Saison bei den Aktiven mit 7,05m den fünften Platz. Dabei konnte er seine Hallenbestleistung um zwei Zentimeter steigern und übertraf zum vierten Mal in diesem Winter die 7-Meter-Marke. Im 60m-Sprint der Frauen gelang Claudia Bode (Trainer: S. Buggel) der Einzug ins Finale, in dem sie Platz Acht belegte.

25.01.2015 - U18/Erwachsene: Auch am zweiten Meisterschaftswochenende starke Ergebnisse der SCBer

25.01.2015

Nachdem am vergangenen Wochenende in Potsdam bereits die Jugendlichen U16 und U20 ihre Berliner bzw. Berlin-Brandenburgischen Meister ermittelten, waren an diesem Wochenende nun die Männer, Frauen und Jugendlichen U18 am Zuge. Den sage und schreibe 12 Medaillen aus Potsdam konnten unsere Athletinnen und Athleten in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle noch einmal 6 weitere folgen lassen.

Carolin Lachmann dieses mal allein auf weiter Flur

In Potsdam hatte U18-Neuling Carolin Lachmann (TG Druck) bereits die Athletinnen der U20 klar distanzieren und sich den Sprinttitel über 60m sichern können. Dicht auf den Fersen war ihr dabei vor Wochenfrist einzig ihre Schwester Eileen. Nachdem diese krankheitsbedingt passen musste, fehlte die übliche Konkurrenz des Schwestern-Duells. Dennoch schaffte Carolin in 7,79s erneut den Sprung unter die 7,80-Sekundenmarke und holte sich damit den zweiten Berlin-Brandenburgischen 60m-Titel binnen acht Tagen. Den Rest des Feldes distanzierte sie dabei um zwei Zehntelsekunden. Etwas später stand dann der erste 200m-Start auf dem Programm, den Carolin eindrucksvoll als Siegerin ihres Laufes meisterte. In 25,28s blieb sie mehr als eine halbe Sekunde unter der Norm für die Deutschen U20-Jugendhallenmeisterschaften und kann sich nun aussuchen auf welcher Strecke sie dort starten will. Auf Landesebene musste sie nur der Potsdamerin Nele Heinrich (25,21s) knapp den Vortritt lassen. Bereits tagszuvor hatte sie als Vizemeisterin im Weitsprung ein Ausrufezeichen setzen können, als sie im letzten Durchgang die 5,61m der Potsdamerin Pia Woschny dank der sprunghaften Steigerung ihrer eigenen Bestleistung auf 5,60m noch fast hätte kontern können. In der kommenden Woche steht mit den Norddeutschen Hallenmeisterschaften der U20 die Generalprobe für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Neubrandenburg über 60m an. Dann heißt es, sich über 3 Runden zu beweisen und, hoffentlich wieder in Begleitung von Eileen, schnelle Zeiten auf die Bahn zu bringen.

Bronze für Reddmann, Bode und Krabi

Neben Carolin Lachmann, die sich an diesem Wochenende mit einem Titel und zwei Vizemeisterschaften als erfolgreichste SCB'erin erwies, konnten in den Wettbewerben der Männer und Frauen drei Arrivierte auf dem Siegertreppchen Platz nehmen: Im 60m-Hürdensprint der Frauen bewies Freiluft-Meisterin Marianne Krabi aufsteigende Form und konnte sich zwischen Vor- und Endlauf um ganze drei Zehntel steigern. In 9,29s verbesserte sie ihre aus dem letzten Winter stammende Bestzeit (9,37s) und landete zeitgleich mit der Zweitplatzierten Arabella Himmelstoß (SCC) auf Rang drei. Nur wenige Minuten später hätte sie sich fast noch zur Meisterin im Weitsprung küren können, hätte sie bei ihrem weitesten Versuch auf 5,36m nur annähernd das Brett getroffen - denn 5,45m reichten zum Sieg. Nach dem pausenlosen Wechsel vom Hürden-Finale zum Weitsprung ging ihr in den weiteren Versuchen aber die nötige Kraft aus, sodass es am Ende bei Platz 4 blieb.

Besser machte es, was das Treffen des Absprungbalkens betrifft, Weitspringer Arvid Reddmann (TG Druck). Der 7m-Springer und Berlin-Brandenburgische U20-Meister des vergangenen Jahres ist in die nächste Altersklasse aufgerückt und musste sich nun der Männerkonkurrenz stellen. Mit zwei Sprüngen auf 7,02m im ersten und zweiten Durchgang eröffnete er den Wettkampf stark, konnte sich aber in den folgenden Durchgängen nicht mehr steigern. Dabei fehlte auch das nötige Glück um durchaus weitere Versuche gültig auf das Brett zu setzen. Für die dennoch beste Serie innerhalb eines Wettkampfes wurde Arvid letztlich mit Rang 3 belohnt und darf auf den sprichwörtlichen "Ausreißer nach oben" bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften kommende Woche hoffen.

Die dritte Bronzemedaille steuerte Claudia Bode (TG Buggel) im 60m-Sprint der Frauen bei. In 7,70s unterbot sie ihre erst zwei Wochen alte Bestzeit um weitere zwei Hunderstel und lief hinter Rebekka Haase (LV 90 Erzgebirge) und Svea Köhrbrück (SCC) als Dritte ins Ziel.

Weitere Bestleistungen und Endlaufteilnahmen

Begleitet wurde sie im 60m-Endlauf von Franziska Hönzke (TG Druck), die sowohl im Vorlauf als auch als 8. im Endlauf in 8,05s ihre zweitbeste 60m-Zeit lief. Überzeugen konnte sie wenig später vor allem auf ihrer Paradestrecke, den 200m. In 25,86s unterbot sie als 5. auf der Hallenrunde ihre aus der Freiluftsaison stammende Bestzeit und bezwang im direkten Duell Vereinskameradin Claudia Bode (26,03s), die auf Rang 7 landete. Im 60m-Wettbewerb der männlichen Jugend U18 stellten sich der frisch gebackene Berliner U16-Hallenmeister Djamal Bohm und der Vizemeister Dario Stephan (beide TG Druck) der ein bis zwei Jahre älteren Konkurrenz. Beide konnten nicht ganz an ihre Bestzeiten von vor einer Woche anknüpfen, erreichten aber als einzige Athleten der Altersklasse M15 dennoch das B-Finale, in dem sie auf Platz 6 und 8 kamen. Bei den Männern sahen sich Christopher Sonntag und U20-Athlet Than Long Nguyen (beide TG Druck) mit starker Konkurrenz aus Berlin, Brandenburg und Sachsen konfrontiert. Nach mäßigen Vorlaufen gelang knapp der erhoffte Sprung ins B-Finale. Dort ließ Christopher in 7,32s eine neue Bestzeit folgen und wurde Fünfter, zeitgleich aber direkt vor Trainingskollege Long.

Im Rahmen der Meisterschaften wurden auch die 4x200m-Staffeln der Jugendlichen U16 ausgetragen. Hier brachten Nele Berger, Emilia Bartoeck, Zoe Schubert und Maja Kunert (alle TG Staude) den Staffelstab erfolgreich ins Ziel und belegten in 1:54,27min Platz 6.

Insgesamt erreichten die Athletinnen und Athleten des SCB, neben persönlichen Bestleistungen, 18 Medaillen - 7 Titel, 6x Silber und 5x Bronze bei Berliner und Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften in diesem Winter und konnten damit die erfolgreiche Bilanz des letzten Winters noch einmal steigern. Für einige stehen mit den Norddeutschen Hallenmeisterschaften und den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften in einer bzw. drei Wochen noch weitere Höhepunkte auf dem Programm.

17./18.01.2015 - U16/U20: Erfolgreicher Beginn der Meisterschaftswochen

17./18.01.2015

Am Wochenende bildeten die Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften der Jugendlichen U20 und die Berliner Hallenmeisterschaften der Jugend U16 in Potsdam den Auftakt zu einer ganzen Reihe von Meisterschaftswochenenden in den nächsten Wochen. Bei insgesamt sechs Titeln, vier Vizemeisterschaften und zwei dritten Plätzen haben schon an diesem ersten Wochenende mehr Athleten des SC Berlin den Sprung an die Spitze geschafft, als im vergangenen Winter ingesamt.

Lachmann-Express überragend

Bereits als souveräne Siegerinnen ihrer Vorläufe in der weiblichen Jugend U20 konnten Eileen und Carolin Lachmann (beide TG Druck) mit neuen Bestzeiten (7,88/7,86) überzeugen und sortierten sich vor dem Finale auf dem ersten und dritten Platz ein. Dort allerdings zeigten die beiden Athletinnen, die eigentlich erst dem jüngeren U18-Jahrgang angehören, der älteren Konkurrenz die Fersen. Bis kurz vor dem Ziel führte Eileen, wurde dann aber knapp von Carolin abgefangen. Mit 7,71s und 7,74s feierten die beiden nicht nur einen Doppelsieg, sondern verbesserten nahezu erdrutschartig ihre Bestzeiten und sortieren sich zu diesem noch frühen Zeitpunkt auf Platz 5 und 8 der Deutschen U18-Bestenliste ein. Als amtierende U20-Hallenmeisterin wird Carolin am nächsten Wochenende versuchen auch in der U18 den Titel zu ersprinten. Eileen allerdings hätte wohl nichts dagegen die Reihenfolge dort umzudrehen.

Auch Bohm und Stephan feiern Doppelsieg

Kaum 10 Minuten nach dem 60m-Triumph von Eileen und Carolin Lachmann taten es ihnen Djamal Bohm und Dario Stephan (beide TG Druck) gleich. Dabei stand hinter dem Einsatz beider, nachdem sie zuletzt noch angeschlagen waren, ein großes Fragezeichen. Pünktlich für die Berliner Hallenmeisterschaften meldeten sie sich in letzter Minute fit - und das mussten auch die Gegner anerkennen. In 7,49 erreichte Dario die schnellste Zeit aller Vorlaufteilnehmer und blieb erstmals unter 7,50s. Djamal ließ es als Sieger seines Vorlaufes in 7,60s da noch ruhiger angehen. Im Finale musste dann eine Schrecksekunde überstehen werden, als Dario durch das Kampfgericht verwarnt aber nicht disqualifiziert wurde. Die Aufregung stieg. Und so war es auch wenig verwunderlich, dass sowohl Dario als auch Djamal vorsichtig starteten und sich gleich mit deutlichem Rückstand konfrontiert sahen. Mit einer starken Aufholjagd bewiesen beide dann aber ihre Sprintstärke und erkämpften sich am Ende noch Platz 1 und 2. Dass Djamal dabei in 7,47s sogar eine Bestzeit erreichte, deutet an, dass er durchaus noch Reserven hat.

Wilhelm Kurschus kürt sich zum Dreifachmeister

An beiden Wettkampftagen im Einsatz war U16-Athlet Wilhelm Kurschus (TG Krabi). Bereits am frühen Samstagvormittag wurde er seiner Favoritenrolle gerecht und siegte im Kugelstoßen der M14 überlegen mit einer Weite von 10,96m. Schade ist allerdings, dass sich dem Wettbewerb um den Berliner Hallentitel nur ein weiterer Konkurrent stellte. Im Hochsprung ließ er am Nachmittag noch einmal Bronze folgen, haderte allerdings etwas mit seiner Höhe von 1,56m, übersprang er doch vor Wochenfrist beim Schlegel-Sportfest noch1,64m. Dass er sich davon nicht weiter beirren ließ, konnten die Zuschauer des Weitsprunges dann am Sonntag beobachten. Mit 5,66m verbesserte er seine Bestleistung um einen Zentimeter und siegte mit über 40 Zentimetern Vorsprung.

Im Gleichschritt durch den Hürdenwald

Zuvor hatte Wilhelm den Tag bereits äußerst erfolgreich begonnen: Im Vorlauf über 60m Hürden verbesserte er sich zunächst auf 9,63s um im Endlauf in 9,50s als erster die Ziellinie zu überqueren. 9,50s – das ist exakt die Zeit, die nur Minuten zuvor auch Emilia Bartoeck (TG Staude) in der W14 benötigte um sich ebenfalls zur Berliner Hallenmeisterin über 60m Hürden zu küren. Und wie sollte es anders sein, lief auch sie im Vorlauf in 9,63s zuvor schon zu einer neuen Bestzeit. Als hätte man sich abgesprochen. Für Emilia war es der erste Titel bei einer Berliner Meisterschaft.

Zwei Medaillen im 800m-Lauf

Davon, dass im Berliner 800m-Lauf nur fünf Teilnehmerinnen am Start waren, ließ sich Antina Junge (TG Staude) nicht weiter ablenken. Obwohl sie gesundheitlich angeschlagen an den Start ging, wusste sie in 02:36,01 als Berliner Vizemeisterin unter dem Hallendach zu überzeugen. Die gleiche Platzierung gelang ihr bereits bei den Berliner Hallenmeisterschaften im Bahngehen, die eine Woche zuvor in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle ausgetragen worden waren.

Etwas besser als bei den Mädchen war es um die Teilnehmerzahl bei den Jungen M14 bestellt. Hier gingen für den SC Berlin sowohl Jakob Johannes Schmidt als auch Till Krebs (beide TG Krabi) mit Medaillenchancen ins Rennen. Nachdem Till lange Zeit auf Platz drei gelegen hatte, lieferten sich beide am Ende einen denkbar knappen Zieleinlauf bei dem Jakob in 02:29,16 gerade einmal 2 Hundertstel die Nase vorn hatte und sich den dritten Platz vor Till sicherte.

Frauen-Staffel holt Silber

Viele Jahre muss man wohl in den Ergebnislisten zurückblättern um eine SCB-Sprintstaffel der Frauen zu finden. Umso erfreulicher, dass in diesem Winter wieder eine über 4x200m an den Start ging. Auch das ein Ausdruck des gestiegenen Niveaus im Sprintbereich der weiblichen Jugend und Frauen beim SC Berlin. Erwartungsgemäß war die Staffel des SCC nicht zu bezwingen. In 1:43,97 konnte das Quartett um Claudia Bode (TG Buggel), Laura Thomsen, Marianne Krabi und Franziska Hönzke (alle TG Druck) aber alle weiteren Staffeln um 5,5 oder mehr Sekunden distanzieren und souverän den zweiten Platz erlaufen. Dabei gab es, was die Zeit anging, durchaus noch Luft nach oben, denn beim zweiten Wechsel musste nach Problemen bei der Stabübergabe stark abgebremst werden. Bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in zwei Wochen soll es dann noch schneller auf der Hallenrunde gehen.

Sechs weitere Endkampfplatzierungen

Neben Titeln und Medaillen konnte eine ganze Reihe Athleten weitere gute Platzierungen erkämpfen. So kam Till Krebs (TG Krabi) im 800m-Lauf auf Rang 4 und im Weitsprung auf Rang 6. Daniel Eibenstein (TG Krabi) sprang im Hoch- und Weitsprung der M14 gleich zweimal auf Platz 4, während Zoe Schubert (TG Staude) auf Platz 5 über 800m und Leon Wieters (TG Krabi) auf Platz 6 im Hochsprung kamen. In der M15 lief Jeremy Oldag (TG Krabi) über 800m in neuer Bestzeit (02:18,23) auf Platz 6.

Am kommenden Wochenende folgen die Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Männer, Frauen und Jugendlichen U18 sowie der Staffeln U20 und U16 in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle.

10./11.01.2015 - Generalprobe in der Rudolf-Harbig-Halle

10./11.01.2015

Das Gerhard-Schlegel-Sportfest am vergangenen Wochenende kann man gut als Generalprobe bezeichen, folgt doch in den nächsten drei Wochen gleich ein ganzer Block an Hallenmeisterschaften: Zunächst die Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften der Jugend U20 und U16 in Potsdam am kommenden Wochenende, dann die BBHM der Männer, Frauen und Jugend U18 in zwei Wochen in der Rudolf-Harbig-Halle und die Norddeutschen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und U20 in drei Wochen an selber Stelle. So galt es die Form zu testen und und sich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Dabei gingen nicht immer alle Hoffnungen in Erfüllung, unseren Athetinnen und Athleten gelang aber eine ganze Reihe starker Ergebnisse.

Bereits am Samstag, als Männer, Frauen und die Jugendlichen U20 im Einsatz waren, zeigte sich, dass die Sprinterinnen des SCB in diesem Jahr in Berlin und Brandenburg ein Wörtchen mitreden können. So startete gleich die Hälfte der 8 Finalteilnehmerinnen im 60m-Sprint der Frauen in grün-schwarz. Claudia Bode (TG Buggel) gelang in neuer Bestzeit (7,72s) der zweite Platz direkt vor Laura Thomsen (TG Druck/7,91s) und Franziska Hönzke (TG Druck) die sich um über drei Zehntel von 8,33s auf 8,01s steigern konnte. Marianne Krabi (TG Druck) komplettierte als Sechste das geschlossene Mannschaftsergebnis. In der männlichen Jugend U20 gelang Thanh Long Nguyen (TG Druck) in 7,37 zunächst zum dritten mal die Einstellung seiner Bestzeit und der Einzug in das B-Finale. Dort sollte dann sprichwörtlich der Knoten platzen und am Ende eine Zeit von 7,29s zu Buche stehen. In der Addition der Läufe bedeutete das zeitgleich Platz sieben.

Carolin Lachmann (TG Druck) war ausnahmsweise nicht auf der kurzen Sprinstrecke, sondern im Weitsprung und über 150m am Start. Nach einem guten Weitsprung-Wettbewerb, den sie mit 5,28m beendete, sollte die noch dem jüngeren Jahrgang der U18 angehörende Athletin anschließend vor allem im langen Sprint überzeugen. In sehr starken 18,55s belegte sie im Wettbewerb der U20 den zweiten Platz und musste sich ledilich U20-WM-Teilnehmerin Lisa Marie Kwayie geschlagen geben. Diese Leistung lässt auf gute Sprintergebnisse der Sportschülerin auch in der Freiluftsaison hoffen.

7m-Springer Arvid Reddmann (TG Druck) verpasste dieses mal leider die avisierte 7m-Grenze im Weitsprung der Männer mit 6,98m knapp. Der U23-Athlet hofft nun in zwei Wochen auf eine Steigerung.

Am Sonntag griffen dann die Sportlerinnen und Sportler der U16 ins Geschehen ein. Besonders überzeugen konnte hier Daniel Eibenstein (TG Krabi) als Sieger im Weitsprung der M14 mit 5,37m. Dahinter konnte auch Till Krebs (TG Krabi) als Fünfter mit 5,16m eine starke Weite erreichen. Wilhelm Kurschus (TG Krabi) trat dieses mal nicht in der Sandgrube in Aktion. Stattdessen dominierte er wie erwartet das Kugelstoßen, das er mit 11,00m und einem knappen Meter Vorsprung gewann. Anschließend gelang ihm im Hochsprung eine deutliche Steigerung auf 1,64m. Diese bedeuteten höhengleich mit den Erst- und Zweitplatzierten Platz drei. Alle drei sind wohl gut gewappnet für ihre ersten Berliner Einzelmeisterschaften in der kommenden Woche in Potsdam.

Im 60m-Sprint der M15 ist das Niveau momentan enorm hoch. Dario Stephan (TG Druck) konnte in seinem erst zweiten Wettkampf in 7,52s im Vorlauf und 7,59s als Dritter im Endlauf seine Ergebnisse vom Sprintcup bestätigen. Noch im letzten Jahr war kein Sprinter dieser Altersklasse in Berlin schneller. Am gestrigen Sonntag waren es gleich drei die sogar unter der Marke von 7,50s blieben. Einer davon war auch Djamal Bohm (TG Druck), der in 7,49s nicht nur seinen Saisoneinstand sondern auch eine deutliche Bestzeit feierte. Im Finale wurde er zum Pechvogel und verletzte sich am Fuß. Hinter seinem Einsatz in Potsdam stehen damit Fragezeichen. Auch auf den Start über 150m musste er folglich verzichten. Stattdessen konnte sich hier Dario in starken 18,17s als Zweiter erneut in Szene setzen und ist ein damit auch Kandidat für die Deutschen Jugendmeisterschaften U16 im Sommer.

Bei den Mädchen verpasste Emilia Bartoeck (TG Staude) im 60m-Hürdensprint die erhoffte Zeit unter 10 Sekunden. In 10,21s blieb sie dieses Mal über der magischen Grenze. In Potsdam hat sie die Möglichkeit es besser zu machen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Berliner Hallenmeisterschaften im Bahngehen ausgetragen. Hier konnte Antina Junge (TG Staude) in 17:40,24min den zweiten Platz über 3000m in der U16 erreichen. Im Pech war stattdessen Jakob Johannes Schmidt (TG Krabi), der in der männlichen Jugend U16 in der letzten Runde noch disqualifiziert wurde.

14.12.2014 - Weite Sprünge und schnelle Zeiten beim Run & Jump

14.12.2014

Der Run and Jump des SCC Berlin ging in diesem Jahr in seine sechste Auflage. Der unkonventionelle Mehrkampf aus 30m-fliegend Sprint, 60m, 3er Hop und 10er Sprunglauf ist traditionell Formtest für die kommenden Wettkämpfe im Januar und Teil 1 des D-Kadertests zugleich.

Besonders erfolgreich konnte ihn Eileen Lachmann (TG Druck) in der weiblichen Jugend U18 bewältigen. In 3,37s setzte sie zunächst die 30m-fliegend Bestzeit im 36 Teilnehmerinnen starken Feld. Und das, obwohl bei ihrem Lauf die Zeitmessung ausfiel und sie kurz im Anschluss ein zweites mal laufen musste. Besonders herausragend waren zudem ihre 8,15m im Dreierhop, die unter allen weiblichen Teilnehmerinnen nur von U20-Dreispringerin Sofie Gerlach (LAC) und der EM-Sechsten im Weitsprung Melanie Bauschke übertroffen wurden. Im 60m-Sprint wurde sie allerdings von ihrer Schwester Carolin (TG Druck) übertrumpft, die in 7,92s erneut eine Bestzeit aufstellen konnte. 3,39s im 30m-fliegend Sprint und 7,70m im Dreierhop legten zudem die Grundlage für einen dritten Platz im Gesamtklassement, während Eileen der Sieg gelang.

In seiner ersten Saison bei den Männern gelang Weitspringer Arvid Reddmann (TG Druck) auf Anhieb der zweite Platz. Besonders mit einer Bestzeit im 30m-fliegend Sprint in 2,96s wusste der Vorjahressieger der U20 zu überzeugen. Dieser ließ er 7,27s über 60m und 9,12m im Dreierhop folgen und musste trotz bzw. dank eines 33,80m weiten 9er-Sprunglaufes nur dem Deutschen U23 Meister im Weitsprung, Stephan Hartmann (LG Nord), den Vortritt lassen.

Eine weitere Top 3-Platzierung gelang Claudia Bode (TG Buggel) bei den Frauen. In 3,37s bzw. 7,89s konnte sie vor allem in den Spints punkten und ihren dritten Platz vor Marianne Krabi (TG Druck) verteidigen.

Auf dem Weg zurück in den Wettkampfzirkus ist Christopher Sonntag (TG Druck), der bei den Männern seine erste Saison seit fast 1,5 Jahren bestreitet. In 3,02s überzeugte er zunächst im 30m-fliegend Sprint um im Anschluss seine erst eine Woche alte 60m-Bestzeit in 7,33s um fast eine Zehntel zu unterbieten - während Trainingskollege Thanh Long Nguyen (TG Druck) in der U20 in 7,37s seine Bestzeit einstellte und insgesamt Zwölfter wurde.

In der männlichen Jugend U16 galt es für Wilhelm Kurschus, Till Krebs und Leon Wieters (alle TG Krabi) sich bei ihrer ersten Teilnahme mit der Wettkampfform bekannt zu machen und mit der ein Jahr älteren Konkurrenz auseinander zu setzen. Dabei gelang die ein oder andere persönliche Bestleistunge etwa im 30m-fliegend Sprint oder 3er Hop, und damit einige kleine Ausrufezeichen.

Ergebnisse

07.12.2014 - Sprint- und Hürdencup: Newcomer ganz vorn

07.12.2014

Beim Sprint- und Hürdencup am vergangenen Sonntag in der Rudolf-Harbig-Halle galt es in zwei Läufen über 60m oder 60m-Hürden zu bestehen. Wer in der Addition der Platzierungen beider Läufe vorne lag, durfte am Ende Medaille und Sieger-Shirt entgegen nehmen.

Am meisten überrascht von seinem Cup-Sieg war Dario Stephan (TG Druck) vermutlich selbst. Bei seinem ersten Wettkampf trat er eigentlich an um Erfahrung zu sammeln und sich mit dem Wettkampfrahmen vertraut zu machen. Doch bereits im ersten Lauf über 60m der M15 konnte er in 7,52s die Tagesbestzeit setzen um im Anschluss auch den zweiten in einem Hundertstel-Finish in 7,56s zu gewinnen. Trainer, Familie und Vereinskameraden hatten ihm zwischen den Läufen das Ergebnis des ersten Laufes noch verschwiegen um den Druck nicht zu erhöhen. Umso größer war die Freude dann über den Gesamtsieg.

Auch in den anderen Altersklassen wurden mehrere Male Athleten und Athletinnen des SC Berlin zur Siegerehrung für die Cup-Wertungen, mit und ohne Hürden, gerufen. So konnte Nele Reisener (TG Staude) in der W13 dank zweier Läufe in 8,57s und 8,60s ebenso den 3. Platz ersprinten wie Leon Rühe (TG Krabi) in der M12 in 9,01s und 9,12s.

Dass sie sich von Hindernissen auf der Sprintbahn nicht bremsen lassen, bewiesen Emilia Bartoeck (TG Staude), Ole Kabitschke und Wilhelm Kurschus (beide TG Krabi) über die 60m Hürden. Vor allem Wilhelm zeigte, dass ihm die Hürdenabstände der neuen Altersklasse M14 durchaus liegen: Nachdem er im ersten Lauf als Drittschnellster 10,05s benötigte, legte er im Finale noch einmal deutlich zu und setzte in 9,67s die mit Abstand schnellste Zeit des Tages in seiner Altersklasse. Das brachte ihm bei Punktgleichheit den ersten Platz gemeinsam mit zwei Konkurrenten ein. Auch Emilia konnte dank einer Steigerung vom ersten (10,15s) zum zweiten Lauf (9,97s) in der Gesamtwertung aufholen und den dritten Platz ersprinten. Den hatte Ole in der M13 dank 11,37s bereits nach dem ersten Lauf inne und konnte ihn auch im Finallauf in 11,19s klar verteidigen.

Neben den Cup-Wertungen über die 60m und 60m Hürden, bot die Veranstaltung auch die Möglichkeit in einigen weiteren Disziplinen die Form zu testen. So konnte Kai Wieters (M12/TG Krabi) bei seinem ersten Wettkampf mit der Kugel mit 7,70m gleich einen Sieg verbuchen. Im Weitsprung der M14 gab es sogar einen Doppelsieg durch Wilhelm Kurschus und Daniel Eibenstein (beide M14/TG Krabi), die ihre Bestweiten auf 5,65m und 5,16m steigern konnten. In der WJU18 starteten Carolin und Eileen Lachmann (beide TG Druck) im Weitsprung und belegten mit 5,27m und 5,13m ebenfalls die ersten beiden Plätze. Außer Wertung testete auch DJM-Teilnehmer Arvid Reddmann (U23/TG Druck) und landete mit 7,03m auf Anhieb jenseits der 7m-Marke.

04.12.2014 - 2014 - Ein sportlicher Jahresrückblick

04.12.2014

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu, alle Athleten stecken bereits in den Vorbereitungen für die Hallensaison 2015. Zeit für einen kurzen Rückblick auf ein für die Leichtathleten des Sportclub Berlin sehr erfolgreiches Sportjahr:

SCB bei Landesmeisterschaften Top

Auch wenn sich sportliche Erfolge natürlich nicht nur in Titeln und Platzierungen bemessen, so sind sie doch Ausdruck vieler guter Leistungen unserer Athleten. So konnten Sportler des SC Berlin 48 Medaillen bei Berliner und Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften erlaufen, erspringen und erwerfen - im Vorjahr waren es noch 26. Gleich 16 mal gelang ihnen sogar der Sprung nach ganz oben auf das Siegertreppchen. Eileen Lachmann (100m/W15), Felix Jahn (110m Hürden/MJU20) und Maximilian Wolfram (Weitsprung/MJU20), in der Halle, gelang dies sogar bei den Norddeutschen Meisterschaften. Beide letztgenannten, Felix Jahn und Maximilian Wolfram, erwiesen sich als Berlin-Brandenburgische sowie Norddeutsche Titelträger und dank weiterer Platzierungen als eifrigste Medaillensammler.

Mannschaftlich geschlossen traten vor allem unsere Sportler der jüngeren Altersklassen auf. Die Jungen der U14 konnten, neben Erfolgen in den Einzelwertungen, gleich vier mal als Team zur Siegerehrung gebeten werden. Sie gewannen die Mannschaftswertung beim Block-Mehrkampf, die 4x75m Sprintstaffel, die Mannschaftswertung beim Crosslauf sowie die 3x800m Langstaffel - und dies in Berliner Rekordzeit. Als sechsfacher Berliner Meister sammelte Daniel Eibenstein (M13) die meisten Titel.

Auch National machen Athleten des SC Berlin auf sich aufmerksam - Felix Jahn holt DJM-Bronze

Sehr erfreulich ist auch, dass gleich 9 Sportler unserer Abteilung in diesem Jahr die Norm für eine Deutsche Meisterschaft erreichen und auf nationaler Bühne ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Bei den Schülerinnen der W15 waren dies Carolin und Eileen Lachmann (Block Sprint/Sprung sowie 100m Einzel) als auch Charleen Zoschke (Block Wurf). In der Jugend U20 gelang mit Claudia Bode (100m), Arvid Reddmann (100m, 4x100m), Botvid Reddmann (4x100m), Felix Jahn (110m Hürden, 4x100m), Thanh Long Nguyen (4x100m) und Maximilian Wolfram (Weitsprung) gleich 6 Athleten der Sprung zu den Nationalen Titelkämpfen unter dem Hallendach und/oder im Freien. Bereits in der Hallensaison konnten Arvid (Weit), Felix (60m Hürden) und vor allem Maximilian (Weitsprung) als 7. der Deutschen Jugendhallenmeisterschaften und Norddeutscher Hallenmeister überzeugen. Höhepunkt des Jahres 2014 war aber vermutlich der überraschende Bronze-Coup über 110m Hürden durch Felix Jahn bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Sommer. Im Bochumer Lohrheidestadion steigerte er nicht nur von Lauf zu Lauf seine Bestzeit, sondern düpierte die hoch eingeschätzte Konkurrenz im Finale und stürmte als Dritter ins Ziel. Es war die erste Medaille bei einer Deutschen Jugendmeisterschaft für den SC Berlin seit fast einem Jahrzehnt.

Djamal Bohm auf Platz 6 in Deutschland

Das gestiegene Leistungsniveau der Leichtathleten des SC Berlin spiegelt sich auch in den nationalen Bestenlisten wider. Insgesamt 10 Athleten aus unserer Abteilung gelangen in diesem Jahr Leistungen, die so gut waren, dass sie zu den 50 (bzw. 30) besten ihrer Disziplin(en) in Deutschland zählen. Allen voran Karolin Anders als 5.-beste Siebenkämpferin der U23 und Djamal Bohm, der die sechstschnellste 100m-Zeit eines 14-jährigen erreichte und damit zur nationalen Spitze zählt. Ebenfalls in die Top 10 vordringen konnte Felix Jahn. Der DJM-Dritte reiht sich in diesem Jahr auf Platz 9 über die 110m Hürden ein. Weitspringer Maximilian Wolfram konnte sich bereits in der Hallensaison auf 7,26m steigern und war damit fünftbester jugendlicher Weitspringer in der Halle. Nach krankheitsbedingter Zwangspause reichte es im Sommer dennoch zu erneut starken 7,19m und damit Platz 12. Ebenfalls unter den besten 30 bzw. 50 platzieren konnten sich zudem Carolin Lachmann (Weitsprung, 7-Kampf Mannschaft), Charleen Zoschke (Block Wurf, 7-Kampf Mannschaft), Eileen Lachmann (7-Kampf Mannschaft), Arvid Reddmann (Weitsprung, 4x100m), Botvid Reddmann (4x100m) und Than Long Nguyen (4x100m).

Ausblicke auf 2015

Im kommenden Jahr muss auf die aus beiden Leistungsträger dieses Jahres verzichtet werden: Felix Jahn und Maximilian Wolfram beginnen neue Lebensabschnitte und haben ihre Laufbahn beendet. Beide werden eine große Lücke hinterlassen. Zudem wechseln fast alle Teilnehmer der DJM U20 im kommenden Jahr in eine neue Altersklasse und müssen sich in der U23 bzw. bei den Männern und Frauen mit der älteren Konkurrenz auseinandersetzen. Dennoch haben einige von ihnen weiterhin die Chance bei Deutschen Meisterschaften eine Rolle zu spielen. Hoffnungen darauf können sich ebenso die Athletinnen machen, die in die Jugend U18 aufrücken. Gleiches gilt für Djamal Bohm in der U16, der zudem Konkurrenz in den eigenen Reihen bekommt. Auch di starken Athleten des Jahrgangs 2001 wechseln in die Altersklasse U16. Sie erhalten das erste mal die Chance sich im Mehrkampf oder in der Staffel für eine Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.

Während nur eine Athletin den SC Berlin in Richtung eines anderen Vereines verlässt, zieht es wie auch im letzten Jahr andere zu uns. So erhält der SC Berlin vor allem im Sprint der Frauen/U23 Verstärkung durch Franziska Hönzke und die ehemalige C-Kaderathletin Laura Thomsen, die eine Bestleistung jenseits der 12-Sekundenmarke vorzuweisen hat.

Unsere DM-Platzierungen 2014
Felix Jahn3. Platz110m HürdenMJU20Druck
10. Platz60m Hürden (Halle)MJU20Druck
Maximilian Wolfram7. PlatzWeitsprung (Halle)MJU20Druck
14. PlatzWeitsprungMJU20Druck
Arvid Reddmann11. PlatzWeitsprung

(Halle)
MJU20Druck
Claudia BodeVL100mWJU20Druck
Carolin Lachmann16.100mW15Pobanz
24.Block S/SW15Pobanz
Eileen LachmannVL100mW15Pobanz
20.Block S/SW15Pobanz
Charleen Zoschke14.Block WurfW15Reumann/Pobanz
Unsere Athleten in den Deutschen Jahresbestenlisten

(jeweils die beste Platzierung je Disziplin)
Karolin Anders5.SiebenkampfU23
Maximilian Wolfram5.Weitsprung (Halle)MJU20Druck
Djamal Bohm6.100mM14Krabi/Druck
Felix Jahn9.110m HürdenMJU20Druck
Karolin Anders9.Fünfkampf (Halle)Frauen
Maximilian Wolfram12.WeitsprungMJU20Druck
Felix Jahn12.60m Hürden (Halle)MJU20Druck
Arvid Reddmann16.Weitsprung (Halle)MJU20Druck
Djamal Bohm16.Block LaufM14Krabi/Druck
Lars Wunderlich20.Kugel (Halle)MännerReumann
7-Kampf Mannschaft20.Lachmann, Lachmann, ZoschkeWJU16Pobanz
4x100m Staffel21.Nguyen, Reddmann, Reddmann, JahnMJU20Druck
Charleen Zoschke24.Block WurfW15/Reumann/Pobanz
Arvid Reddmann30.WeitsprungMJU20Druck
Carolin Lachmann33.WeitsprungW15Pobanz
Karolin Anders49.HochsprungFrauen
Unsere Norddeutschen Meister 2014
Maximilian WolframWeitsprung (Halle)MJU20Druck
Felix Jahn110m HürdenMJU20Druck
Eileen Lachmann100mW15Pobanz
Unsere Berliner und Berlin-Brandenburgischen Meister des Jahres 2014
Lars WunderlichKugelstoßen (Halle)MännerReumann
Marianne Krabi100m HürdenFrauenDruck
Maximilian WolframWeitsprung (Halle)MJU20Druck
Arvid ReddmannWeitsprungMJU20Druck
Felix Jahn110m HürdenMJU20Druck
Eileen Lachmann60m (Halle)W15Pobanz
Charleen ZoschkeHammerW15Reumann/Pobanz
Djamal Bohm100mM14Krabi/Druck
KugelM14Krabi/Druck
Daniel EibensteinCrosslaufM13Krabi
Wilhelm KurschusBlock S/SM13Krabi
4x75m StaffelEibenstein, Kurschus, Krebs, TreibertMJU14Krabi
3x800m StaffelEibenstein, Kurschus, TreibertMJU14Krabi
Block-MannschaftEibenstein, Krebs, Kurschus, Treibert, WietersMJU14Krabi
Cross-MannschaftEibenstein, Krebs, SchmidtMJU14Krabi
MK-Mannschaft (Halle)Eibenstein, Krebs, Kurschus, Treibert, WietersMJU14Krabi

22.11.2014 - Podest beim Preußen-Cup, 2 Meistertitel und 2 DJHM-Normen

22.11.2014

November, das ist die Jahreszeit zwischen den Leichtathletikjahren. Zwischen den Jahren, da das Freiluftjahr mit der Crosssaison endgültig seinen Abschluss findet und zugleich die ersten Hallenwettkämpfe die kommende Wintersaison ankündigen. So auch an den letzten beiden Wochenenden:

Schülercup des SV Preußen am 16.11.2014

Der Schülercup des SV Preußen leitet für die Altersklassen U12 und U14 traditionell die Hallensaison ein. Aufgrund der Bauarbeiten in der Leichtathletikhalle des Sportforums musste in diesem Jahr der Weg zur Rudolf-Harbig-Halle angetreten werden. Auf diesen Weg machten sich insgesamt 5 Mannschaften unseres SC Berlin. Die der Jungen U14 schaffte dabei sogar einmal mehr als Dritter knapp hinter dem OSC und dem SV Preußen den Sprung auf das Treppchen. Da bereits in den Altersklassen für 2015 gestartet wurde, musste die Mannschaft dabei auf die Erfolgsgaranten dieses Jahres aus dem Jahrgang 2001, der in die U16 wechselt, verzichten. Doch eine geschlossene Mannschaftsleistung sowie gute Einzelleistungen des neu formierten Teams sorgten auch dieses mal für einen erfolgreichen Ausgang. Einen Einzelsieg konnte Leon Rühe (M12/TG Krabi) mit 4,60m im Weitsprung gegen die ältere Konkurrenz verbuchen. Ole Kabitschke (M13/TG Krabi) steuerte als Zweiter über 60m Hürden in 11,08s ebenfalls fast die volle Punktzahl für die Mannschaft hinzu und Henry Hack (M13/TG Krabi) wurde in 02:45,4min Dritter über die 800m.

Die Mannschaft der Mädchen U14 wurde bei 11 teilnehmenden Mannschaften gute Fünfte. Herausragendste Leistung war sicherlich der zweite Platz von Nele Reisener (W13/TG Staude) über 60m in 8,63s.

In der Altersklasse U12 traten gleich drei Mannschaften des SC Berlin an. Zwar reichte es hier noch nicht für vordere Platzierungen, aber nach dem Olympischen Motto - dabei sein ist alles, kämpften auch unsere Jüngsten als Team um jede Zehntel und um jeden Zentimeter.

Berliner Meisterschaften Crosslauf am 22.11.2014

Die diesjährigen Berliner Meisterschaften im Crosslauf im Heinrich-Laehr-Park boten für viele Athleten noch ein letztes mal die Chance in ihrer bisherigen Altersklasse um Medaillen und Platzierungen zu kämpfen, bevor es in die nächst höhere Altersklasse geht. Die guten Bedingungen - ein trockener Untergrund und ein flaches Profil der Strecke - ließen dabei schnelle Zeiten zu. Besonders gut konnte diese Daniel Eibenstein (M13/TG Krabi) nutzen. Er ließ auf der ca. 3000m langen Strecke alle Konkurrenten hinter sich und gewann in 12:45min mit einem starken Schlussspurt und 9 Sekunden Vorsprung. Jakob Schmidt und Till Krebs (M13/TG Krabi) versuchten nach einem ebenfalls starken Lauf einen gemeinsamen vierten Platz zu holen. Jakob hatte jedoch die Nasenspitze vorn und kam in 13:22min einige Zehntel vor Till ins Ziel. Mit dieser geschlossenen Teamleistung konnten sich die Sportler des SC Berlins auch den Mannschaftstitel sichern.

In der jüngeren Altersklasse erreichte Henry Hack (M12/TG Krabi) in einem Fotofinish ebenfalls einen sehr guten vierten Platz in 14:13min. Gemeinsam mit Wilhelm Kurschus (14:12min) und Leon Wieters (14:48min, beide M13/TG Krabi) gelang ihnen als zweites Team ein fünfter Platz in der Mannschaftswertung .

Die Mädchen der U14 liefen aufgrund eines organisatorischen Fehlers eine längere Strecke als die Jungen. Die um ca. 600m längere Runde meisterte Antina Junge (W13/TG Staude) in 14:54min als drittschnellste ihrer Altersklasse. Gemeinsam mit Zoe Schubert (16:09min/W13) und Nina Dethloff (16:02min/W12/beide TG Staude) erreichten auch sie einen fünften Platz der Mannschaftswertung.

Hallensportfest in Senftenberg am 22.11.2014

Zeitgleich machten sich am Samstag 6 Sportler und Sportlerinnen der TG Druck auf den Weg ins brandenburgische Senftenberg. In der geschichtsträchtigen Niederlausitzhalle, in der bis 1990 regelmäßig die DDR-Hallenmeisterschaften stattfanden und in der Marita Koch 1985 den Deutschen Hallenrekord über 60m aufstellte, veranstaltet der ansässige TSV Senftenberg jedes Jahr sein Hallensportfest mit reger Beteiligung vor allem aus Brandenburg und Sachsen. Der SC Berlin war in diesem Jahr zum ersten mal dort vertreten. Dabei sollte das Hallensportfest vor allem eine kleine Abwechslung vom Trainingsalltag in der Vorbereitung auf die Hallensaison bieten und ein Training unter Wettkampfbedingungen darstellen. So traten die meisten neben dem 60m-Sprint im für sie ungewohnten Hochsprung an. Neben diesen Ausflügen, die mit der ein oder anderen persönlichen Bestleistung endeten, gab es dann aber doch noch zwei herausragende Leistungen zu diesem frühen Zeitpunkt: Eileen und Carolin Lachmann (W15/TG Druck) konnten nicht nur einen Doppelsieg feiern, sondern stellten in 7,90s bzw. 7,94s bereits neue persönliche Bestzeiten auf und erfüllten damit die Norm für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften der U20 im Februar in Neubrandenburg. Auf die Frage des Moderators ob sie wieder nach Senftenberg kämen nickten sie bei der Siegerehrung. Denn bereits im kommenden Frühjahr wenn es ins Trainingslager geht, wird es ein Wiedersehen mit der Niederlausitzhalle geben.

04.12.2014 - Einladung zur Mitgliederversammlung der Abteilung Leichtathletik

04.12.2014

Wir laden die Mitglieder der Abteilung Leichtathletik satzungsgemäß zur Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 04.12.2014 um 19:00 in der Begegnungsstätte des SC Berlin (Vereinshaus) im Sportforum Hohenschönhausen ein.

Die Einladung inklusive Tagesordnung ist hier zu finden.

07.09.2014 - Sommerfest zum Saisonausklang

07.09.2014

Bei strahlendem Sonnenschein ließen am Sonntag die Leichtathleten des SC Berlin ihre Saison gemeinsam ausklingen. Zur zweiten Auflage des Sommerfestes waren mehr als 125 Mitglieder und Sportler, Trainer, Eltern, Familienmitglieder und Freunde zusammen gekommen.

Unter den Augen der Vizepräsidentin des SC Berlin, Karla Mädler, wurde sich in einer Spaßstaffel sportlich betätigt und bei Speisen vom Grill und Getränken rund um die Abteilung miteinander ausgetauscht.

Für Begeisterung sorgten auch dieses Jahr wieder die Bilder des Jahres, auf denen sich so mancher Athlet wiederfinden konnte. Die Zusammenkunft von den jüngsten bis zu den langjährigen Mitgliedern wurde auch genutzt, um Sportlerinnen und Sportler, für die das Jahr 2014 besonders erfolgreich verlief, zu ehren. Unter ihnen zahlreiche Berliner und Berlin-Brandenburgische Meister, Norddeutsche Meister, Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften und Medaillengewinner. In diesem Rahmen wurde auch Trainerin Katja Pobanz, die sich viele Jahre in der Leichtathletikabteilung engagiert hat, von ihren Sportlerinnen und dem Abteilungsvorstand verabschiedet.

Unser Dank gilt einmal mehr den vielen Sportlerinnen und Sportlern sowie ihren Eltern, die sich mit Speisen und Getränken am reichhaltigen Buffet beteiligt haben. Der Vorstand der Abteilung freut sich auf die 3. Auflage des Sommerfestes im Jahr 2015.

16./17.08.2014 - Lachmann-Zwillinge bei der Premiere der DJM U16

16./17.08.2014

Am letzten Wochenende fand in Köln eine kleine Premiere statt. Die deutschen Meisterschaften der U 16 (M/W 15) wurden nach einigen Jahren Pause wieder durchgeführt. Carolin und Eileen Lachmann (TG Staude/Pobanz) konnten sich dafür im Laufe der Saison für den 100m Sprint qualifizieren. Beide lernten in diesem Jahr zum ersten Mal die Stimmung bei Deutschen Meisterschaften kennen. Anfang August nahmen sie schon gemeinsam mit Charleen Zoschke an den Deutschen Blockmehrkampfmeisterschaften in Mönchengladbach teil.

Doch in Köln ging es um einen Lauf, bei dem alles passen musste, um die Finalläufe erreichen zu können. Denn 16 Teilnehmerinnen eines 39-frauenstarken Feldes erhielten die Möglichkeit für einen 2. finalen Lauf. Eileen und Carolin waren 25. bzw. 30. der Meldeliste. Also konnte es nur mit Hilfe einer Bestleistung weitergehen. Eileen erreichte dieses Ziel nicht und blieb mit einer Zeit von 12,81s zwei Zehntel über ihrer Bestleistung. Carolin konnte die sehr gute Stimmung im sehr gut gefüllten Leichtathletikstadion nutzen und erreichte mit einer Bestleistung von 12,63s als Elfte die Finalrunde. Beide Zeiten sind als gut bzw. sehr gut einzuschätzen,da sehr viele Läuferinnen weit über ihrer Besteistung blieben (3-6 Zehntel). Die Aufregung von Carolin vor dem Finallauf war ihr sehr stark anzumerken. Diese und der Respekt vor der Favoritin (Keshia Kwadwo, siegt mit 11,82s) ließen ihr die Beine schwer werden und sie konnte ihre Leistung aus dem Vorlauf nicht wiederholen.

Die gesamte Veranstaltung war von sehr guter Stimmung geprägt und die 15-jährigen Sportler und Sportlerinnen waren stolz, an Deutschen Meisterschaften teilnehmen zu dürfen und hatten auch viel Spaß. So konnten auch Eileen und Carolin wichtige Erfahrungen sammeln und können davon vielleicht schon im nächsten Jahr profitieren.

KP/CD

08.08.-10.08.2014 - Leichtathletik: Felix Jahn sprintet auf Platz Drei bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

08.08.-10.08.2014

Felix Jahn hat am Samstag überraschend Bronze bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Bochum-Wattenscheid gewonnen. Mit seinem dritten Platz im 110m Hürdensprint der männlichen Jugend U20 holte der Schützling von Christopher Druck im Lohrheidestadion die erste Medaille für den SC Berlin in einer Einzeldisziplin bei Nationalen Nachwuchstitelkämpfen seit 8 Jahren. Die letzten gewannen 2006 Janin Lindenberg über 400m und Steve Hanisch im Hochsprung, wie sollte es anders sein, als die Deutschen Jugendmeisterschaften auch das letzte mal in Bochum-Wattenscheid stattfanden. Als siebentschnellster Athlet gemeldet, trat Felix mit dem Ziel, sein erstes Finale bei einer Deutschen Meisterschaft und damit eine Top 8 Platzierung zu erreichen, an. Bei den letzten Anläufen war er daran noch hauchdünn gescheitert. Doch dieses mal sollte der Wettkampf einen anderen Verlauf nehmen: Bereits im Vorlauf steigerte er seine erst vor Wochenfrist beim Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft aufgestellte Bestzeit deutlich von 14,36s auf 14,20s und machte mit einem zweiten Platz den Finaleinzug klar. Und das nicht etwa knapp, sondern überraschend als drittschnellster Läufer. Im Finale herrschte mit 2,6m/s starker Rückenwind, den die Hürdensprinter aufgrund der ohnehin schon engen Abstände zwischen den Hürden nicht besonders mögen. Während aber einige seiner Konkurrenten mit den Bedingungen kämpften, gelang es Felix sich perfekt darauf einzustellen. Nun drehte er erst richtig auf, steigerte sich erneut auf 14,18s und stürmte, begleitet von den Jubelrufen seiner Trainingsgruppe als Dritter ins Ziel. Dass er in seinem ersten nationalen Finale gerade eine Medialle gewonnen hatte, konnte er im Anschluss selbst zunächst kaum glauben. Den Lauf kann man sich auf leichtathletik.tv noch einmal ansehen.

Motiviert vom Medaillengewinn des Teamkollegin peilte am abschließenden Sonntag auch die 4x100m-Sprintstaffel der männlichen Jugend in der Besetzung Thanh Long Nguyen, Arvid Reddmann, Botvid Reddmann und Medaillengewinner Felix Jahn den Einzug ins Finale an. Die dafür am Ende benötigten 43,13s wären auch tatsächlich mehr als möglich gewesen, doch ein zu frühes Ablaufen und die folgende Stabübergabe außerhalb der Zone führte bereits zur Disqualifikation beim ersten Wechsel. Die Hoffnungen auf eine vordere Platzierung musste auch Weitspringer Maximilian Wolfram begraben. Der Norddeutsche Vizemeister musste sich mit 6,73m deutlich unter Wert begnügen und verpasste damit den Einzug in das Finale.

Bereits am Freitag griff Claudia Bode über 100m ins Geschehen ein. Mit 12,35s erzielte sie im Vorlauf ihre zweitschnellste Zeit des Jahres, verpasste aber den Einzug ins Halbfinale. Einziger Wehrmutstropfen war der langsame Start, sonst eigentlich Claudias große Stärke. Denn mit nur 5 Hundersteln Abstand war der Einzug in die nächste Runde sogar zum Greifen nahe.

02./03.08.2014 - Leichtathletik: 2 Titel bei den Norddeutschen Meisterschaften U20 und U16

02./03.08.2014

Über 500 Athletinnen und Athleten aus 7 Bundesländern kämpften an diesem Wochenende im Berliner Stadion Lichterfelde um die Norddeutschen Meistertitel in den Altersklassen U16 und U20. Für viele von ihnen war es eine letzte Standortbestimmung vor den anstehenden Deutschen Jugendmeisterschaften und die Chance, dafür noch einmal Schwung aufzunehmen. Das gelang auch den Startern des SC Berlin mit Bravour: Insgesamt erliefen, ersprangen und erwarfen sie zwei Titel, einen zweiten sowie vier dritte Plätze.

Erfolgreiche 100m-Sprinter

Vor allem die Kurzsprinter des SCB wussten auf der 100m-Distanz zu überzeugen. In drei von vier Finals waren sie vertreten. Und drei mal konnten sie danach auf das Siegertreppchen steigen - allen voran Eileen Lachmann. Der Schützling von Trainerin Katja Pobanz überstand in der weiblichen Jugend U16 nicht nur als Siegerin ihres Vor- und Zwischenlaufes souverän die Vorrunden, sondern gewann in einem Wimpernschlagfinale in 12,75s den Meistertitel. Dabei hatte sie im Zieleinwurf knapp die Nase vorn, denn ihre Gegnerinnen folgten nur eine bzw. zwei Hundertstel danach. In zwei Wochen hofft sie bei den Deutschen Meisterschaften der U16 möglichst nah an ihre Bestzeit (12,60s) zu kommen. Darauf hofft auch ihre Schwester Carolin, die ihren Vorlauf ebenso souverän absolvierte, aber auf der Ziellinie stürzte und nicht mehr in den weiteren Wettbewerb eingreifen konnte. Im Wettbewerb der Athletinnen U20 gab es Bronze für Claudia Bode. Nach klaren Vor- und Zwischenlaufsiegen musste sie im Finale in 12,40s nur Rahel Rüdel (SV Werder Bremen) und Hendrikje Richter (SV Preußen Berlin) knapp den Vortritt lassen. Die gleiche Platzierung gab es auch im 100m-Finale der 15-jährigen Jungen. Djamal Bohm, der eigentlich noch der Altersklasse M14 angehört, stellte sich den älteren Konkurrenten und ließ beinahe alle hinter sich. In 11,90s belegte der Athlet von Trainerin Marianne Krabi den dritten Platz. Von ihm wird man in den nächsten Jahren hoffentlich noch einiges hören.

Jahn und Wolfram präpariert für Wattenscheid

Zum Finale angetreten, als erster aus dem Startblock und mit Bestzeit als Meister ins Ziel gelaufen - so die Bilanz von Felix Jahn. In 14,36 Sekunden stürmte der Hürdensprinter von Trainer Christopher Druck mit fast einer halben Sekunde Vorsprung nach 110m ins Ziel und holte den zweiten Titel für den SC Berlin. Knapp eine Woche vor den Deutschen Jugendmeisterschaften kann sich der U20-Athlet nun mit Meisterehren und neuer Bestzeit im Gepäck auf den Weg nach Bochum-Wattenscheid machen und hofft dort auf die Finalteilnahme. Die peilt auch Trainingskamerad Maximilian Wolfram an. Mit 7,19m musste sich der Norddeutsche U20-Hallenmeister dieses mal als Zweiter knapp dem Rostocker Erik Eckleben geschlagen geben, reist nun aber mit einer neuen Saisonbestleistung zu den Deutschen Jugendmeisterschaften. Nur in der Halle war er mit 7,26m einmal weiter gesprungen. Der Berlin-Brandenburgische U20-Meister Arvid Reddmann verletzte sich beim Einspringen und musste nach seiner Eröffnung auf 6,74m auf seine weiteren Versuche verzichten. Am Ende bedeutete dies Platz vier. An einem Medaillengewinn war er dennoch beteiligt: Tags zuvor holte er gemeisam mit Thanh Long Nguyen, Botvid Reddmann und Felix Jahn Bronze in 43,19s mit der 4x100m-Staffel. In dieser Formation soll es in einer Woche möglichst unter die 43-Sekunden-Marke gehen. Begleitet werden die 5 Athleten der männlichen Jugend von Trainingskollegin Claudia Bode, die in Bochum über die 100m antreten wird.

Gute Platzierungen und persönliche Erfolge

Für diejenigen Athleten, die nicht in Bochum oder Köln an den Start gehen werden, waren die Norddeutschen Meisterschaften ein erfolgreicher Saisonabschluss mit guten Platzierungen und Leistungen. Charleen Zoschke sammelte gleich mehrere vordere Platzierungen in der weiblichen Jugend U16. Im Kugelstoßen beförderte sie das 3kg schwere Arbeitsgerät zum ersten Mal über die 12m-Marke und wurde mit 12,24m Dritte. Im Hammerwurf blieb sie als Vierte mit 32,04m nicht weit hinter ihrer persönlichen Bestweite. Einzig im Diskuswurf blieb sie ebenfalls als Vierte mit 30,56m einige Meter hinter ihrer erhofften Weite zurück.

Im 200m-Sprint der weiblichen Jugend U20 knackte Franziska Hönzke (für das LAC Berlin startend) zum ersten Mal die 26-Sekunden-Marke und steigerte sich auf 25,90s. Der Lohn waren die überraschende Finalteilnahme und der dortige fünfte Platz in 26,09s, ihrer zweitschnellsten bisher gelaufenen Zeit.

Die vollständige Ergebnisliste gibt es hier. Weitere Bilder sind u.a. auf der Facebook-Seite des Berliner Leichtathletik-Verbandes zu finden. Die Aufzeichnungen des Livestreams zur Veanstaltung kann man sich bei Feinschnitt TV ansehen.

06.07.2014 - 4x100m-Staffel löst Last Minute Ticket

06.07.2014

Bei den Offenen Kreismeisterschaften am Sonntag in Strausberg hieß es "Nachsitzen" für die 4x100m-Staffel der MJU20. Denn obwohl die Deutschen Jugendmeisterschaften in Bochum näher rücken, fehlte nach 2 Faux Pas noch immer die Qualifikationsnorm, die bei 43,80s steht: Beim traditionellen Pfingstsportfest in Zeven erreichte man zwar nach 42,87s das Ziel und unterbot damit die Norm deutlich, doch kurz später folgte die Disqualifikation aufgrund eines Linienübertrittes in der Kurve. Bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften folgte für das Quartett Thanh Long Nguyen, Arvid Reddmann, Botvid Reddmann und Felix Jahn gar ein Fehlstart. Nur eine überzeugende Vorstellung und Eigeninitiative hätten jetzt Trainer C. Druck noch davon überzeugen können die Staffel mit nach Bochum-Wattenscheid zu nehmen. Und beides gelang den 4 Sprintern glücklicherweise: Selbst hatten sie mit dem Veranstalter Kontakt aufgenommen und ihren Start organisiert und dann, wenn auch mit ausbaufähigen Wechseln, die Staffel nach 43,12s und damit 0,68s unter der Norm ins Ziel gebracht. Nun heißt es für die DJM zu trainieren um dort das große Ziel Endlaufteilnahme zu erreichen.

05.07.2014 - Athletinnen der W15 überzeugen beim DM-Debüt

05.07.2014

Eileen Lachmann, Carolin Lachmann und Charleen Zoschke feierten am Samstag in Mönchengladbach ihre Premiere bei einer Deutschen Meisterschaft. Die drei Schützlinge von Trainerin Katja Pobanz hatten sich im Vorfeld mit guten Leistungen im Blockmehrkampf Sprint/Sprung bzw. Wurf qualifiziert. In Mönchengladbach gelangen allen neue persönliche Bestleistungen: Charleen Zoschke startete mit 12,94s gleich mit einer Bestzeit über 80m Hürden in den Wettkampf. Am Ende belegte sie mit 2556 Punkten Platz 14 im Block Wurf der W15 und bestätigte ihre erst vor kurzem aufgestellte Bestleistung. Auch Eileen und Carolin Lachmann, die im Block Sprint/Sprung der W15 antraten, gelangen über die 80m Hürden Bestzeiten (12,44s/12,43s). Vorher hatte sich Carolin zu Wettkampfbeginn im Weitsprung sogar auf 5,45m steigern können und erfüllte zudem über 100m in 12,65s die bis dahin noch fehlende Norm für die Deutschen Einzelmeisterschaften im August. Mit 2619 Punkten gelang ihr als 24. ebenso wie ihrer Schwester Eileen, die sich mit 2655 Punkten noch vier Plätze vor ihr auf Rang 20 platzieren konnte, eine deutliche Steigerung ihrer bisherigen Bestleistung.

Für alle drei waren es mit Sicherheit die ersten wertvollen Erfahrungen auf nationaler Ebene. Wir gratulieren den drei Athletinnen sowie ihrer Trainerin zu ihren Leistungen.

28./29.06.2014 - Qualisportfest und BBM Teil 2: Starke Hürdenläufe und DJM-Ticket für Maximilian Wolfram

28./29.06.2014

Nachdem am Wochenende zuvor am Potsdamer Luftschiffhafen ein großer Teil der Berlin-Brandenburgischen bzw. Berliner Meisterschaften der Männer, Frauen, Jugend U20, U18 und U16 ausgetragen wurden, fanden sich Athleten, Trainer und Zuschauer an diesem Wochenende im Berliner Jahnsportpark ein. Während am Samstag im Rahmen eines Qualisportfestes vornehmlich noch einmal Sprints und Weitsprung auf dem Programm standen, ging es am Sonntag um die Titel in den Hürdensprints, im Hammerwurf und in den Sprintstaffeln.

Maximilian Wolfram meldet sich endgültig zurück

3 Athleten der Jugend U20 wollten das Qualisportfest noch einmal nutzen um entweder die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften im August in Bochum-Wattenscheid zu erreichen oder nochmals zu bestätigen. In den Sprints machte der böig drehende Wind dieses Unterfangen nicht leicht, obwohl die sehr bemühten Veranstalter versuchten, je nach Windlage, beide Geraden zu nutzen. Aus den erhofften Zeiten unter 12,30s und 26,00s über 100m und 200m wurde es so für Claudia Bode (TG Druck) nichts. Dennoch distanzierte sie die Konkurrenz auf beiden Sprintstrecken mehr als deutlich und bestätigte in 12,40s über 100m erneut die bereits erreichte Qualifikation für die DJM.

Nahezu perfekt waren indes die Bedingungen im Weitsprung der MJ U20. Warme Temperaturen und leichter Rückenwind sorgten für weite Sätze in die Sandgrube. Das galt auch für unsere beiden Teilnehmer Arvid Reddmann und Maximilian Wolfram (beide TG Druck). Im Gegensatz zur Vorwoche drehte der Berlin-Brandenburgische Hallenmeister Maximilian den Spieß gegenüber dem frisch gekürten Berlin-Brandenburgischen Freiluftmeister Arvid nun aber um. Bereits im ersten Versuch legte er exakt 7,00m, gleichbedeutend mit der Qualifikationsnorm für die DJM, vor, ohne das etwa 20cm lange Brett überhaupt zu berühren. Im weiteren Verlauf ließ der Siebte der Deutschen Jugendhallenmeisterschaften mit 7,07m und 7,05m zwei weitere Versuche jenseits der 7m-Marke folgen und deutete an, dass er schon wieder Weiten über 7,20m springen kann.

Eigentlich mehrfach über 7m sprang auch Arvid. Das "eigentlich" im vorangegangenen Satz deutet aber schon an: Im Ergebnisprotokoll finden sich diese Weiten leider nicht. Denn auch Arvid hatte bis zum Ende Probleme das Brett zu treffen. So verschenkte er bei seinen besten Versuchen, die mit 6,95m und 6,94m vermessen wurden bis zu 20 Zentimeter. Dies zeigt, dass auch er das Potenzial hat, deutlich die 7m zu übertreffen. Gemessen wird nun mal aber vom Balken und somit muss der mehrfache DJM-Teilnehmer weiter auf die Erfüllung der Norm für Bochum warten. Die nächsten Chancen hat er am 03.07. beim OSC Abendsportfest und am 13.07. beim Nationalen Meeting in Jena.

Starke Hürdensprints und Hammerwurfdebüt

Viele Disziplinen des zweiten Teiles der BBM und BM litten leider unter den geringen Teilnehmerzahlen, die auch ein Resultat der Zusammenlegung aller Altersklassen auf einen Termin, die ein "Hochstarten" unterbindet, sind. So gab es in vielen Disziplinen nicht einmal mehr Meisterschaftswertungen, da weniger als 3 Teilnehmer antraten. Dies traf auch Felix Jahn und Marianne Krabi (beide TG Druck). Dabei wäre Felix' Leistung mehr als meisterschaftswürdig gewesen. Im Einlagelauf über die 99 Zentimeter hohen Hürden der MJ U20 erreichte er nach 14,38s in neuer Bestzeit das Ziel und festigte seine Position unter den 10 schnellsten jugendlichen Hürdensprintern Deutschlands. Im Endlauf wehte der Wind zu stark von vorn um erneut eine Top-Zeit zu erreichen. Dennoch gelang in 14,60s um eine Hundertstel zum ersten mal ein kleiner Prestigeerfolg gegen Dauerkonkurrent und DM-Medaillengewinner M. Jastrzembski vom SCC.

Ähnlich erging es Marianne, der angesichts des Gegenwindes zwar der Sieg aber keine schnelle Zeit mehr gelang. Im Vorlauf verhinderte zu starker Rückenwind eine neue Bestzeit. Da auch hier nur eine Konkurrentin antrat, gab es auch für sie trotz klaren Sieges keine Meisterehren.

Anders verhielt sich dies noch im Hürdensprint der Mädchen W15. In der Vorläufen über die 80m Hürden erreichten Carolin Lachmann (12,50s) und Eileen Lachmann (12,82/ beide TG Pobanz/Staude) souverän als dritt- bzw. sechstschnellste das Finale. Dort ließ Carolin 12,47s folgen und gewann damit nicht nur die Bronzemedaille, sondern stellte auch eine neue Bestzeit auf. Schwester und Teamkollegin Eileen bestätigte in 12,98s ihre 6. Position nach den Vorläufen. Beide sind gewappnet für die Deutschen Meisterschaften im Blockmehrkampf in knapp einer Woche.

Eine Premiere gab es unterdessen im Hammerwurf der W15. Nach einigen ersten Erfahrungen mit dem Wurfgerät im Training, trat hier Charleen Zoschke (TG Pobanz/Staude) erstmalig im Wettkampf an. Mit 32,51m distanzierte sie ihre beiden Konkurrentinnen vom OSC um mehr als 5 Meter und gewann den Berliner Meistertitel. Charleen und Carolin fügten so der Meisterschaftsbilanz des SC Berlin die Medaillen Nummer 12 und 13 hinzu.

Lucas Behrendt (TG Mädler) beförderte im Hammerwurf der M15 sein 4kg schweres Arbeistgerät auf 39,53m, war allerdings der einzige Starter. In der M14 vertrat Jeremy Oldag (TG Krabi) die Farben des SCB über 3000m. In 10:40,91min belegte er hier den vierten Platz.

Staffel scheidet erneut aus

Wenig erfreulich verlief die 4x100m-Staffel der MJ U20. In der Besetzung Thang Long Nguyen, Arvid Reddmann, Botvid Reddmann und Felix Jahn, hat das Quartett eigentlich nicht nur das Potenzial sich für die DJM zu qualifizieren, sondern dort auch den Endlauf zu erreichen - eigentlich. Denn die Norm (43,80s) fehlt weiterhin. Nach einem Fehlstart des Startläufers war die Staffel bereits aus dem Rennen bevor dieses überhaupt begonnen hatte und das Ziel Titel und DJM-Norm damit in weite Ferne gerückt. Für den Titel waren im Anschluss 43,72s nötig. Zum Vergleich: In Zeven hatte das SCB-Team bereits nach 42,87s das Ziel erreicht und war anschließend disqualifiziert worden, da ein Läufer in der Kurve auf eine Linie getreten war. Doch in der Staffel zählt eben auch, sicher das Ziel zu erreichen und nun wird es langsam knapp mit der Qualifikation für Bochum.

CD

21.06.2014 - BBM M/F, U20 und BM U16: 11 Medaillen für den SC Berlin

21.06.2014

Drei Titel, sieben mal Silber und ein mal Bronze - das war die Ausbeute unserer Athleten bei den Berlin-Brandenburgischen bzw. Berliner Meisterschaften der Männer, Frauen und Jugend U20 sowie der Jugend U16 im Potsdamer Stadion am Luftschiffhafen.

Zwei Titel für Djamal Bohm

Bei den Berliner Meisterschaften der U16 wurde Djamal Bohm (TG Krabi/Druck) seiner Favoritenstellung über 100m in der M14 mehr als gerecht. Nach einem lockeren Vorlaufsieg in 11,94s, ließ er der Konkurrenz im Finale in 11,68s keine Chance. Kurze Zeit später trat er außerdem im Kugelstoßen an und sicherte sich hier mit einer Weite von 10,68m den zweiten Berliner Meistertitel binnen einer Stunde. In der gleichen Disziplin, aber eine Altersklasse höher, stieß Lucas Behrendt (TG Mädler) sein Arbeitsgerät auf 14,48m. Wie schon bei den Berliner Hallenmeisterschaften sicherte er sich damit die Silbermedaille hinter Jakob Arbeit vom LAC Berlin. Diese Reihenfolge sollte sich auch im Diskuswurf, bei dem Lucas 38,55m warf, am zweiten Tag wiederholen. David Jahnke (TG Krabi/Druck) erreichte über 100m sein erstes Meisterschaftsfinale und wurde in 12,61s guter Sechster. Im Weitsprung verbesserte sich Djamal auf 5,49m und verpasste als Fünfter der M14 die Medaillenränge nur um drei Zentimeter. David erreichte in der M15 den siebten Platz.

Bei den Mädchen W15 gelang Charleen Zoschke (TG Pobanz/Reumann) zweimal der Griff zu Silber: Zunächst wurde sie Zweite im Diskuswerfen mit 32,22m um kurze Zeit später den gleichen Platz im Kugelstoßen mit 10,93m zu belegen.

Wieder Doppelsieg im Weitsprung

Die Männer, Frauen und Jugendlichen ab U18 aufwärts tragen ihre Landesmeisterschaften in gemeinsamer Wertung mit den Sportlern aus Brandenburg aus. Wie schon im Winter gelang den Weitspringern dabei ein Doppelsieg in der männlichen Jugend U20. Allerdings tauschten sie im Vergleich zur Hallensaison nun die Positionen: Hatte dort noch regelmäßig Maximilian Wolfram die Nase vorn, gewann dieses mal Arvid Reddmann (beide TG Druck) den Titel. Mit 6,87m und 6,86m trennte sie die Winzigkeit von gerade einem Zentimeter. Während sich Maximilian nach überstandener Krankheit und mehreren Wochen Trainingsausfall erfolgreich zurück meldete, platzte bei Arvid, der in dieser Saison noch mit seinen Sprüngen haderte, mit drei Sprüngen auf 6,87m und einem auf 6,85m sprichwörtlich der Knoten.

Die erhoffte Silbermedaille gelang auch Claudia Bode (TG Druck) nach einem "Arbeitslauf" über 100m der WJ U20. Als Vorlaufsiegerin in 12,44s bei leichtem Gegenwind ins Finale eingezogen, fiel sie dort beim ersten Startversuch aus dem Block und erhielt eine Verwarnung. Der Schock saß tief und dementsprechend vorsichtig agierte sie daraufhin am Start, ihrer eigentlichen Stärke, und musste sich mit einem Steigerungslauf in für sie mäßigen 12,63s den zweiten Platz hart erkämpfen. Weitere Endlaufteilnahmen über 100m gelangen außerdem Hürdensprinter Felix Jahn in der männlichen Jugend U20 in Bestzeit (11,43/11,36s) auf dem undankbaren vierten Platz, Franziska Hönzke (LAC) auf Platz Fünf in der weiblichen Jugend (12,82/13,01) sowie Marianne Krabi (12,79/12,81), die so schnell lief wie seit 4 Jahren nicht mehr, als Fünfte bei den Frauen.

Am zweiten Tag stellten sich alle Teilnehmer noch einmal der 200m-Distanz. In der MJ U20 erreichten gleich drei Athleten die Top 8. Am erfolgreichsten gelang dies Weitsprung-Meister Arvid Reddmann, der in 22,90s auf Platz drei eine weitere Medaille einsammelte. In einem Wimpernschlag-Finale verpasste er die Plätze eins und zwei lediglich um drei bzw. eine Hundertstel. Teamkollege Felix Jahn erreichte in 23,26s Platz fünf, Botvid Reddmann wurde in Bestzeit (23,29s) Achter. In der weiblichen Jugend ersprintete sich Franziska Hönzke (LAC) mit einem guten Lauf in 26,19s den vierten Platz. Für Claudia Bode lief es auf Platz fünf nicht optimal.

Eine überraschende Silbermedaille gab es auch im Wettbewerb der Frauen. Marianne Krabi erkämpfte sich in Saisonbestzeit (26,52s) bei Gegenwind den zweiten Platz.

Am kommenden Sonntag folgen im Berliner Jahnsportpark die Hürdensprints, die Sprintstaffeln sowie der Hammerwurf im zweiten Teil der BBM.

Ergebnisse und Platzierungen im Überblick:

BBM:

1. Arvid Reddmann U20 Weit 6,87m

2. Maximilian Wolfram U20 Weit 6,86m

2. Claudia Bode U20 100m 12,63s

2. Marianne Krabi F 200m 26,52s

3. Arvid Reddmann U20 200m 22,90s

4. Felix Jahn U20 100m 11,36s

4. Franziska Hönzke U20 200m 26,19s (LAC)

5. Felix Jahn U20 200m 23,26s

5. Franziska Hönzke U20 100m 13,01s (LAC)

5. Claudia Bode U20 200m 26,21s

5. Marianne Krabi U20 100m 12,81s

8. Botvid Reddmann U20 200m 23,29s

BM:

1. Djamal Bohm M14 100m 11,68s

1. Djamal Bohm M14 Kugel 10,68m

2. Charleen Zoschke W15 Diskus 32,22m

2. Charleen Zoschke W15 Kugel 10,93m

2. Lucas Behrendt M15 Diskus 38,55m

2. Lucas Behrendt M15 Kugel 14,48m

5. Djamal Bohm M14 Weit 5,49m

6. David Jahnke M15 100m 12,61s

7. David Jahnke M15 Weit 4,99m

CD

14./15.06.2014 - Staffel-Titel und Silber sowie Bronze im Mehrkampf

14./15.06.2014

Bei den Berliner Mehrkampfmeisterschaften der Altersklasse U16 im Jahnsportpark galt es für unsere Teilnehmerinnen Carolin Lachmann, Charleen Zoschke und Eileen Lachmann (alle TG Pobanz/Staude) in einem Siebenkampf über zwei Tage zu bestehen. Dies erwies sich auch dank böiger Gegenwinde, falsch aufgebauten Hürden und Ausfall der Zeitmessanlage - für Charleen und Carolin wurde der Siebenkampf regelrecht zu einem Neunkampf, da sie den Hürdensprint insgesamt drei mal absolvieren mussten - als eine echte Herausforderung, die unsere drei Starterinnen in der W15 mit Bravour meisterten. So gewann Eileen am Ende des Siebenkampfes die Bronzemedaille mit 3.358 Punkten. Charleen (3.322) und Carolin (3.317) erreichten als Fünfte bzw. Sechste ebenfalls vordere Platzierungen. Bronze gab es für alle drei auch noch einmal in der Mannschaftswertung in der sie nur dem SV Preußen und dem LAC Berlin den Vortritt lassen mussten. Die ersten 4 Disziplinen wurden zudem am Samstag bereits als Vierkampf gewertet. Dank eines starken ersten Tages gewann Charleen in dieser Wertung sogar Silber direkt hinter Gesamtsiegerin Nele Weßel vom SV Preußen.

Auch für die Jungen der Altersklasse U14 verlief das Wettkampfwochenende sehr erfolgreich. Mit bisher drei Berliner Meistertiteln - für die Langstaffel, die Mannschaft und Wilhelm Kurschus im Blockmehrkampf - sowie weiteren Medaillen erwiesen sie sich in dieser Saison bereits als eifrige Medaillensammler. Und dieser Bilanz fügten sie am Sonntag einen weiteren Titel hinzu. In der Besetzung Kevin Treibert, Till Krebs, Wilhelm Kurschus und Daniel Eibenstein (alle TG Krabi) stürmte das 4x75m-Quartett in 38,40s zum Berliner Meistertitel und vewies die Staffeln des SV Preußen und der LG Nord auf die Plätze zwei und drei. Die Vorlaufschnellsten Jungen des LAC Berlin wurden im Endlauf nach Wechselfehler disqualifiziert.

Auch die Mädchen der TG Pobanz/Staude erreichten als fünftschnellste der Vorläufe in der Besetzung Laura Kudling, Antina Junge, Zoe Schubert und Emilia Bartoeck das Finale über 4x75m. Verletzungsbedingt konnte Emilia leider im Endlauf nicht mehr antreten. Jasmin Schotte sprang als Schlussläuferin ein und brachte die Staffel auf Platz 8 ins Ziel.

CD

08./09.06.2014 - Pfingstsportfestsieg in Zeven für Felix Jahn

08./09.06.2014

Pfingsten ist für viele Leichtathleten Reisezeit. Denn deutschlandweit stehen die traditionellen Pfingstsportfeste auf dem Programm. Eine Institution unter ihnen ist das Nationale Pfingstsportfest im niedersächsischen Zeven, das an diesem Wochenende in seine 33. Auflage ging. Mit dabei, wie im letzten Jahr, die Athletinnen und Athleten der U20 (TG Druck) des SC Berlin.

Bei bestem Leichtathletikwetter gab es am Samstag einen Pfingstsportfestsieg zu feiern. Felix Jahn, dessen 14,39s über die 110m Hürden zum Saisoneinstieg Ende Mai noch von zu starkem Rückenwind begleitet wurden, bestätigte bei bei nahezu Windstille sein hohes Niveau und steigerte seine Bestleistung (14,64s im Vorjahr) erst auf 14,44s als Vorlaufsieger und dann noch einmal auf 14,40s als souveräner Finalsieger mit über 3 Zehntelsekunden Vorsprung. Neben dem 1. Platz bedeutete seine Zeit zudem den 6. Platz der aktuellen Deutschen Jahresbestenliste U20.

Dritte Plätze gab es für Claudia Bode und Arvid Reddmann im 100m-Lauf in 12,42s (12,38s/Vorlauf) bzw. im Weitsprung mit 6,57m, auch wenn beide mit ihren Leistungen nicht ganz zufrieden waren. Erfreulich waren neben den Platzierungen auch eine Reihe neuer Bestleistungen. So meldete sich Botvid Reddmann nach fast 2-jähriger Abstinenz endgültig auf den Sprintstrecken zurück, indem er seine Bestzeiten deutlich auf 11,43s über 100m und 23,30s über 200m verbesserte. Franziska Hönzke steigerte sich auf der selben Strecke auf 12,76s und Marianne Krabi verbesserte sich im 100m-Hürdensprint der Frauen auf 15,26s.

Für ein Stimmungstief sorgte am Samstagabend allerdings die 4x100m-Staffel der MJ U20. Nach sicheren Wechseln überquerten Thanh Long Nguyen, Arvid Reddmann, Botvid Reddmann und Felix Jahn als klare Sieger in starken 42,87s die Ziellinie. Nachdem der Stadionsprecher zudem die Wechsel als gültig bestätigte und die Staffel zum Sieger ausrief, freuten sich alle über den 2. Pfingstsportfestsieg des Tages. Dementsprechend groß waren Enttäuschung und Unmut, als zur Siegerehrung plötzlich die Disqualifikation feststand, da der Startläufer während seines Kurvenlaufes die Linie zur Bahn neben ihm übertreten haben soll. Eine Entscheidung die im Nachhinein natürlich nicht mehr anfechtbar war. Besonders bitter: die Zeit der Staffel hätte Platz 7 der Deutschen Jahresbestenliste U20 bedeutet und fast 1 Sekunde unter der Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften gelegen.

Der zweite Wettkampftag am Sonntag entwickelte sich dann zu einer wahren Hitzeschlacht. Dies und die Müdigkeit nach dem langen Wettkampftag zuvor verhinderte bei den meisten unserer Athleten schnelle 200m-Zeiten. Zwar qualifizierten sich Felix, Claudia und Franziska sogar für die A-Finals, doch um keine Verletzungen zu riskieren verzichteten sie ebenso wie die anderen auf ihre Teilnahme an den Endläufen. Einzig Marianne, die mit ihrem Vorlauf nicht zufrieden sein konnte, lief ein weiteres mal die 200m und kämpfte bis zur Ziellinie hart um den Sieg im B-Finale der Frauen. Am Ende verpasste sie diesen in 26,69s nur um 8 Hundertstel und steigerte sich damit im Vergleich zum Vorlauf. Erfreulich war außerdem, dass trotz der Belastung des langen Wettkampftages am Samstag, auch Claudia (25,85s), Botvid (23,30s) und Long (24,05s) Bestzeiten in den Vorläufen erzielten.

24./25.05.2014 - BM Blockmehrkampf: Jungen der U14 dominieren mit der Mannschaft

24./25.05.2014

Am Sonntag setzten die Jungen der U14 und U16 (TG Krabi) ihr eifriges Medaillensammeln in dieser Freiluftsaison fort. Nach Gold bei den Langstaffeln und Silber bei den DJMM gab es dieses mal gleich zwei Titel und zwei 2. Plätze. Einmal mehr bewies Wilhelm Kurschus, dass mit ihm zu rechnen ist wenn es um Berliner Meistertitel geht: Mit 2474 und fast 150 Punkten Vorsprung setzte er sich im Block Sprint/Sprung der Jungen M13 deutlich durch. Dabei erzielte er durchweg gute Einzelleistungen in den 5 Disziplinen - 10,05/75m, 10,30/60m Hürden, 5,08m/Weit, 1,52m/Hoch, 29,09m/Speer. Leon Wieters wurde im gleichen Wettbewerb mit 1880 Punkten Siebenter.

Berliner Vizemeister wurde indes Daniel Eibenstein im Block Lauf der Jungen M13 mit 2329 Punkten. Aber auch Till Krebs und Kevin Treibert wussten auf den Plätzen 4 und 7 zu überzeugen. Wieder einmal war es ein couragierter 800m-Lauf am Ende des Mehrkampfes - Till stürmte nach 2:24,00 min ins Ziel, Daniel (2:25,60) und Kevin (2:26,02) direkt dahinter - der die guten Platzierungen der Jungen sicherte. In der Summe bedeuteten die guten Ergebnisse der 5 Athleten auch den überlegenen Sieg in der Mannschaftswertung der MJ U14 mit 10975 Punkten und beinahe 900 Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierte Mannschaft des SV Preußen.

Auch in der männlichen Jugend U16 gab es eine Medaille zu feiern: Vor allem dank einer guten 100m-Leistung (11,93s) und einer Bestweite im Weitsprung (5,30m) gelang Djamal Bohm (TG Krabi) mit 2423 Punkten der Griff zu Silber im Block Lauf der Jungen M14. Im Block Wurf der Jungen M15 belegte Lucas Behrendt (TG Mädler) bei seinem ersten Mehrkampf mit 2315 Punkten den 4. Platz.

Bericht zum Wettkampf der Mädchen folgt...

18.05.2014 - Silber bei den Berliner Meisterschaften Team U14

18.05.2014

Am vergangenen Sonntag hatten unsere beiden Mannschaften bei den Berliner Meisterschaften der Mannschaften U14 gleich mit mehreren Faktoren zu kämpfen:

Da waren zum einen kühle Temperaturen und Dauerregen, zum anderen die beinahe chaotische zeitliche Organisation des Wettkampfes. So fanden einerseits manche Disziplinen stark verspätet statt, während wiederum die Jungen U14 zeitweise gleich 4 der 7 in diesem Mannschaftswettbewerb stattfindenden Disziplinen zeitgleich absolvieren sollten. Ein Unterfangen das sowohl Athleten als auch Trainer und Eltern an ihre Grenzen brachte und für wenig Verständnis sorgte, denn zerteilen können sich die Sportler natürlich nicht. Da auch Ergebnisse nur spärlich aufzutreiben waren und die Siegerehrungen am Ende eher "abgehandelt" wurden, war dieses Wochenende leider kaum Werbung für unsere eigentlich doch sehr schöne Sportart.

Natürlich gab es trotz alledem auch viel Positives von unseren Athleten und Athletinnen zu vermelden. So erkämpfte sich die Mannschaft der Jungen in der Besetzung Kevin, Fabian, Moritz, Daniel, Henry, Wilhelm, Till, Leon, Jaime und Ben (alle TG Krabi) den zweiten Platz und damit die Silbermedaille hinter der Mannschaft des LAC Berlin. Zwar gingen nicht in allen Disziplinen alle Hoffnungen auf, doch auch bei schweren Bedingungen gab es die ein oder andere herausragende Einzelleistung. Kevin und Daniel glänzten beispielsweise im 800m-Lauf in 02:27,33 bzw. 02:29,56 beide mit Zeiten unter der 2:30 - Marke. Im Hochsprung konnte sich außerdem Wilhelm mit 1,52m in Szene setzen. Am Ende sorgte eine ausgeglichene mannschaftliche Leistung für den verdienten zweiten Platz.

Auch die Mädchen der Altersklasse U14 waren mit einer Mannschaft im Wettbewerb vertreten. Etwas verletzungsgeschwächt belegten sie in der Besetzung Nele R., Laura, Nele S., Antina, Jasmin, Zoe S, Zoe W., Nina, Emilia, Friederike und Anna (alle TG Pobanz/Staude) den neunten Platz. Über eine neue Bestleistung konnte sich hier z.B. Nele mit 1,32m im Hochsprung freuen.

CD

11.05.2014 - Langstaffel der Jungen U14 gewinnt in Rekordzeit den Meistertitel

11.05.2014

Spätestens nach diesem Sonntag dürfte klar sein, die Sommersaison der Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen U14 und U16 ist bereits in vollem Gange. Und sie hat schon ihren ersten Höhepunkt hervogebracht: Bei den Berliner Meisterschaften der Langstaffeln im Stadion Wilmersdorf holte die 3x800m-Staffel der Jungen U14 in der Besetzung Kevin Treibert, Daniel Eibenstein, Wilhelm Kurschus und Ersatzläufer Till Krebs (alle TG Krabi) den Titel in 7:24,47min. Diese Zeit bedeutete nicht nur den souveränen Sieg mit über 4 bzw. 24 Sekunden Vorsprung auf die Plätze 2 und 3, sondern zugleich eine Verbesserung des Berliner Rekordes auf dieser Strecke. Der wurde zuvor in 7:29,43min von einer Staffel des SV Preußen aus dem Jahr 2012 gehalten und nun von den Jungen der TG Krabi um gut 5 Sekunden verbessert.

Die Mädchen der U14 erreichten in der Besetzung Antina Junge, Jasmin Schotte und Nina Dethloff (alle TG Pobanz/Staude) einen achtbaren 7. Platz in 8:33,75min.

Mit dem Berliner Team-Endkampf und den Berliner Meisterschaften im Blockmehrkampf stehen an den kommenden beiden Wochenenden bereits die nächsten Höhepunkte an. Auch dort haben unsere Athleten und Athletinnen wieder Ambitionen auf gute Leistungen und vordere Platzierungen angemeldet.

Wir gratulieren den Athleteninnen und Athleten sowie den Trainerinnen und dem Trainer zu ihren Erfolgen.

C.D.

12.04.-17.04.2014 - Bericht aus dem Trainingslager am Werbellinsee

12.04.-17.04.2014

Am Samstag den 12.04. brachen 34 Kinder und vier Trainer in das große Abenteuer, Trainingslager am Werbellinsee, auf. Und nur 30 Kinder kamen zurück! Was ist passiert?

Mit vollem Bauch ging es zur ersten Trainingseinheit. Das schöne Wetter erleichterte die Sprints durch den Sand. Nach einer recht kurzen Nacht sind wir um 7:15Uhr freudestrahlend und voller Elan los gejoggt. Damit auch die Letzten noch wach wurden, mussten wir durchs eiskalte Wasser waten. In gemischten Gruppen erforschten wir, dann am Tag, in Form eines Orientierungslaufs das Gelände.

An einem der nächsten Tage machte uns das Aprilwetter zu schaffen. Aber unsere Trainer, die auf alles vorbereitet waren, hatten für uns ein Trainingsprogramm in der Halle vorbereitet. Welches aus Seilspringen, Gymnastik und Staffelspielen bestand. An einem Abend verbrachten wir die Zeit mit kommunikativen Rätsel-Spielen, die manche zur Verzweiflung gebracht haben, vor allem die Trainer.

Da die restlichen Tagen immer ziemlich gutes Wetter war, sind wir viel draußen gewesen, nicht nur zum Sport. Wir haben sowohl Frisbee und Fußball gespielt als auch Treppentraining gemacht. Vor den Kraftübungen konnten wir uns dennoch nicht drücken. Als Belohnung für unsere Bemühungen sind wir am vorletzten Tag nach Altenhof gewandert und haben Eis gegessen. Der Abschluss wurde durch zwei Erlebnisse geprägt: Nach dem wir den Schock unseres Lebens, bei der Nachtwanderung erlebt hatten, kam am letzten Morgen der Osterhase vorbei.

Leider mussten vier Kinder früher abgeholt werden wegen: Blasenentzündung, Angina und „Brech Session“.

Danke an die Trainer (Katja, Marianne, Johannes und Antonia) für das tolle Trainingslager!!!

Geschrieben von: Nele und Isi, in Mithilfe von: Anne und Toni

16.04.2014 - SCB-Athleten in den Bestenlisten

16.04.2014

Die Freiluftsaison 2014 steht vor der Tür - Zeit die Hallensaison ein letztes mal Revue passieren zu lassen.

Der Deutsche Leichtathletikverband führt jeden Winter Bestenlisten in die die jeweils 20 besten Leistungen der Jugendlichen U18, U20 sowie der Männer und Frauen Einzug finden.

Erfreulich ist, dass dies in diesem Winter gleich 5 Leichtathleten des SC Berlin gelang. Zwei von ihnen erreichten sogar die nationalen Top Ten: Maximilian Wolfram, DJHM-Siebenter von Sindelfingen, reihte sich mit seiner Persönlichen Bestleistung von 7,26m deutschlandweit auf Platz 5 im Weitsprung der MJ U20 ein und schloss damit zu den besten Jugendlichen des Landes auf. Karolin Anders erreichte im Fünfkampf der Frauen 3774 Punkte und damit die 9.-beste Leistung einer deutschen Athletin in diesem Winter.

Hürdensprinter Felix Jahn lief in 8,21s zu neuer Bestzeit und auf Platz 12 in der Jahresbestenliste der U20. Auf Platz 16 findet sich Arvid Reddmann mit 6,97m im Weitsprung wieder. Lars Wunderlich stieß die Männer-Kugel in diesem Winter auf 17,02m und erreichte die Deutsche Jahresbestenliste damit auf Platz 20.

22./23.03.2014 - Schülersportfest & Preußencup: Jungen der U14 holen den Pokal

22./23.03.2014

Das Schülersportfest und der Schülercup des SV Preußen bildeten für unsere Sportler der Altersklassen U16 bis U12 am Wochenende den Schlusspunkt einer erfolgreichen Hallensaison.

Eine kleine Auswahl an Sportlerinnen und Sportlern der Trainingsgruppen Pobanz/Staude und Krabi war bereits am Samstag beim Schülersportfest in der heimischen Halle im Sportforum erfolgreich in Aktion.

Dabei konnten sie sich vor allem im Kugelstoßen, das in gleich drei Wettbewerben in der Hand des SC Berlin war, in Szene setzen. Lucas Behrendt (Mädler) pulverisierte seine Bestleistung und steigerte sich als Sieger der M15 um über einen Meter auf 15,87m. Damit bewies er, dass er neben dem Hammerwurf auch im Kugelstoßen Chancen hat, sich für die im Sommer erstmals stattfindenden Deutschen Meisterschaften der M/W15 zu qualifizieren. Die Norm dafür steht bei 15,60m. Auch in der W15 ging der Sieg an eine Athletin des SC Berlin: Charleen Zoschke (Pobanz/Staude/Reumann) gewann mit 11,62m. 11,13m bedeuteten zudem für Djamal Bohm (Krabi) den Sieg in der Altersklasse M14. Dort wurde er außerdem Zweiter im 100m-Sprint und blieb dabei sowohl im Vor- als auch im Endlauf in 11,99 zum ersten mal unter der 12-Sekunden-Marke und auch der D-Kadernorm. Im 1000m-Bahngehen konnten sich vor allem Jakob Johannes Schmidt (Krabi/Höhne) und Antina Junge (Pobanz/Staude/Höhne) in Szene setzen.

Mannschaftliche Geschlossenheit galt es dann für die jüngeren Altersklassen U12 und U14 beim "Preußencup" zu beweisen.

Und das gelang vor allem den Jungen der U14. Nach dem zweiten Platz im November holten sie dieses mal den Pokal gleich mit 10 Punkten Vorsprung. Grundlage dafür war mit Sicherheit auch, dass in jeder der 6 Disziplinen (60m, 60m Hürden, 800m, Weitsprung, Kugelstoßen und Staffel) mindestens ein Athlet der Trainingsgruppe Krabi unter die ersten Drei kam. So konnte Wilhelm Kurschus für Einzelsiege und volle Punktzahl im Kugelstoßen (10,33m) und im Weitsprung mit starken 5,55m extra geehrt werden. Kevin Treibert und Jakob Johannes Schmidt feierten in Bestzeiten von 2:26,9min und 2:28,4min sogar einen Doppelsieg über die 800m. Kevin wurde außerdem Dritter über 60m (8,44s) ebenso wie Till Krebs über die 60m Hürden (10,66s) und im Weitsprung (5,07m).

Nach ihrem 4. Platz beim letzten Cup, durften dieses mal auch die Jungen der U12 von Antonia Reichardt als Dritte auf das Siegertreppchen steigen. Leon Rühe gelang hier mit 4,37m ein weiterer Einzelsieg für den SC Berlin. Über 60m wurde er in 7,76s ebenso Zweiter wie Kai Wieters über 800m in guten 2:37,9min.

Den Mädchen der U12 gelang der Sprung unter die besten 6 Mannschaften dieses mal leider nicht.

Anders erging es den Mädchen der U14 von Katja Pobanz: Mit 47 Punkten gelang ihnen als Fünfte der Sprung zur Siegerehrung. Emilia Bartoeck wurde in tollen 10,41s Zweite im 60m-Hürdensprint. Nele Reisener kam in 8,78s auf Platz 3 über 60m ein. Die gleiche Platzierung gelang auch Antina Junge, die über 800m in 2:36,5 ihre Bestzeit um mehrere Sekunden deutlich unterbot.

CD

16.03.2014 - Nationales Schülersportfest: Jungen der M13 erfolgreich

16.03.2014

Das Nationale Schülersportfest ist für so manchen Athleten der Altersklasse U14 der heimliche Höhepunkt der Hallensaison, kann man sich hier doch mit der überregionalen Konkurrenz aus Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern messen. Fünf Athleten der TG Krabi traten dazu am Sonntag in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle an - und das mit Erfolg. Mit insgesamt sieben Top-3 - Resultaten waren die fünf vom SC Berlin in der Altersklasse M13 auffallend oft bei den Siegerehrungen vertreten.

Gleich zwei Siege gelangen Wilhelm Kurschus: Im Kugelstoßen setzte er sich überlegen mit 11,21m gegen die Konkurrenz durch. Zuvor duellierte er sich bereits im Weitsprung mit seinem Trainingskameraden Till Krebs. Beiden gelangen im letzten Durchgang weite Sprünge über die 5m-Marke. Mit starken 5,25m setzte sich Wilhelm letztlich gegen Till, der mit 5,06m Zweiter wurde, durch. Im 800m-Lauf zeigten Jakob Johannes Schmidt und Kevin Treibert einen engagierten Lauf und lieferten ihren Gegnern bis auf die Zielgerade Gegenwehr. Der Lohn waren schnelle Zeiten, Jakob erreichte das Ziel in Bestzeit in 02:30,44, Kevin nach 02:31,14, sowie die Plätze Zwei und Vier. Kevin, der über 800m, die Medaillenränge damit knapp verfehlt hatte, durfte sich zuvor aber über eine deutliche Steigerung seiner Bestzeit über 60m auf 8,46s und den verdienten Dritten Platz freuen. Ebenfalls Bronze erreichte Till im Hochsprung dank überquerter 1,38m. Im 60m-Hürdensprint steigerte Leon Wieters als Siebenter seine persönliche Bestzeit auf 10,63s.

Ein weiteres mal durften Kevin, Wilhelm, Till und Jakob mit der Staffel auf das Siegerpodest steigen. Etwas überschattet wurde dieser Erfolg leider dadurch, dass die Mannschaft des LAC Berlin zwar knapp vor ihnen ins Ziel kam, dann zunächst wegen einer Behinderung durch den Schlussläufer disqualifiziert wurde, wogegen im Anschluss Protest eingelegt wurde. Die entstandene Situation war für alle Beteiligten, aber vor allem für die Sportler auf beiden Seiten, keine schöne und leichte, sodass wir alle hoffen, dass eine solche in Zukunft nicht wieder entsteht und man sich beim nächsten Wettkampf wieder in fairem Wettstreit miteinander begegnet.

Bereits am Vormittag waren unsere jüngsten Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen U10 und U12 in den Mannschaftswettbewerben der Kinderleichtathletik aktiv. Die Schützlinge von Antonia Reichardt schlugen sich als Zweite bzw. Fünfte achtbar. Im Scherhochsprung der U12 glänzte Leon Rühe mit 1,35m.

CD

22.02.2014 - Berliner Hallenmehrkampfmeisterschaften U16/U14: Titel für die Mannschaft der Jungen U14

22.02.2014

Die Hallenmehrkampfmeisterschaften der Jugend U14 und U16 bildeten am Samstag den Schlusspunkt der Meisterschaften auf Berliner Ebene dieser Hallensaison. Innerhalb eines Vierkampfes aus den Disziplinen 60m-Sprint, 60m-Hürdensprint, Weitsprung und 800m-Lauf wurden die vielseitigsten Athleten der U14 gesucht. Im Wettbewerb der eine Altersklasse höheren Athleten der U16 kam als fünfte Disziplin das Kugelstoßen hinzu.

Einzel-Bronze und Mannschafts-Gold in der MJ U14

Die Teilnehmer des SC Berlin erwiesen sich dabei als gute Mehrkämpfer und glänzten einmal mehr mit starken Ergebnissen: In der M13 trennten in einem engen Wettkampf auf hohem Niveau die ersten vier Plätze nicht einmal 40 Punkte. Vor dem abschließenden 800m-Lauf lag Daniel Eibenstein (Krabi) dank oder trotz dreier Bestleistungen (8,69s/10,05s/4,78m) noch auf dem vierten Platz. Direkt dahinter Trainingskollege Wilhelm Kurschus (Krabi) der bis dato einen guten, aber für ihn nicht optimalen Wettkampf gemacht hatte. Das Motto vor dem 800m-Lauf musste also heißen: angreifen. Und genau das taten die Athleten der TG Krabi dann auch. In einem beherzten 800m-Lauf versuchte Wilhelm Kurschus noch einmal alles und lief am Ende die schnellste Zeit aller Teilnehmer als er in 2:27,80 direkt vor Daniel Eibenstein (2:29,98) und Till Krebs ( 2:30,37) ins Ziel kam. Auch die anderen Trainingskollegen standen dem in nichts nach und liefen ähnlich gute Zeiten (Kevin Treibert: 2:31,14; Jakob Johannes Schmidt: 2:31,17). Allen gelang es damit ihre Platzierungen noch einmal zu verbessern: So konnte Daniel Eibenstein noch nach der Bronzemedaille greifen, Wilhelm Kurschus belegte Rang 4, Till Krebs wurde 6., Kevin Treibert 11., Leon Wieters 13. und Jakob Johannes Schmidt rückte vom zwanzigsten noch auf den 15. Platz vor. In der M12 wurde Moritz Rutkiewitz 13. Der Lohn dieser geschlossenen Mannschaftsleistung sollte der verdiente Sieg in der Mannschaftswertung für Daniel, Wilhelm, Till, Kevin und Leon sein. Mit 8767 Punkten holten sie den 1. Platz vor dem SV Preußen und dem LAC Berlin und hatten dabei über 600 Punkte (!) Vorsprung vor den Zweitenplatzierten.

Bronze auch in der WJ U16

Auch Carolin (8,08s/9,62s/5,02m/8,72m) und Eileen Lachmann (8,00s/9,81s/5,11m/8,31m) (Pobanz/Staude) fanden sich nach den ersten Disziplinen dank starker Sprints und ausgeglichen guten Leistungen in den anderen Disziplinen auf den Rängen 3 und 4 und damit in einer guten Ausgangsposition im Kampf um die Medaillen wieder. Auch hier hieß es, sich im abschließenden 800m-Lauf noch einmal überwinden und um den Platz auf dem Treppchen kämpfen. Dank eines engagierten Laufes in 2:42,12 gelang es Carolin den Angriff der 5.-Platzierten Laura Marcinkowski (LAC Berlin) noch deutlich abzuwehren und sie konnte sich am Ende verdient über den 3. Platz und damit die Bronzemedaille freuen. Eileen lief nach 2:46,79 ins Ziel und wurde 5.

In der M14 erreichte Djamal Bohm (Krabi) einen guten 6. Platz. Nach dem ungeliebten Hürdensprint startete er von Platz 11 aus mit gewohnt starkem 60m-Sprint (7,75s), einer Steigerung seiner Bestleistung im Weitsprung um einen knappen halben Meter (4,97m) und vor allem der stärksten 800m-Zeit aller Teilnehmer (2:21,92) eine furiose Aufholjagd.

Einen guten Wettkampf machte auch Jasmin Schotte (Pobanz/Staude) in der W12. Der verdiente Lohn: Platz 9. In der W13 wurde Emilia Bartoeck (Pobanz/Staude) 20.

CD

15.02.2014 - Deutsche Jugendhallenmeisterschaften

15.02.2014

Am vergangenen Wochenende fanden im Sindelfingen die 46. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften, der Höhepunkt für alle jugendlichen Leichtathleten in der Wintersaison, statt. Erfreulicherweise war der SC Berlin mit gleich drei Athleten, die sich im Vorfeld qualifiziert hatten, vor Ort. Im Sindelfinger Glaspalast gingen dabei leider nicht alle Träume in Erfüllung.

Als erster Athlet griff am Samstag-Nachmittag Felix Jahn (TG Druck) im 60m-Hürdensprint in das Geschehen ein. Im dritten Vorlauf schlug er sich achtbar und zeigte einen guten Lauf. In 8,24s verfehlte er seine persönliche Bestzeit und den Finaleinzug nur um die Winzigkeit von 3 Hunderstelsekunden und wurde am Ende 10. Einziger Wermutstropfen: Am Start hatte er spät reagiert, sodass er das Feld mit starkem Lauf von hinten aufrollen musste und dort die wenigen Hundertstel liegen ließ, die ihm zu einer Finalteilnahme fehlten. Dennoch schaffte er letztlich den Sprung in die Top Ten der schnellsten jugendlichen Hürdensprinter Deutschlands.

Im Anschluss begannen die Weitspringer Maximilian Wolfram und Arvid Reddmann (beide TG Druck) ihren Wettkampf. Für den Berlin-Brandenburgischen und Norddeutschen Jugendmeister Maximilian Wolfram war es, mit Ausnahme einiger Staffeleinsätze, die erste Teilnahme bei einer Deutschen Meisterschaft und die Nervosität war dementsprechend hoch. So kam es, dass er dieses mal mit 6,96m etwas hinter seinen Vorleistungen (7,26m) zurückblieb. Auch wenn er sich eine noch bessere Platzierung erhofft hatte, erreichte er sicher das Finale der besten 8 und schlug sich mit Platz 7 achtbar. Der Wettkampf, auch wenn er nicht ganz nach Wunsch verlief, wird eine wertvolle Erfahrung für zukünftige Aufgaben sein. Und als 5. der Deutschen Jahresbestenliste und 7. der Deutschen Jugendhallenmeisterschaften gelang ihm in einer tollen Hallensaison überraschend der Anschluss an die deutsche Spitze.

Leider konnte auch Teamkollege Arvid Reddmann seine Anspannung nicht ablegen und verpasste als 11. das Finale der besten 8.

CD

02.02.2014 - Norddeutsche Hallenmeisterschaften: Maximilian Wolfram gewinnt Gold

02.02.2014

In der Hamburger Leichtathletikhalle trugen am vergangenen Samstag und Sonntag Athleten aus den7 Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig Holstein ihre gemeinsamen Meisterschaften um den Titel "Norddeutscher Hallenmeister" aus.

Für den frisch gebackenen Berlin-Brandenburgischen Hallenmeister der U20 im Weitsprung, Maximilian Wolfram, als auch für Vizemeister und Teamkollege Arvid Reddmann sollte der Weitsprung-Wettbewerb in der Hansestadt die Generalprobe für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften in zwei Wochen in Sindelfingen sein. Und diese verlief vor allem für Max Wolfram erfolgreich. So übertraf er trotz Erkältung gleich drei mal die 7m-Marke und wurde mit 7,06m Norddeutscher Hallenmeister der männlichen Jugend U20. Schwerer fand dagegen Arvid Reddmann, der mit 6,74m eröffnete und dann zwei zwar weite aber ungültige Versuche folgen ließ, in den Wettkampf. Doch Arvid bewies Nervenstärke als ihm erst im sechsten und abschließenden Durchgang mit einem Sprung auf 6,85m noch der Sprung auf Rand drei und das Siegerpodest gelang. Nur zwei Zentimeter hinter Torben Weiß (LG Hannover) und einen Zentimeter vor Erik Eckleben (1. LAV Rostock).

Nach dem Gewinn der Bronzemedaille startete Arvid zudem im 200m-Sprint und blieb als Zweiter seines Vorlaufes in 23,29s nur unwesentlich über seiner Bestzeit (23,11) aus dem Freien.

Sowohl er als auch Maximilian Wolfram sind damit gewappnet für Sindelfingen und können mit einem Erfolgserlebnis in die letzten zwei Wochen der Vorbereitung starten.

CD

Ergebnisse

25./26.01.2014 - Berlin-Brandenburgische Hallenmeisterschaften Männer, Frauen und U20-Staffeln: Titel für Lars Wunderlich & Staffel-Bronze

25./26.01.2014

Nachdem die Athleten des Sportclub Berlin am Wochenende zuvor bei den Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften der Jugendlichen U20 und den Berliner Hallenmeisterschaften der Jugend U16 bereits medaillenreich abschneiden konnten, standen an diesem Wochenende die Meisterschaften der Männer und Frauen auf dem Programm. Außerdem ermittelten die Jugendlichen U20 ihre Berlin-Brandenburgischen Meister im 4x200m Staffelwettbewerb.

Lars Wunderlich dominiert im Kugelstoßen

Einmal mehr war es ein Kugelstoß-Wettbewerb bei dem es ein Athlet des SC Berlin in der Rudolf-Harbig-Halle auf das Siegertreppchen schaffte. Nach zwei zweiten und einem dritten Platz in der Vorwoche gelang Lars Wunderlich im Wettbewerb der Männer sogar der Sprung nach ganz oben. Mit 17,02m dominierte der DM-Zehnte von 2013 den Wettkampf und gewann mit einem Vorsprung von 90cm auf den Zweitplatzierten. Dabei hätte jeder seiner gültigen Versuche zum Sieg und zum Titel Berlin-Brandenburgischer Hallenmeister gereicht.

U20-Staffel holt Bronze

Nachdem sie am vergangenen Wochenende um Meistertitel in ihren Disziplinen gekämpft haben, traten die Jugendlichen U20 an diesem Wochenende gemeinsam in der 4x200m-Staffel an. In der Besetzung Maximilian Wolfram, Arvid Reddmann, Felix Jahn und Botvid Reddmann (alle TG Druck) gewann das Quartett des SC Berlin die Bronzemedaille in 1:32,36. Dabei lag die Staffel lange Zeit auf Kurs einer Zeit unter 1:32min und damit zum Gewinn der Silbermedaille bevor sich Schlussläufer Botvid Reddmann nach der Hälfte seiner Runde verletzte und die Staffel nur noch "ins Ziel bringen" konnte. Zwar verpasste man damit den zweiten Platz um die Winzigkeit von 8 Hundertstelsekunden, konnte sich aber angesichts der Umstände darüber freuen, dennoch eine Medaille gewonnen zu haben. Abgesehen von der Staffel hieß es für dei Athleten der U20 an diesem Wochenende pausieren um Kraft für kommende Meisterschaften zu schöpfen. Einzig Claudia Bode, Berlin-Brandenburgische Vizehallenmeisterin U20 im 60m-Sprint, stellte sich der Frauen-Konkurrenz und erreichte in einem Feld starker Berliner und auswärtiger Sprinterinnen immerhin das Finale.

18./19.01.2014 - BBHM U20 und BHM U16: 2 Titel, 6 mal Silber und 3 mal Bronze für den SC Berlin

18./19.01.2014

Insgesamt 11 Medaillen, darunter zwei goldene - eine Bilanz die sich sehen lassen kann. Fünf davon konnten die Athletinnen und Athleten der Altersklasse U20 bei ihren Hallenmeisterschaften, die von Berlin und Brandenburg gemeinsam ausgetragen werden, am Wochenende in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle erkämpfen.

Doppelsieg im Weitsprung der männlichen Jugend U20 durch Maximilian Wolfram und Arvid Reddmann

Nach den Vorleistungen der vergangenen Woche war klar: Der Titel im Weitsprung der MJ U20 geht nur über die Springer des SC Berlin. Und das sollte sich dann auch bewahrheiten. Im 4. Versuch flog Maximilian Wolfram (TG Druck) auf starke 7,26m. Damit gelang ihm eine weitere Steigerung seiner Bestweite um 7cm und er wurde verdient Berlin-Brandenburgischer Hallenmeister. Das bachte ihm nicht nur die Erwähnung in der Pressemitteilung des Berliner Leichtathletik-Verbandes, sondern auch den zweiten Platz der aktuellen Deutschen Jahresbestenliste (Jugend). Teamkollege Arvid Reddmann (TG Druck) machte als Zweiter den Doppelsieg für den SC Berlin perfekt. Dabei hatte er nach den ersten drei Versuchen mit 6,94m geführt, musste im fünften Durchgang dann sogar um seinen zweiten Platz bangen als sich Christopher Kählig (SV Preußen Berlin) auf 6,95m steigerte. Prompt konnte Arvid aber mit einer Saisonbestleistung von 6,97m kontern und den zweiten Platz perfekt machen. Tagszuvor verpasste er als Vierter im 60m-Sprint in 7,26s eine weitere Medaille nur knapp.

4 Vizemeistertitel für den SC Berlin in der U20

Drei weitere Silbermedaillen konnten die Athleten der U20 in den Sprints sowie im Kugelstoßen sammeln. Nach einem kleinen Fauxpas am Start im Vorlauf konnte sich Claudia Bode (TG Druck) mit einer wahren Aufholjagd nur knapp in den Endlauf "retten". Dort lief sie dann aber zu gewohnter Form auf. Mit 7,74s steigerte sie ihre Bestzeit aus der Vorwoche (7,78) erneut und wurde Zweite hinter Lisa Marie Kwayie (Neuköllner SF). Ebenfalls Zweiter wurde Felix Jahn (TG Druck) im 60m-Hürdensprint der männlichen Jugend. Nach Bestzeit im Vorlauf (8,21s) musste er sich im Endlauf in 8,25s nur dem mehrfachen Deutschen Vizemeister Marcel Jastrzembski vom SCC geschlagen geben. Eine weitere Silbermedaille ging auf das Konto von Jeffrey Bunzel (TG Mädler), der die 6kg schwere Kugel auf 14,09m stieß. Zu seiner Bestweite vom letzten Wochenende fehlte lediglich die Winzigkeit von einem Zentimeter.

Sprinttitel der W15 an Eileen Lachmann

Auch für die Athletinnen und Athleten der Altersklasse U16 verlief das Wochenende sehr erfolgreich. Sie trugen ihre Berliner Hallenmeisterschaften aus. Als erfolgreichste Medaillensammlerin erwies sie einmal mehr Eileen Lachmann (TG Pobanz/Staude). Nachdem sie in diesem Winter bereits unter der 8-Sekunden-Marke geblieben war, steigerte sie ihre Bestzeit auf sehr starke 7,94s und wurde Berliner Hallenmeisterin der Altersklasse W15. Dabei war sie die einzige Sprinterin die unter 8 Sekunden bleiben konnte. Nach Gold im 60m-Sprint gab es für Eileen außerdem Bronze im Hochsprung dank einer Höhe von 1,46m. Eine weitere Medaille im 60m-Sprint erlief sich Djamal Bohm (TG Krabi). Nachdem 7,75s im Vorlauf bereits eine neue Bestzeit bedeuteten, steigerte er sich im Finale auf 7,73s und musste nur Bela Wedewardt (Zehlendorfer TSV) den Vortritt lassen.

Zwei weitere Medaillen gab es sowohl im Kugelstoßen der W als auch der M15 mit Bronze für Charleen Zoschke (TG Pobanz/Staude) und Silber für Lucas Behrendt (TG Mädler). Mit 10,80m beziehungsweise 13,67m belegten sie gute zweite und dritte Plätze. Einen weiteren Platz auf dem Siegertreppchen erreichte Carolin Lachmann (TG Pobanz/Staude) im Weitsprung der W15. 5,33m bedeuteten zudem eine Steigerung ihrer persönlichen Bestleistung. Im 60m-Sprint, den tagszuvor ihre Schwester Eileen gewann, verpasste sie als Vierte (8,03s) knapp eine weitere Medaille.

Silber bei den Winterwurfmeisterschaften

Parallel zu den Hallenmeisterschaften wurden am Sonntag im Sportforum Hohenschönhausen die Berliner und Berlin-Brandenburgischen Winterwurfmeisterschaften ausgetragen. Dort startete Lars Wunderlich, der sonst vor allem für weite Stöße mit der Kugel gut ist, im Diskuswurf der Männer. Mit 46,50m belegte er hinter Gordon Wolf (SCC) den zweiten Platz.

CD

02.11.2013 - Zwei Silbermedaillen bei den Berliner Crosslaufmeisterschaften

02.11.2013

Bereits um 9 Uhr trafen die jüngsten Teilnehmer bei herbstlichen Regen in Ludwigsfelde ein. Zu ihnen gehörten auch Leon Rühe (U12/Reichardt), Jasmin Schotte (U12/Pobanz,Staude) und Henry Hack (U12/Krabi), die ein letztes mal in ihren alten Altersklassen an den Start gingen bevor zum Jahresende der Wechsel in die neuen ansteht.

Die hügelige Strecke von 1200m bewältigte Henry am schnellsten und wurde Sechster seiner Altersklasse M11. Auch Leon erreichte als Achter in der M10 die Siegerehrung und konnte seine erste Urkunde einer Berliner Meisterschaft in Empfang nehmen.

Etwas später gingen die älteren Jungen der U14 (Krabi) gemeinsam an den Start um die doppelte Streckenlänge zu bewältigen. Till Krebs hatte dabei den längsten Atem und wurde Berliner Vizemeister der Altersklasse M12. Kurz dahinter lieferten sich Kevin Treibert und Wilhelm Kurschus ein enges Duell das Kevin erst im Schlussspurt für sich entscheiden konnte. Er wurde Vierter und Wilhelm Sechster. Jeremy Oldag lief zwar etwas schneller als die Drei, verpasste aber in der älteren Altersklasse M13 als Vierter ganz knapp das Podest.

Durch diese guten Einzelleistungen konnten die schnellsten drei Jungen - Jeremy, Till und Kevin - in der Mannschaftswertung den zweiten Platz erreichen.

Wir gratulieren den erfolgreichen Sportlern sowie ihren Trainerinnen.

CD

31.10.2013 - Leichtathletik: LG NIKE BERLIN löst sich auf

31.10.2013

Dies gaben am Mittwoch die Mitgliedsvereine der SC Berlin, der SV Preußen Berlin, der SC Eintracht Berlin und der LAC Olympia 88 Berlin bekannt.

Die LG NIKE BERLIN war seit ihrer Gründung 1997 bis heute eine der erfolgreichsten Startgemeinschaften im Deutschen Leichtathletikverband. So gewannen die Athleten im schwarz - weißen Trikot 101 deutsche Meistertitel im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich.

Zahlreiche Top-Athleten wie Uta Pippig, Robert Harting, Betty Heidler, Mike Fenner, André Höhne, Anja Neupert, Janin Lindenberg und Varg Königsmark waren Mitglied der Startgemeinschaft.

Unvergessen bleiben die internationalen Titel von Claudia Marx (Europameisterin 4x400m), Melanie Bauschke (U23 Europameisterin im Weitsprung) und der Hallenweltmeistertitel im Siebenkampf durch André Niklaus.

Die Startgemeinschaft wird aufgelöst, da der Hauptsponsor und Namensgeber sein Engagement beendet. Die ehemaligen Mitgliedsvereine werden auch weiterhin sportlich und freundschaftlich zusammen arbeiten.

Die Athleten des SC Berlin e.V. starteten seit 2001 als Teil der LG NIKE BERLIN. In diese Zeit fallen beispielsweise Erfolge wie das U20 EM - Silber und die Olympiateilnahme in Peking 2008 von Janin Lindenberg und der deutsche Meistertitel von Achim Lehner im Mehrkampf der männlichen Jugend A 2009.

Auch nach dem Ende der Leichtathletikgemeinschaft wird in der Abteilung die Arbeit engagiert wie bisher fortgesetzt. Besonderes Augenmerk liegt weiterhin auf der Förderung des Nachwuchsbereiches. Alle Startpassinhaber von der Jugend bis zu den Erwachsenen bleiben dem Verein treu und stehen ab dem 01.01.2014 in den Ergebnislisten wieder unter SC Berlin.

13.09.2013 - Talentoffensive bei den Leichtathleten

13.09.2013

Es tut sich einiges in der Abteilung Leichtathletik des SC Berlin e.V. in Sachen Nachwuchsarbeit.

So wurde nicht nur zu Beginn des Freiluftjahres eine zusätzliche Talentfördergruppe für Kinder mit besonderer Perspektive eingeführt, sondern in diesem Schuljahr eine groß angelegte Talentsichtung in den Grundschulen des Bezirkes begonnen. In bisher 5 Schulen führten Trainerinnen und Trainer der Abteilung ein eigens für diesen Anlass kreiertes Programm in den Sportstunden der klassen 3 bis 6 durch.

In Zahlen ausgedrückt heißt das 30 Sportstunden, über 50 Schulklassen und deutlich über 1000 Schülerinnen und Schüler die an der Sichtung teilgenommen haben. Ein Aufwand der sich lohnt - denn Schülerinnen und Schüler, die eine bestimmte Anzahl an Kriterien erfüllen, erhalten eine Einladung zum Probetraining und damit die Chance, etwas aus ihrem Talent zu machen.

Positive Erfahrungen konnte man bei den Leichtathleten damit bereits im Frühjahr 2012 sammeln als eine erste, ähnliche Talentsichtung durchgeführt wurde. Aus einigen der damals eingeladenen Schülerinnen und Schüler sind heute erfolgreiche Nachwuchsathleten geworden. Sie schafften schnell den Sprung in den Landeskader und auf das Siegertreppchen bei Landesmeisterschaften und besuchen heute das Schul- und Leistungssportzentrum.

Basis eines solch umfangreichen Programmes ist natürlich vor allem persönliches Engagament - zum einen das der ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer und zum anderen das engagierter Sportlehrer zu denen guter Kontakt besteht und die mit der Abteilung kooperieren. Beides ist Voraussetzung um talentierte Kinder für die Sportart zu begeistern und ihnen vielleicht den Beginn einer erfolgreichen Sportlerlaufbahn zu ermöglichen.

CD

08.09.2013 - Berliner Meisterschaften Mehrkampf U14 in Wuhletal

08.09.2013

Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen gingen insgesamt 122 Schülerinnen und Schüler an den Start um die Meistertitel im Mehrkampf unter sich auszumachen. Es galt sich im 75m-Sprint, im Hochsprung, im Weitsprung und im Ballwurf zu beweisen.

Auch 9 Sportler des SC Berlin (Nele Berger, Emilia Bartoeck, Zoe Schubert, Wilhelm Kurschus, Till Krebs, Kevin Treibert, Robin Stargardt, Jeremy Oldag und Djamal Bohm, alle U14/Krabi, Pobanz) waren vertreten und nutzten den Tag um zum Ende der Saison nochmals persönliche Bestleistungen zu erreichen.

Im Hochsprung steigerte sich Wilhelm um 2 cm auf 1,42m, Till setzte seine neue Bestmarke auf 1,38m und Jeremy verbesserte sich um mehr als 10 cm auf 1,34m.

Auch die gute Weitsprunganlage in Wuhletal wussten die Athleten auszunutzen: So sprang Robin 4,31m und verschenkte sogar noch Zentimeter am Brett. Wilhelm machte einen weiten Satz auf 4,95m. Sein Ziel, die 5m Marke zu knacken, muss er damit allerdings noch etwas verschieben.

Die besten Mehrkampfleistungen konnten am Ende Wilhelm und Till verbuchen, die die Plätze 2 und 4 belegten. In der Mannschaftswertung, in der die besten 5 Sportler jedes Vereines addiert werden, konnten die Jungen des SC Berlin den 6.Platz erzielen.

MK

24.08.2013 - Zwei Medaillen für die U14 Sprintstaffeln

24.08.2013

Am 24. August 2013 fanden die Berliner Staffelmeisterschaften der U 14 statt. Wir nahmen mit einer Mädchenstaffel ( Nele Berger, Lea Petrovsky, Fabienne Hundt und Emilia Bartoeck ) und einer Jungenstaffel (Djamal Bohm, Kevin Treibert, Till Krebs, Wilhelm Kurschus) teil.

Die Mädchen schafften es als eine von 3 Mannschaften (von gestarteten 7 Mannschaften) den Vorlauf und den Endlauf zu überstehen und das Ziel zu erreichen. Das zeigt wie schwer es ist in der Aufregung eines Wettkampfes alles abzurufen, was man im Training gelernt hat. Herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz der Berliner Meisterschaften.

Unsere Jungenstaffel schaffte es sogar mit sehr gutem Vor- und Endlauf sich den 2. Platz in einem spannenden Finale zu erkämpfen. Nach erster Freude kam nach dem Finallauf noch kurzes Bangen, ob der Lauf nicht noch einmal wiederholt werden muss, da eine Mannschaft ihre richtige Bahn nicht gefunden hatte. Letztendlich brauchte niemand mehr erneut laufen und die Jungs konnten sich ihre verdiente Silbermedaille abholen.

Nicht zu vergessen sind unsere wichtigsten Personen des Wettkampfes, unsere zwei Ersatzläufer/innen Zoe Schubert und Jakob Schmidt. Sie standen jederzeit bereit an jeder Position einzuspringen, falls sich jemand verletzt und unterstützten die Mannschaft während des Laufes lautstark. Also hier an dieser Stelle: Vielen Dank an euch beide!

KP

15.07.2013 - Werfer gewinnen Medaillen bei den Norddeutschen Meisterschaften

15.07.2013

Berlin - Am vergangenen Wochenende fanden im Stadion Lichterfelde die Norddeutschen Meisterschaften der Männer, Frauen sowie Jugendlichen U18 statt. Zwei Medaillen konnten die Athleten und Athletinnen des SC Berlin dort sammeln:

Steven Gürth verbesserte seine Saisonbestleistung auf 49,13m und gewann damit Gold und den Titel des Norddeutschen Meisters im Hammerwurf. Nach Bronze vor zwei Jahren in Celle und Silber im letzten Jahr in Rostock hat der Berlin-Brandenburgische (Abo-)Meister damit in drei Jahren einen kompletten Medaillensatz gewonnen.

Im Kugelstoßen der Männer belegte Lars Wunderlich, 10. der diesjährigen Deutschen Meisterschaften, mit 16,81m den zweiten Platz hinter Dennis Lewke (Neubrandenburg).

Für einige Athleten der Jugendaltersklassen boten die NDM die letzte Möglichkeit noch die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften Ende Juli in Rostock zu erfüllen. Jeffrey Bunzel (U18/Mädler) verpasste diese zwar, stieß aber mit 15,58m eine persönliche Bestleistung und belegte im Wettbewerb der männlichen Jugend U18 den 4. Platz hinter einem Neubrandenburger Trio.

In Abwesenheit der bereits für Rostock qualifizierten Trainingskameraden stellten sich aus dem Kreis unserer Jugendlichen U20 Christopher Sonntag und Maximilian Wolfram (beide U20/Druck) der älteren Männer-Konkurrenz. Christopher bestätigte zwar seine konstante Form mit guten Zeiten (11,29s/22,81s), verpasste aber die Qualifikation für Rostock. Maximilian Wolfram erreichte einen guten 4. Platz im Weitsprung der Männer und verbesserte seine Bestleistung von 6,67m auf 6,85m. Einziger Wehrmutstropfen: Alle seine Sprünge hätten ausgehend von der effektiven Weite für die DJM-Norm (7m) gereicht. Allerdings könnte man von einer wahren "Brett-Allergie" sprechen, da er alle seine gültigen Versuche (6,78m, 6,82m und 6,85m) deutlich vor dem Brett absprang. Die Weiten zeugen angesichts dessen zwar von hohem Niveau, doch der Lohn der Normerfüllung blieb ihm am Ende verwehrt.

Sowohl Maximilian als auch Christopher werden aber als Teil der 4x100m-Staffel der LG Nike bei den Deutschen Jugendmeisterschaften an den Start gehen.

Eine weitere Endkampfplatzierung erreichte Marianne Krabi (Frauen/Druck) mit Saisonbestweite von 5,48m als 7. im Weitsprung der Frauen.

08.06.2013 - Staffeltitel für beide Jugendstaffeln

08.06.2013

Sonnenschein und 26 Grad - endlich echtes Leichtathletikwetter. Und das versuchten die Athletinnen und Athleten im Potsdamer Stadion am Luftschiffhafen zu nutzen: Nach dem vergangenen Meisterschaftswochenende im Jahn-Sportpark, standen zum heutigen Teil II der Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften unter anderem die Hürdensprints und die Staffeln auf dem Programm.

Felix Jahn auf dem Weg nach Rostock

Der Tag begann am Vormittag bereits sehr erfolgreich. Im 110m-Hürden - Einlagelauf gelang Felix Jahn (U20/Druck/SVP) in 14,78s bereits die Einstellung seiner persönlichen Bestzeit, die er Anfang Mai aufgestellt hatte. Im Endlauf konnte er sich später nochmals steigern und verbesserte sich auf starke 14,64s - eine Zeit die nicht nur momentan Platz 11 der Deutschen U20-Bestenliste bedeutet, sondern auch im letzten Jahr für den Einzug ins Finale bei den Deutschen Jugendmeisterschaften reichte. Felix ist also besten gewappnet und kann sich nun in Ruhe auf die Deutschen Jugendmeisterschaften Ende Juli in Rostock vorbereiten. Ganz nebenbei wurde er Berlin-Brandenburgischer Vizemeister und musste sich nur knapp N. Leistner vom SCC Berlin geschlagen geben.

Staffel-Siegesserie hält

Ungeschlagen bleibt in dieser Saison weiterhin das 4x100m - Quartett der männlichen Jugend U20. Nach den DJMM und dem Nationalen Pfingstsportfest in Zeven siegten die schnellen Jungs auch bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften. In der bewährten Besetzung vetraten Felix Jahn, Arvid Reddmann, Christopher Sonntag und Maximilian Wolfram (alle U20/Druck) die Farben der LG Nike Berlin und konnten sich dabei bisher von Lauf zu Lauf steigern. Nachdem sie in Zeven noch 43,29s benötigten, gelang heute sogar der Sprung unter die 43-Sekunden-Marke auf 42,85s. Nur fünf U20-Staffeln waren in diesem Jahr in Deutschland bisher schneller.

Auch die Staffel der weiblichen Jugend U20 konnte souverän den Titel ersprinten. In der Besetzung Nele Krause (SVP), Claudia Bode (U20/Druck), Hendrikje Richter (SVP) und Patricia Hülse (SVP) siegte das Quartett in 49,80s. Allerdings war die Staffel nach einem Wechselfehler dieses mal deutlich langsamer als noch bei den DJMM (48,58s) Anfang Mai.

Dennoch konnte Christopher Druck als Verantwortlicher der 4x100m-Jugendstaffeln der LG Nike Berlin zufrieden ob des Gewinns beider U20-Titel sein.

Maximilian Wolfram springt Bestleistung

Am Rande der Meisterschaften fand zudem ein Rahmenwettbewerb im Weitsprung der Frauen statt. Diesen konnte Marianne Krabi (F/Druck) mit einer Weite von 5,40m gewinnen. Außer Konkurrenz wollten Arvid Reddmann und Maximilian Wolfram die guten Bedingungen für weite Sprünge nutzen. Am besten gelang dies Maximilian, der seine Bestleistung auf 6,67m steigern konnte. Doch vor allem seine ungültigen Sprünge deuteten Potenzial für noch weitere Sprünge in den kommenden Wettkämpfen an.

CD

01./02.06.2013 - Herbstliche Landesmeisterschaften im Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark

01./02.06.2013

Am vergangenen Wochenende trugen erstmalig alle Altersklassen von der U16 bis zu den Männern & Frauen ihre Berliner bzw. Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften gemeinsam aus. Leider hatte es das Wetter ganz im Trend der letzten Wochen einmal mehr nicht gut mit den Sportlerinnen und Sportlern gemeint: So wehte der Wind an beiden Tagen stark von vorn und am Sonntag kamen auch noch kühle Temperaturen und Regen hinzu. Wahrlich keine Bedingungen für Schnellkraftsportler. Dennoch galt es für alle, das Beste daraus zu machen:
Berliner Meisterschaften Jugend U16

In den Wettbewerben der weiblichen Jugend U16 war der SC Berlin mit 4 Athletinnen der TG Krabi/Pobanz vertreten. Eileen und Carolin Lachmann hatten im 100m-Sprint der W14 mit dem starken Gegenwind zu kämpfen. Dennoch gelang Eileen der Gewinn der Silbermedaille in guten 12,98s. Carolin verpasste als Vierte das Podest nur knapp. Ebenfalls Silber erwarf sich Charleen Zoschke im Diskuswurf der W14. Eine weitere Medaille ersprang sich Eileen im Weitsprung. Ihre Schwester Carolin wurde hier Sechste. Anne Geyer belegte Platz Sieben in der W15. Am zweiten Tag erreichte Anne Platz Vier im Hochsprung in 1,35m. Charleen erreichte in der W14 Platz Fünf mit 1,40m.

Einziger Vertreter des SC Berlin in der männlichen Jugend U16 war Lucas Behrendt (U16/Mädler). Er gewann als Zweiter im Kugelstoßen (11,53m) seine erste Medaille bei einer Berliner Meisterschaft.
Berlin-Brandenburgische Meisterschaften Jugend U20 und U18

Im Kugelstoßen der männlichen Jugend U18 fügte Jeffrey Bunzel als Zweiter mit einer Weite von 14,83m seinen Medaillen aus der Hallensaison eine Freiluftmedaille hinzu.

Die Sportler/innen der Jugend U20 waren vor allem in den Sprintwettbewerben vertreten und hatten mit den Bedingungen zu kämpfen. Vor allem am Sonntag verhinderten Böen von bis zu 3,5m/s Gegenwind gute Zeiten. Obwohl sich der Jahresschnellste Christopher Sonntag krank abmelden musste, waren die Athleten der TG Druck in allen Finals über 100m und 200m vertreten. An einer Medaille scheiterten sie allerdings jedes mal knapp. So wurde Felix Jahn über 100m Vierter und über 200m Sechster. Arvid Reddmann wurde Sechster über 100m und Claudia Bode erreichte in der weiblichen Jugend über 100m und 200m ebenfalls den undankbaren vierten bzw. fünften Platz.

Knapp am Podest vorbei sprang am Sonntag außerdem Maximilian Wolfram bei strömendem Regen im Weitsprung als Vierter. Gefährlich wurde es hier bereits beim Einspringen als mehrere Athleten auf dem Brett ausrutschten. Darunter leider auch Arvid, der sich draufhin abmelden musste und die angepeilte Medaille nicht erreichen konnte.
Berlin-Brandenburgische Meisterschaften Männer und Frauen

Im Hammerwurf der Männer gewann Steven Gürth den Titel. Und das bereits zum dritten mal in Folge! Marianne Krabi erreichte zwei sechste Plätze im 100m-Sprint sowie im Weitsprung der Frauen.
Am kommenden Samstag findet der zweite Teil der Meisterschaften in Potsdam statt. Hier stehen unter anderem die Hürdensprints, Staffeln und der Dreisprung auf dem Programm.

CD

25./26.05.2013 - Packende Blockmeisterschaften enden mit 4 Medaillen

25./26.05.2013

Den Anfang machten am Samstag die Mädchen der Altersklasse U16. Bei Dauerregen und kühlen Temperaturen schlugen sich Charleen Zoschke, Eileen und Carolin Lachmann (U16/Krabi, Pobanz) im Block Wurf (Charleen) und Sprint/Sprung (Carolin und Eileen) tapfer.

Charleen machte einen ausgeglichenen Wettkampf und erreichte einen sehr guten zweiten Platz. Eileen und Carolin begannen ihren Wettkampf mit Bestleistungen im 100m Lauf (12,88s und 12,97s). Damit liegen sie momentan auf Platz 1 und 4 der Berliner Bestenliste. Im weiteren Verlauf kämpften sie nicht nur um gute Leistungen sondern vor allem mit dem Wetter. Nach sieben Stunden und völlig durchnässt erreichten sie am Ende Platz 7 und 8.

Am Sonntag hatten die Jungen dann etwas mehr Glück mit dem Wetter. Djamal Bohm, Wilhelm Kurschus, Till Krebs, Kevin Treibert und Jeremy Oldag kämpften im Basisblock der Altersklasse U14 nicht nur um ihre eigenen Platzierungen, sondern auch um die der Mannschaft.

Bereits nach der ersten Disziplin, dem Ballwurf, zeichnete sich eine gute Tagesform ab. Alle Jungen begannen mit Bestleistungen und Till übertraf mit 51m erstmals die 50m-Marke. Gut ging es weiter mit dem 75m Lauf - auch hier konnten sich alle Jungen verbessern oder ihre Leistungen bestätigen.

Nach den ersten 2 Disziplinen lagen Wilhelm und Till bereits auf Platz 1 und 2 der AK M12. Die Mannschaft sortierte sich zunächst auf Rang 6 ein. Von nun an begann die Aufholjagd. Im Weitsprung kam Wilhelm Kurschus am besten mit den Bedingungen zurecht und verpasste mit 4,94m nur knapp die 5m-Marke. Damit baute er seine Führung aus und verhalf außerdem der Mannschaft zu einer Verbesserung auf Platz 3. Es folgte der Hürdenlauf, in dem alle Jungen sicher ins Ziel kamen.

Während Wilhelm und Till ihre ersten beiden Plätze schon ziemlich sicher hatten, galt es für Djamal, Jeremy und Kevin im abschließenden 1000m Lauf ihre Platzierungen zu verbessern. Auch die Mannschaft lag nun schon auf dem zweiten Platz aber noch mit über 100 Punkten Rückstand. Der Sieg lag, ob der Laufstärke unserer Jungen, dennoch in greifbarer Nähe. Alle gaben ihr bestes über die 2,5 Stadionrunden und warteten nun gespannt ob ihre Leistung für den Sieg gereicht hat. So war dann auch die Freude groß, als der SC Berlin als erstes aufgerufen wurde und sogar mit über 200 Punkten Vorsprung gewann.

Im Einzel der AK M12 gab es einen Start-Ziel-Doppelsieg durch Wilhelm und Till. Djamal kam nach einem starken abschließenden 1000m-Lauf in seiner Altersklasse (M13) auf Platz 4 und Kevin (M12) schaffte als Achter den Sprung zur Siegerehrung. Jeremy (M13) erreichte Platz 24, trug mit seinen Punkten aber ebenso zum Mannschaftssieg bei.

Am Ende schlossen unsere Athleten mit zwei Meistertiteln (Wilhelm, Mannschaft U14) und zwei Silbermedaillen (Charleen, Till) die Meisterschaften mit starken Ergebnissen ab.

MK / CD

18./19.05.2013 - Pfingstsportfeste

18./19.05.2013

Am vergangenen Pfingstwochenende nahmen unsere Athleten und Athletinnen an verschiendenen Pfingstsportfesten teil.

Zeven

Die Trainingsgruppe U20/U18 reiste bereits am Freitag nach Zeven (Niedersachsen) um dort zum ersten mal am traditionellen 32. Nationalen Pfingstsportfest teilzunehmen. Zeven ist bekannt für seine schnelle Bahn sowie große und starke Starterfelder vor allem in den Sprints. Allerdings machten es kühle Temperaturen um 12-15 Grad und Dauerregen den Athleten umso schwerer gute Ergebnisse zu erzielen. Dennoch gelang es vor allem den Sprintern die schnelle Bahn für gute Zeiten zu nutzen:

Claudia Bode (U20) gewann ihren Vorlauf mit einem Start-Ziel-Sieg souverän in starken 12,24s und erfüllte damit klar die DJM-Norm (12,40s). Im Endlauf wurde sie in 12,39s Sechste. Christopher Sonntag (U20) steigerte seine Bestzeit im Vorlauf von zuvor 11,50s auf 11,35s und qualifizierte sich damit für den B-Endlauf, den er in 11,44s beendete.

Die 4x100m-Staffel konnte in der Besetzung Felix Jahn, Arvid Reddmann, Christopher Sonntag und Maximilian Wolfram einen Pfingstsportfest-Sieg feiern und ihre eigene Saisonbestzeit von 43,40s auf 43,29s steigern. Sie blieb damit erneut sicher unter der DJM-Norm (43,80s). Freude gab es für die Athleten bei der Siegerehrung als ihre Leistung mit einer Prämie belohnt wurde.

Einen weiteren Pfingstsportfest-Sieg ersprang sich Arvid Reddmann (U20). Er trotze im Weitsprung den nasskalten Bedingungen und landete bei 6,56m, einer für die Verhältnisse sehr guten Weite. Im Weitsprung der Frauen erreichte Marianne Krabi Platz 3.

Nicht gut lief es dieses mal hingegen für die Hürdensprinter: Felix Jahn (U20), der dank seiner Leistung von 14,78s die DJM-Norm (15,30) bereits bereits deutlich unterbieten konnte, schied nach einem technischen Fehler aus. Botvid Reddmann (U20) zog sich in seinem Lauf eine Verletzung zu und musste auslaufen lassen.

Dennoch wird Zeven auch in Zukunft wieder eine Reise wert sein.

Berlin

Auch beim Internationalen Pfingstsportfest in Berlin hatten die Athleten und Athletinnen mit den nassen Bedingungen zu kämpfen. Dennoch erreichten die Sportler/innen der TG Krabi/Pobanz ebenfalls gute Resultate und Platzierungen.

Djamal Bohm (U14) wurde in 9,74s Dritter im 75m-Sprint der AK 13.

Im Wettbewerb der ein Jahr jüngeren Athleten wurde Till Krebs (U14) im Finale in 11,10s Fünfter. Im Vorlauf gelang ihm in 10,95s bereits eine Zeit unter 11s. Lediglich ein Zentimeter fehlte Till im Weitsprung, in dem er 4,72m erreichte, zum Dritten Platz.

Diesen erreichte Charleen Zoschke (U16) im Kugelstoß der AK 14 mit 8,74m.

Die besseren Bedingungen am Sonntag konnte Jeffrey Bunzel (U18/Mädler) im Kugelstoß erfolgreich nutzen: Mit 15,09m konnte auch er einen Pfingstsportfest-Sieg feiern. Zudem landeten gleich drei seiner Stöße jenseits der 15m-Marke.

CD

16./17.03.2013 - Jungen der U14 gewinnen den Preußencup

16./17.03.2013

Schülercup des SV Preußen 17.03.2013

Der Mannschaftswettkampf zum Ende der Hallensaison ist wie jedes Jahr ein Höhepunkt für die Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen U14 und U12.

Die Jungen der Altersklasse U14 erreichten zum ersten Mal den ersten Platz für den SC Berlin und setzten sich gegen den SV Preußen auf dem zweiten und die StG Teltow-Fäming auf dem dritten Platz durch.

In der sehr guten und ausgeglichenen Mannschaft erreichten Djamal Bohm und Till Krebs erste Plätze im 60m Sprint (8,17s) und 800m Lauf (2:32,1 min). Viermal wurde der dritte Platz erkämpft: im 60m Hürden-Sprint (Djamal, 10,49s), im Weitsprung (Till, 4,73m), im 800m Lauf (Jeremy Oldag, 2:35,0 min) und in der Staffel. Weitere fünfte und sechste Plätze rundeten die Leistung ab und sorgten am Ende für einen knappen Vorsprung. Die Mädchen der Altersklasse traten aufgrund von Terminen und Krankheit nur zu viert an. Obwohl dadurch einige Disziplinen nicht besetzt werden konnten, erreichten sie trotzdem einen sechsten Platz.

Auch für die Sportler und Sportlerinnen der Altersklasse U12 verlief der Schülercup recht erfolgreich. Die Mannschaft der Jungen (Fabian Ritter, Ben Jackisch, Henry Hack, Jarno Schulze) schlug sich, trotz der wenigen Teilnehmer im Team, souverän. Sie errangen gemeinsam durch viele tolle Leistungen den 6. Platz aller Mannschaften.Die Mädchen der Altersklasse U12 erreichten in der Mannschaft (Jasmin Schotte, Florentine Schmidt, Friederike Stiller, Nina Dethloff, Zoe Wenzel, Nele Reisener, Sophie Beck, Skadi Flatow, Khira Pobanz) durch viele persönliche Bestleistungen den 4. Platz.

Schülersportfest des SV Preußen 16.03.2013

Bereits am Tag zuvor absolvierten die Sportlerinnen und Sportler der Altersklasse U16 auch den letzten Wettkampf dieser

Hallensaison mit guten Ergebnissen. Eileen und Carolin Lachmann (W14, Krabi/Pobanz) nutzten ihren ersten 100m Lauf in diesem Jahr um bereits die D-Kadernorm zu unterbieten. Sie liefen sehr gute 12,91s und 12,99s und kamen damit auf Platz 1 und 2.

Charleen Zoschke (W14, Krabi/Pobanz) verbesserte ihre Bestleistung im Hochsprung um 4cm auf 1,44m und ersprang sich damit Platz 2. Anne Geyer (W15, Krabi/Pobanz) erreichte mit 1,36m den dritten Platz.

MK/AR/CD

23.03.2013 - Berliner Meisterschaften Mehrkampf U14/U16

23.03.2013

Herzlichen Glückwunsch an unsere Sportler/innen, die am letzten Wochenende bei den Berliner Mehrkampfmeisterschaften teilnahmen. Sie kämpften im Vierkampf bei der U14 und im Fünfkampf bei der U16 um die Titel. Alle konnten mit mindestens einer Einzelbestleistung den Mehrkampf beenden.

In der M12 gewann Willi Kurschus den Meistertitel mit 1.705 Punkten und über 100 Punkten Vorsprung unangefochten. Till Krebs, der erst vor knapp 2 Monaten zur Leichtathletik kam, erzielte mit 1.558 Punkten einen hervorragenden 4. Platz. In der M 13 kam Djamal Bohm auch auf den 4.Platz mit 1.821 Punkten. Beide verbesserten sich durch ein sehr beherztes (!) 800m-Rennen (letzte Disziplin) von Platz 6 auf Platz 4 und verpassten die Podestplätze nur sehr knapp.

In der U 16 ging es relativ eng bei der Verteilung der Plätze zu: Eileen Lachmann (W14) erkämpfte sich den 5.Platz mit 2.438 Punkten und Carolin Lachmann (W14) den 7.Platz mit 2.403 Punkten. Sie waren beide nicht weit entfernt von den Podestplätzen. Charleen Zoschke (W14) erreichte einen guten 12. Platz mit 2.149 Punkten.

Alle Sportler/innen kommen aus der Trainingsgruppe von Marianne Krabi und Katja Pobanz.

KP

16./17.02.2013 - Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften in Halle

16./17.02.2013

Am vergangenen Wochenende kämpften in der Sporthalle Brandberge in Halle an der Saale Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet um Titel, Medaillen, Platzierungen und persönliche Erfolge bei den 45. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften. Eine Teilnahme bei einer Deutschen Jugendmeisterschaft ist für viele Sportler und Sportlerinnen der Altersklassen U20 und U18 ein großer Traum für dessen Erfüllung das Erzielen von Qualifikationsnormen notwendig ist. Nachdem dies im vergangenen Sommer bereits mehreren Sportlern der Trainingsgruppe U20/U18 gelang, konnten erfreulicherweise auch in diesem Winter 2 Athleten die Norm erfüllen und nach Halle reisen:

Claudia Bode (U20/Druck) erreichte im 60m-Sprint ungefährdet das als Ziel ausgegeben Halbfinale. In 7,85s wurde sie anschließend in der Summierung achtbare 14. von über 40 Teilnehmerinnen. Zum Finale fehlten noch 0,1s - vielleicht ein Ziel für das kommende Jahr.

Felix Jahn (U20/Druck), der als Mitglied des SV Preußen in der Trainingsgruppe U20/U18 beim SC Berlin trainiert, lief im 60m-Hürdensprint in 8,45s seine zweitbeste Zeit und wurde ebenfalls 14. Der Einzug ins Finale war, in diesem Jahr, noch nicht ganz in Reichweite.

Für beide Athleten waren es die ersten Deutschen Meisterschaften und damit die erste Möglichkeit sich gegen die besten Jugendlichen aus ganz Deutschland zu messen - und beide haben ihre Aufgabe souverän gemeistert. Auch im nächsten Jahr gehören sie noch der Jugendaltersklasse an und können hoffentlich, bereit für höhere Ziele, zu den Jugend-Hallenmeisterschaften zurückkehren.

Positiv ist auch, dass mit A. Reddmann, B. Reddmann, M. Wolfram, C. Bode und F. Jahn nun bereits 5 Athleten und Athletinnen aus der Trainingsgruppe den Sprung zu Deutschen Jugendmeisterschaften im Freien oder in der Halle geschafft haben. Das lässt für die kommende Freiluftsaison hoffen!

CD

02./03.02.2013 - Leichtathletik: Norddeutsche Meisterschaften in Berlin

02./03.02.2013

An diesem Wochenende ermittelten in Berlin Athleten aus Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen- Anhalt ihre Norddeutschen Hallenmeister und Norddeutschen Meister im Winterwurf der Männer, Frauen und Jugendlichen U20. Auch einige Athleten des SC Berlin nutzten die Chance und warteten mit guten Ergebnissen auf.

Hammerwurf-Titel an Steven Gürth

Hammerwerfer Steven Gürth gewann am Samstag bei den Winterwurf-Wettbewerben im Sportforum die Konkurrenz der Männer mit 48,09m. Nach seinem zweiten Platz bei den Norddeutschen Meisterschaften im vergangenen Sommer, reichte es damit dieses mal zum Titel.

Lars Wunderlich erreicht DM-Norm

Zeitgleich fanden am anderen Ende der Stadt, in Charlottenburg, die Norddeutschen Meisterschaften unter dem Hallendach der Rudolf-Harbig-Halle statt.

Eine weitere Medaille für den SC Berlin gewann dort Jeffrey Bunzel (U18/Mädler), der im Wettbewerb der Jugend U20 startend, mit 13,21m den zweiten Platz im Kugelstoß belegte.

In der Männer-Konkurrenz verpasste Lars Wunderlich die Bronze-Medaille weitengleich mit dem Drittplatzierten nur aufgrund des schwächeren zweitbesten Stoßes. Allerdings übertraf er mit 17,62m deutlich die vom DLV geforderte A-Norm, die zur sicheren Teilnahme an den Deutschen Hallenmeisterschaften am 23./24. Februar in Dortmung berechtigt. Er könnte damit der erste SCB-Athlet seit einigen Jahren sein, der an den Deutschen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen teilnimmt.

Eine weitere Endkampfplatzierung erreichte Marianne Krabi (F/Druck) als Sechste im Weitsprung mit persönlicher Bestleistung von 5,66m.

Felix Jahn löst Last-Minute-Ticket

Für die Athleten und Athletinnen der Jugend-Altersklassen boten die Norddeutschen Meisterschaften zudem die allerletzte Chance noch die Norm für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften Mitte Februar in Halle zu erfüllen. Felix Jahn (U20/Druck), der Mitglied des anderen LG Nike - Stammvereines SV Preußen ist und in der Sprint/Sprung-Gruppe des SCB trainiert, nutzte diese Chance: Nachdem er die Norm über die 60m Hürden im Vorlauf in 8,51s noch um gerade einmal eine Hunderstelsekunde verpasste, pulverisierte er als Vierter im Endlauf seine Bestzeit auf starke 8,34s und buchte damit das Ticket für Halle. Er begleitet damit Claudia Bode, die bereits die Norm im 60m-Sprint erreicht hatte und diese Woche pausierte. Einziger Wermutstropfen: Trainingskollege Botvid Reddmann (U20/Druck) gelang nach kurzer Verletzungspause als Neunter in 8,76s der Sprung nach Halle nicht mehr.

CD

27.01.2013 - Leichtathletik: Gute Ergebnisse bei den Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften der Jugend

27.01.2013

Am vergangenen Wochenende wurden in der Potsdamer Leichtathletikhalle am Luftschiffhafen die Berliner Meisterschaften der Jugendlichen U16 und die Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Jugendlichen U20 ausgetragen. Die Athletinnen und Athleten des SC Berlin konnten sich dabei gut in Szene setzen und erkämpften sich, neben vielen persönlichen Bestleistungen, gute Platzierungen und erfreuliche 7 Medaillen.

Eileen Lachmann holt sich den Sprinttitel

An den Berliner Meisterschaften der U16 nahmen insgesamt drei Athletinnen aus der Trainingsgruppe Krabi/Pobanz teil. Eileen Lachmann (U16/Krabi/Pobanz) wurde in starken 8,11sBerliner Meisterin im 60m-Sprint der W14. Ihre Schwester Carolin (U16/Krabi/Pobanz) wurde in ebenfalls guten 8,26s Fünfte. Im Weitsprung wurde Carolin Dritte mit 4,91m - nur drei Zentimeter hinter der Siegerin N. Belkora vom SCC.

5 Medaillen für die Jugendlichen U20

Bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Jugend U20 durften unsere Athleten insgesamt gleich fünf mal auf das Siegertreppchen steigen.

Zwei Silbermedaillen steuerten die Sprinter bei: Sowohl Claudia Bode (U20/Druck) als Felix Jahn (U20/Druck/SV Preußen) wurden Vizemeister über 60m bzw. 60m Hürden. Claudia steigerte sich dabei auf gute 7,83s und hat damit ihr Ticket für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften Mitte Februar sicher. Felix verpasste die Norm für eben diese in 8,52s denkbar knapp um zwei Hundertstel Sekunden. Nachreichen kann er sie aber am kommenden Wochenende bei den Norddeutschen Hallnemeisterschaften. Tagszuvor wurde er über 60m in neuer persönlicher Bestzeit von 7,30s Siebenter.

Zwei Bronzemedaillen ersprang sich Maximilian Wolfram (U20/Druck) im Weitsprung mit 6,65m und mit Bestleistung im Hochsprung von 1,87m. Die Höhe von 1,90m riss er zweimal nur sehr knapp.

Ebenfalls Dritter wurde Jeffrey Bunzel (U18/Mädler), der noch der jüngeren Altersklasse angehört, im Kugelstoß der U20 mit der 6-Kg-Kugel. Er erreichte eine Weite von 13,15m.

CD

Die Ergebnisse im Überblick:

Berliner Meisterschaften Jugend U16
60m W141. Eileen Lachmann8,11s
5. Caroline Lachmann8,26s
60m Hürden W14VL Carolin Lachmann10,45s
VL Charleen Zoschke10,48s
Weitsprung W143. Carolin Lachmann4,91m
Hochsprung W147. Eileen Lachmann1,43m
12. Charleen Zoschke1,35m
Berlin-Brandenburgische Meisterschaften Jugend U20
60m WJ U202. Claudia Bode7,83s
60m MJ U207. Felix Jahn7,30s
10.Christopher Sonntag7,56s
60m Hürden MJ U202. Felix Jahn8,52s
Weitsprung MJ U203. Maximilian Wolfram6,65m
Hochsprung MJ U203. Maximilian Wolfram1,87m
Kugelstoß MJ U203. Jeffrey Bunzel13,15m

20.01.2013 - Berlin-Brandenburgische Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend U18

20.01.2013

Bei den BBHM in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle konnten die Athleten und Athletinnen des SC Berlin mehrere Medaillen gewinnen und mit guten Leistungen überzeugen:

Jeffrey Bunzel (U18/Mädler) gewann das Kugelstoßen der männlichen Jugend U18 mit einer Weite von 14,65m und wurde damit Berlin-Brandenburgischer Hallenmeister.

Im Kugelstoß-Wettbewerb der Männer erreichte Lars Wunderlich 17,07m und damit den zweiten Platz hinter dem Markus Münch (SC Potsdam, 17,51m) . Damit steigerte er sich im vergleich zur letzten Woche und überbot erneut die B-Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen.

Die Athleten und Athletinnen der AK U20 trugen im Rahmen der Veranstaltung ihre Meisterschaften der 4x200m - Staffeln aus. Den zweiten Platz hinter der siegreichen Staffel des SCC errang Claudia Bode (U20/Druck) gemeinsam mit H. Richter, C. Mühle und N. Krause (alle SV Preußen) in 1:42,66 mit der Staffel der LG Nike Berlin. Felix Jahn (U20/Druck/SV Preußen), Maximilian Wolfram und Christopher Sonntag (beide U20/Druck) erreichten gemeinsam mit C. Kählig (SV Preußen) in 1:33,34 den dritten Platz in der männlichen Jugend U20. Beide Staffeln unterboten damit die Normen für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften (1:48,00 bzw. 1:36,00) deutlich und erreichten je die schnellsten Zeiten einer LG Nike - Jugendstaffel seit Jahren.

Zeitgleich zu den BBHM wurden am Samstag zudem die Berlin-Brandenburgischen Winterwurfmeisterschaften in Kienbaum ausgetragen. Steven Gürth gewann dort den Hammerwurf der Männer mit 49,04m.

CD

11.11.2012 - Berliner Crossmeisterschaften

11.11.2012

Bei schönem herbstlichen Wetter fanden im Tegeler Forst die Berliner Meisterschaften im Crosslauf statt.

Vom SC Berlin gingen in der Altersklasse U12 Henry Hack(Reichardt), Jakob Schmidt(Krabi, Pobanz), Wilhelm Kurschus(Krabi, Pobanz) und Fabian Ritter(Reichardt) über 1060m an den Start. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang es ihnen im hügeligen Gelände auf den guten 6. Platz zu laufen.

In der älteren Altersklasse kämpften sich Jeremy Oldag, Robin Stargardt und Leonhardt Hollatz (alle Krabi, Pobanz) 2480m durch den Wald. Dabei erreichte Jeremy einen sehr guten 4. Platz in der Einzelwertung.

Aufgrund schlechter Organisation sind allerdings einige Sportler im Mittelfeld nur 4 der 5 Runden gelaufen, wodurch Robin im Klassement deutlich weiter hinten platziert war, als es seiner Leistung entsprach.

15.09.2012 - Leichtathletik: 10. Integratives Sportfest

15.09.2012

Es ist bereits Tradition - das Integrative Sportfest, das die Abteilung Leichtathletik des SC Berlin gemeinsam mit Comes e.V. veranstaltet. So konnte man am vergangenen Samstag, als das Sportfest zum zehnten mal stattfand, bereits ein kleines Jubiläum feiern.

Pünktlich um 11.00 versammelten sich Groß und Klein, mit und ohne Handicap im Leichtathletikstadion im Sportforum zur gemeinsamen Erwärmung mit Musik. Im anschließenden "Stations-Mehrkampf" gab es die Möglichkeit einen 60m-Lauf sowie einen Rollstuhl-Parcours zu absolvieren und sich im Bogenschießen, Stabweitsprung und Raketenweitwurf zu erproben. Alle waren mit großer Begeisterung dabei und meisterten so manche neue Herausforderung.

Während mit Leckerem vom Grill und Kuchen für das leibliche Wohl gesorgt war, brachte das abschließende Hockey-Spiel nochmals viel Spaß.

Schirmherrin Marianne Buggenhagen, 9-malige Paralympicssiegerin, ließ es sich nicht nehmen, alle Teilnehmer für ihre Leistungen und ihren Einsatz am Ende des Sportfestes persönlich zu ehren.

CD

12.08.2012 - Leichtathletik: Maximilian Wolfram gewinnt Bronze bei den Norddeutschen Meisterschaften der U20

12.08.2012

An diesem Wochenende fanden im Stadion Lichterfelde in Berlin die Norddeutschen Meisterschaften der Jugend U20 statt. Am Ende einer langen Wettkampfsaison nutzte Maximilian Wolfram (U18/Druck) noch einmal die guten äußeren Bedingungen und beendet sein Wettkampfjahr mit einer neuen pesönlichen Bestleistung im Weitsprung. Mit 6,66m gewann er als Jugendlicher der Altersklasse U18 bei den Älteren im Wettbewerb der U20 die Bronzemedaille.

In den Endkampf der besten Acht schaffte es außerdem Karolin Anders (U20/Scheermesser) im Weitsprung der weiblichen Jugend U20 als Siebte mit 5,08m.

CD

21.07.2012 - Leichtathletik: Gemeinsam stark - U18-Staffel ist 5.-beste Deutschlands

21.07.2012

Licht und Schatten waren bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach dicht beisammen. Als einziger Einzelstarter verpasste Botvid Reddmann über die 110m Hürden als 19. leider den Einzug in die Zwischenrunde der 16 schnellsten. Allerdings lief er bei seinem ersten Start bei einer Deutschen Meisterschaft bis auf wenige Hundertstelsekunden an seine Bestzeit heran, so dass es zwar nicht zur erhofften Steigerung dieser reichte, er aber dennoch einen guten Lauf ablieferte. Die Konkurrenz war dieses mal (noch) zu groß.

Unglücklich verliefen die Meisterschaften für Arvid Reddmann. Seinen Start im 100m-Wettbewerb der männlichen Jugend U18 musste er absagen, nachdem er sich im Vorlauf der 4x100m-Staffel verletzte. Glücklicherweise konnte er den Staffelstab trotzdem noch an den nächsten Läufer übergeben und gemeinsam mit Botvid Reddmann und Oleg Balan sowie Gavin Auerswald (beide SV Preußen) den Einzug der LG Nike - Staffel als 6.-schnellste in den Endlauf ermöglichen. Für Arvid ging im Endlauf dann Maximilian Wolfram, der als Ersatzläufer angereist war, an den Start. Trotz des Ausfalls unseres 100m-Einzelstarters Arvid und der notwendigen Umstellung der Staffelwechsel gelang Maximilian, Botvid, Oleg und Gavin nach einem starken Lauf die Verbesserung auf Platz 5 - eine Platzierung mit der unter diesen Umständen kaum jemand rechnen konnte. Umso höher ist die Leistung der Jungs, die nun als 5.beste U18-Staffel Deutschlands nach Hause fuhren, einzuschätzen.

Insgesamt war es für unsere drei Teilnehmer eine gute Chance, Erfahrungen bei einer großen Meisterschaft mit Live-Übertragung sowie großer Bühne und Konkurrenz zu sammeln.

CD

08.07.2012 - Leichtathletik: Zwei Medaillen bei Norddeutschen Meisterschaften in Rostock

08.07.2012

Im Rostocker Leichtathletikstadion ermittelten am vergangenen Wochenende 738 Teilnehmer aus Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg ihre Norddeutschen Meister. Dreimal gelang auch Athleten des SC Berlin der Sprung in den Endkampf/Endlauf und damit eine Platzierung unter den besten Acht:

Im Hammerwurf der Männer wurde Steven Gürth Norddeutscher Vizemeister. Dabei fehlten im gerade einmal 5 Zentimeter zur Weite des Erstplatzierten (49,60m). Im nächsten Jahr hat er die Chance sich zu revanchieren.

Die zweite Medaille für den SC Berlin holte Botvid Reddmann. Er stellte im Finale über 110m Hürden der Männlichen Jugend U18 eine neue Bestzeit auf und erlief sich in 14,84s, eine Hundertstelsekunde vor dem 4.-Platzierten, Bronze.

Sein Bruder Arvid trat im 100m-Wettbewerb an. Nach einem souveränen Vorlaufsieg und dem dritten Platz im Halbfinale, erreichte er im Finale in 11,41s einen guten sechsten Platz.

Für beide war es eine gelungene Generalprobe für die in zwei Wochen statfindenden Deutschen Jugendmeisterschaften -bei denen sie sich in diesen Disziplinen mit den besten jugendlichen Sprintern Deutschlands messen werden- und für das Jahr 2013 - denn dann finden in Rostock die Deutschen Jugendmeisterschaften statt.

26.06.2012 - Marianne Buggenhagen ist Europameisterin im Kugelstoßen

26.06.2012

Der SC Berlin gratuliert Marianne Buggenhagen zum Erfolg

"Marianne Buggenhagen, die „große alte Dame“ des deutschen Behindertensports will es noch immer wissen:

bei der vom 23. bis 28. Juni stattfindenden IPC Leichtathletik-EM im niederländischen Stadskanaal wies sie im Kugelstoßen mit 8,22m im zweiten Versuch der Startklasse F55 ihre Konkurrentinnen auf die Plätze.

Genau einen Monat nach ihrem 59. Geburtstag holte sich die für den SC Berlin Startende Gold vor der Litauerin Irena Perminiene und der Slowenin Tatjana Majcen" (Behinderten-Sportverband Berlin)

Wir verbinden unsere Gratulation mit dem Dank für Ihr Engagement und der Hoffnung auf weitere sportliche Aktivitäten und der damit verbundenen hohen Vorbildwirkung für alle Sportler des SC Berlin und wünschen Ihr für die Zukunft im Sport und im persönlichen Leben alles Gute.

Alle Ergebnisse der IPC Europameisterschaft auf http://ipcat.msl.es

10.06.2012 - Leichtathletik: 4 Zweite Plätze bei den Berlin-Brandenburgischen U20-Meisterschaften

10.06.2012

Viermal schafften Athleten und Athletinnen des SC Berlin bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Jugend U20 den Sprung auf das Siegertreppchen.

Die ersten Medaillen gewannen am Samstag Karolin Anders (U20/Scheermesser) und Laura Schölzel (U18/Druck) gemeinsam mit Karolina Pahlitzsch und Lisa Marie Buckwitz (beide SV Preußen) in der 4x100m Staffel der LG Nike Berlin, die hinter dem SCC als Zweite ins Ziel kam.

Kurz danach gewannen auch Arvid und Botvid Reddmann (beide U18/Druck) Silber. In der reinen U18-Besetzung Botvid Reddmann, Arvid Reddmann, Oleg Balan (SV Preußen) und Gavin Auerswald (SV Preußen) erreichte die Staffel der LG Nike Berlin hinter dem LC Cottbus und dank starkem Endspurt des Schlussläufers, 1/100-Sekunde vor dem SCC als Zweite das Ziel. In 43,39s unterboten die vier zudem zum zweiten mal die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Mit einer solchen Zeit hat die Staffel den dortigen Endlauf fest im Blick.

Zwei weitere Silbermedaillen folgten am Sonntag in den Weitsprungwettbewerben:

Karolin Anders (U20/Scheermesser) und Maximilian Wolfram (U18/Druck) nutzten die guten Bedingungen und sprangen mit 5,55m bzw. 6,44m beide auf den zweiten Platz.

Leer ging dieses mal Arvid Reddmann aus. Nachdem er vor einer Woche noch den Meistertitel der Jugend U18 feiern konnte, zeigte er heute zwar sehr weite aber leider ungültige Sprünge und verpasste unglücklich den Endkampf und eine vordere Platzierung.

Die Athleten und Athletinnen des SC Berlin konnten damit bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Männer und Frauen, der U18 sowie der U20 insgesamt 10 Medaillen (3x Gold, 5x Silber und 2x Bronze) gewinnen. Eine Bilanz die sich sehen lassen kann. Einige von Ihnen haben außerdem bereits die Norddeutschen Meisterschaften und die Deutschen Jugendmeisterschaften im Juli fest im Blick.

CD

03.06.2012 - Leichtathletik: Medaillenreicher zweiter Tag / DJM-Norm für Botvid Reddmann

03.06.2012

Am zweiten Tag der Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Männer und Frauen sowie der Jugendlichen U18 sammelten die Athleten des SC Berlin dank vieler guter Leistungen eine ganze Reihe vorderer Platzierungen:

Steve Hanisch (M) gewann den Hochsprung der Männer mit 2,10m und verteidigte damit efolgreich seinen Titel.

Ebenfalls Berlin-Brandenburgischer Meister wurde Arvid Reddmann (U18/Druck). Nachdem er gestern als Vierter überraschend die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften über 100m erreichte, steigerte er heute seine Bestleistung im letzten Duchgang des Weitsprungs auf 6,61m und gewann die Konkurrenz mit Vorsprung. Maximilian Wolfram (U18/Druck) vergab eine bessere Weite am Brett, rundete aber dank seiner 6,27m als Dritter das gute Abschneiden der SCB- Athleten ab. Kurzentschlossen trat Arvid später noch im 200m-Wettbewerb an, den er ähnlich erfolgreich als guter 4. beendete. In neuer Bestzeit von 23,11s verfehlte er die für die Deutschen Jugendmeisterschaften geforderten 23,00s nur sehr knapp und wird im Verlauf der Saison sicher noch den ein oder anderen Angriff auf die Norm unternehmen um den Doppelstart zu erreichen.

Auf den Zug nach Mönchengladbach sprang zuvor bereits auch Botvid Reddmann (U18/Druck) auf. Nachdem es im Vorlauf über die 110m-Hürden nach einem Fehler an der 7. Hürde noch nicht reichte, erfüllte er im Endlauf als Berlin-Brandenburgischer Vizemeister in 14,91s die geforderte Norm von 15,00s. Im 200m-Wettbewerb konnte auch er seine Bestzeit deutlich steigern und wurde am Ende Neunter in 23,74s.

Über eine Medaille konnte sich auch Marianne Krabi (F/Druck) freuen. Nachdem sie im Januar bei den Berlin-Brandenburgsichen Hallenmeisterschaften noch den fünften Platz belegte, erreichte sie heute im schnellsten der 200m-Zeitläufe in 26,66s und auch in der Addition aller Läufe den dritten Platz.

Damit errangen Athleten und Athletinnen des SC Berlin 3 Berlin-Brandenburgische Meistertitel, einmal Silber sowie zwei Bronzemedaillen.

CD

02.06.2012 - Leichtathletik: DJM-Norm für Arvid Reddmann / Berlin-Brandenburgische Meisterschaften 1. Tag

02.06.2012

Unverhofft kommt oft - So hatte Arvid Reddmann (U18/Druck) dieses Jahr in erster Linie mit guten Leistungen im Weitsprung und vielleicht der Erfüllung einer Norm in dieser Disziplin spekuliert. Da kam es auch für ihn und seinen Trainer überraschend, dass dies nun im 100m-Sprint gelang. Mit einer Bestzeit von 11,58s angereist, pulverisierte Arvid seine Bestzeit im Vorlauf bereits und kam nach 11,28s ins Ziel. Allerdings machte der etwas zu stark wehende Rückenwind eine Normerfüllung noch zunichte. Im Endlauf ließ er dann, in einem spannenden, hart umkämpften und sehr knappen Rennen um die Plätze zwei bis vier, 11,22s folgen - dieses mal regulär. Dank der Erfüllung der Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach im Juli konnte er auch verschmerzen, dass er den zweiten Platz nur um 2/100 und den dritten um gerade einmal 1/100 - Sekunde verfehlte. Arvid ist nach Claudia Bode der Zweite, der die geforderte Norm für die DJM unter-bzw. überbieten konnte.

Auch die Leistungen der anderen Sportler und Sportlerinnen konnten sich sehen lassen: Steven Gürth (M) war kurzentschlossen am Start der Hammerwurf-Konkurrenz und gewann diese. Yuphawadee Thaemsiri (U18/Druck) stellte im 100m-Vorlauf in 13,22s eine Bestleistung auf, die sie als souveräne Siegerin des B-Endlaufes in 13,06s nochmals deutlich steigern konnte. Dabei lief sie die 6.-schnellste Zeit aller Finalteilnehmerinnen. Einziger Wehrmutstropfen: die zu starken Rückenwinde von 2,4m/s (regulär wäre bis zu 2m/s).

Einige Sportler und Sportlerinnen waren außerdem an den U18 - Staffeln der LG Nike beteiligt: Die Mädchenstaffel mit Yuphawadee Thaemsiri und Laura Schölzel (beide U18/Druck) lag vor dem letzten Wechsel noch deutlich in Führung. Leider klappte dieser nicht und sie kam am Ende als 6. ins Ziel. Die Staffel der Jungen mit Botvid Reddmann (U18/Druck) schied nach einem frühen Wechselfehler aus.

CD

Februar 2012 - NDM in Hamburg: Inka und Karo auf den Plätzen 2 und 3

Februar 2012

Bei den am Wochenende ausgetragenen Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Hamburg gelang zwei Athletinnen der Sprung unter die ersten drei:

Inka Busack (U20/Scheermesser) wurde mit einer Höhe von 1,67m Norddeutsche Vizemeisterin. Im Dreisprung der unter 20-jährigen steigerte sich Karolin Anders (U20/Scheermesser) im Vergleich zur bisherigen Hallensaison auf 11,50m und ersprang sich den 3. Platz.

Wir gratulieren den Athletinnen sowie ihrem Trainer.

21./22.01.2012 - Berlin-Brandenburgische Hallenmeisterschaften der Männer & Frauen und der U18

21./22.01.2012

Am Wochenende fanden in Potsdam die Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen und der unter 18-jährigen statt.

Die beste Platzierung erreichte Inka Busack (U20/Scheermesser) als Zweite im Hochsprung der Frauen mit einer Höhe von 1,71m. Einmal mehr schaffte es Karolin Anders (U20/Scheermesser) unter die besten drei: Mit 11,35m ersprang sie den dritten Platz im Dreisprung der Frauenkonkurrenz. Als Viertplatzierte sprangen Steve Hanisch (M) im Hochsprung der Männer mit 2,01m und Maximilian Wolfram (U18/Druck) mit 5,98m im Weitsprung der U18 nur knapp am Podest vorbei. Leider verletzte sich Maximilian nach dem ersten Versuch und konnte in die Vergabe der Medaillen nicht eingreifen. Eine weitere Top-8-Platzierung gelang Marianne Krabi (F/Druck) als 5. im 200m - Sprint der Frauen in 26,34.

Wir gratulieren allen Sportlern und Sportlerinnen zu ihren Leistungen.

14.01.2012 - BBHM U20 und BHM U16 - Karolin Anders zweimal auf dem Treppchen

14.01.2012

An diesem Wochenende fanden in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle die Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften der unter 20-jährigen und die Berliner Hallenmeisterschaften der 14- und 15-jährigen statt.

Dabei gelang Karolin Anders (U20/Trainer: Scheermesser) gleich doppelt der "Sprung" unter die ersten drei: Im Weitsprung wurde sie mit 5,50m Berlin-Brandenburgische Vizemeisterin, im Dreisprung erreichte sie mit 11,20m den dritten Platz.

Bei den unter 16-jährigen erreichte Anne Geyer (W14/Trainerin: Krabi) mit 4,40m einen guten fünften Platz im Weitsprung. Nur denkbar knapp verpasste Isabelle Hollatz (W14/Krabi) über die 60m in 8,81s um eine Hundertsel einen der begehrten Endlaufplätze.

Wir gratulieren allen Sportlerinnen und ihren Trainern.